Anfang 2018 gab es laut Statistischem Bundesamt rund 4,1 Prozent mehr ehemalige Landesbeamte als noch ein Jahr zuvor. Grund sind insbesondere die Pensionierungen von Lehrern/Lehrerinnen, die aufgrund des Babybooms in den 1960er- und 1970er-Jahren vermehrt eingestellt wurden.

Teilt man die Zahl der Pensionärinnen und Pensionäre des öffentlichen Dienstes von rund 1 274 000 in Bund, Länder und Kommunen auf, ergibt sich Folgendes: Die Kommunen verzeichneten einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr von 2,6 Prozent, während die Anzahl beim Bund sogar um 0,9 Prozent gesunken ist. Dies ist wohl auf die abnehmende Anzahl der ehemaligen Beamtinnen und Beamten der Deutschen Bundesbahn und der Post zurückzuführen. Im Landesbereich gab es 4,1 Prozent mehr Pensionäre als im Vorjahr. Grund für den starken Anstieg im Landesbereich könnten der Babyboom in den 1960er und 1970er-Jahren und die demzufolge gestiegenen Schülerzahlen sein. Auch wuchs der Trend zu höheren Schulabschlüssen, was im Gesamtergebnis zu einem größeren Bedarf an Lehrkräften führte.

Gründe für den Ruhestand

Der Großteil scheidet mit dem Erreichen einer Altersgrenze aus dem aktiven öffentlichen Dienst aus (81 Prozent). Dienstunfähigkeit ist bei 16 Prozent der Grund für die Versetzung in den Ruhestand und das Schlusslicht bilden Vorruhestandsregelungen oder sonstige Gründe (3 Prozent), aufgrund derer Neupensionärinnen und Neupensionäre ausscheiden.

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