Frauen in Führungspositionen im öffentlichen Dienst

Zum internationalen Frauentag hat auch dbb Chef Ulrich Silberbach Stellung zur Gleichstellung von Frauen genommen. Laut Silberbach sind Frauen in Führungspositionen im öffentlichen Dienst unterrepräsentiert und auch bei der Bezahlung sei noch viel zu tun.

„In Sachen Gleichberechtigung hat der öffentliche Dienst noch viel zu tun“, so dbb Chef Ulrich Silberbach. So seien Frauen in Führungspositionen im öffentlichen Dienst noch immer unterrepräsentiert. Ein Grund dafür sei, dass Frauen deutlich häufiger Teilzeit-Modelle in Anspruch nehmen. Aber auch beim Gehalt müsse noch viel passieren. „Der Frauenanteil wächst – nur leider nicht dort, wo Spitzengehälter gezahlt werden“, so Helene Wildfeuer, Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung.

Berufe mit hohem Frauenanteil durch Tarifabschluss aufgewertet

Für Silberbach ist der Tarifabschluss mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder hier ein Schritt in die richtige Richtung. Gerade in den Bereichen mit hohem Frauenanteil, bspw. in der Pflege und im Sozial- und Erziehungsdienst, wurden Verbesserungen erzielt.

Gleichstellung im Koalitionsvertrag vereinbart

Auch im Koalitionsvertrag wurde die gleichberechtigte Teilhabe von Männern und Frauen in Leitungsfunktionen im öffentlichen Dienst unter dem Motto: „Wir sorgen für mehr Gleichstellung“ festgelegt und eine Umsetzung bis 2025 vereinbart.

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