Solarenergie und Photovoltaik: PVT-Kollektoren auf dem Dach

PVT-Kollektoren machen aus Sonnenenergie umweltfreundlichen Strom und Wärme zum Heizen. Nicht nur in dicht bebauten städtischen Quartieren kann die Technik Teil der Wärmewende sein. 

Auf den ersten Blick sehen sie aus wie normale Photovoltaikmodule: Mattschwarz glänzende Kästen, die auf Dächern stehen oder liegen. Der zweite Blick zeigt, die Module sind manchmal etwas dicker, unter den Solarzellen liegt zusätzlich ein Blech – mit oder ohne Kühlrippen. Zusätzlich zum Stromkabel gibt es einen Anschluss für Rohre oder Schläuche. 

Das "Blech" macht den Unterschied. Es ist ein Wärmetauscher, der zusätzlich zur Stromerzeugung die Wärme der Sonne und der Umgebungsluft aufnimmt und damit Energie für die Heizung und warmes Wasser bereitstellt. Daher die Abkürzung PVT. PV steht für Photovoltaik, T für Thermie. "Die Idee ist nicht neu, PVT-Module gibt es seit etwa 30 Jahren", sagt Dr. Korbinian Kramer. Er forscht zu PVT am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg. Der große Vorteil: "Solche Module wandeln viel mehr Sonnenenergie um als reine PV-Modelle und brauchen genauso viel Platz auf dem Dach", erklärt Kramer. Entsprechend hoch ist der Ertrag: Das PV-M...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift Die Wohnungswirtschaft.
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Schlagworte zum Thema:  Photovoltaik, Solarenergie, Wärmepumpe