Anfang des Jahres 2017 hat es in Deutschland 1,25 Millionen Pensionäre gegeben. Besonders stark ist die Zahl der pensionierten Landesbeamten gestiegen. Dies ist vor allem auf eine Pensionierungswelle unter den Lehrern zurückzuführen.

Das Statistische Bundesamt hat am Mittwoch mitgeteilt, dass die Zahl der pensionierten Landesbeamten in Deutschland Anfang 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 Prozent gestiegen ist. Seit 1995 habe die Zahl der Pensionäre um 148 Prozent auf etwa 712 000 Landesbeamte zugenommen. Das liege vor allem an den Pensionierungen der Lehrer, die in den 60er und 70er Jahren für die Schüler-Jahrgänge der „Baby-Boomer“ eingestellt worden waren. Auch der Trend zu höheren Schulabschlüssen führte damals zu mehr Einstellungen von Lehrern. In den kommenden Jahren werde die Zahl der pensionierten Landesbeamten durch die in den Ruhestand wechselnden Lehrer weiter deutlich steigen, hieß es.

Zunahme der Pensionäre bei Bund und Gemeinden fällt geringer aus

Geringer war die Zunahme der Pensionäre auf Bundes- und Gemeindeebene: Im Bund stieg ihre Zahl um 0,41 Prozent, bei den Kommunen um 3,3 Prozent. Insgesamt gab es in den Gemeinden, den Ländern und auf Bundesebene damit knapp 1,25 Millionen Pensionäre. Davon waren etwa 66 000 im vergangenen Jahr in den Ruhestand gegangen, 17 Prozent von ihnen wegen Dienstunfähigkeit.

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