Öffentlichem Dienst droht Nachwuchslücke
Dies gelte vor allem für naturwissenschaftlich-technische Berufe, etwa Lebensmittelchemiker und Veterinäre. Nachwuchs fehle aber auch im öffentlichen Gesundheitsdienst und beim Zoll - etwa für die Bekämpfung von Schwarzarbeit.
Dauderstädt kündigte eine Werbekampagne seiner Organisation an, um junge Menschen für die Arbeit beim Staat zu gewinnen. Die Aktion soll fünf Jahre laufen und bis zu eine Million Euro kosten. Es sei zwar «außergewöhnlich», dass sich ein gewerkschaftlicher Dachverband aktiv in die Rekrutierung der Arbeitgeber einschalte. Aber wenn der öffentliche Dienst seine Qualität halten wolle, brauche es qualifizierten Nachwuchs. «Wir müssen leider feststellen, dass die öffentlichen Dienstherrn und Arbeitgeber mehrheitlich weit entfernt von einer nachhaltigen und professionellen Personalbedarfsplanung agieren», sagte der dbb-Chef.
Der Staat als öffentlicher Arbeitgeber konkurriere angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels mit der freien Wirtschaft, die häufig attraktivere Gehälter zahle, erklärte Dauderstädt. Weil es immer weniger Verbeamtungen gebe, ziehe zudem das Argument der Arbeitsplatzsicherheit nicht mehr so wie früher.
-
Beschäftigte des Landes Hessen erhalten 5,8 Prozent mehr Gehalt
2.075
-
Gewerkschaften stimmen der TV-L Tarifrunde 2026 zu
1.585
-
Urlaubsübertragung und Urlaubsverfall im öffentlichen Dienst
1.2022
-
Krankmeldung im öffentlichen Dienst
9751
-
Entgelttabelle TV-L
919
-
Entgelttabelle TVöD/VKA
843
-
Urlaubsanspruch auch bei Erwerbsminderungsrente
773
-
Hilfsweise ordentliche Kündigung „zum nächstmöglichen Termin“
498
-
Entgelttabelle TVöD - Sozial- und Erziehungsdienst
441
-
Zwölftelung des Urlaubsanspruchs im öffentlichen Dienst
375
-
Der Beamtenbund dbb vermeidet Kontakte und Auftritte mit AfD
15.04.2026
-
Zweifel an Verfassungstreue rechtfertigen Entlassung von Polzeikommissaranwärtern
13.04.2026
-
Ausschluss eines Polizeibewerbers wegen Harnstein
08.04.2026
-
Kontakt zum inhaftierten Lebensgefährten: Justizvollzugsbeamtin fristlos entlassen
02.04.2026
-
Vergaben des Bundes nur noch zu Tarifbedingungen
01.04.2026
-
Beschäftigte des Landes Hessen erhalten 5,8 Prozent mehr Gehalt
30.03.2026
-
Polizeihauptkommissar wegen Verstoß gegen Verfassungstreue um zwei Besoldungsgruppen zurückgestuft
23.03.2026
-
Kirchenaustritt ist kein Kündigungsgrund
18.03.2026
-
Gewerkschaften stimmen der TV-L Tarifrunde 2026 zu
13.03.2026
-
Urlaub wird auf der Grundlage von Arbeitstagen berechnet
12.03.2026