Heizanlagenoptimierung: Nicht warten, machen!

Auf dem Weg zur weitgehend CO2-neutralen Wärme­versorgung fließt noch jede Menge Gas oder Öl in fossile Heizkessel. Nachträglich installierte, digitale Mess- und Steuerungssysteme überwinden starre Regelungsparameter und reduzieren Energieverbrauch und Treibhausgase.

Es könnte so einfach sein, man könnte alles so laufen lassen, nach und nach seine Bestandsgebäude komplett durchsanieren – inklusive Anlagentechnik und Dämmung der Gebäudehülle. Aber das verbietet sich. Denn erstens dauert es Jahrzehnte und zweitens verschenkt es bis zu diesem Ziel erhebliche Einsparpotenziale zugunsten der Mietenden. Also doch – ohne den kompletten Heizungskeller neu auszustatten – die Installation digitaler Messtechnik? Und zusätzlich erhält man wichtige Informationen für den Heizungstausch.

Das Zauberwort heißt also Digitalisierung der Anlagensteuerung. In Verbindung mit Künstlicher Intelligenz und vor allem mit deutlich mehr erfassten Daten als bei den oft noch analog gesteuerten Heizungsregelungen, werden bestehende Heizanlagen aller Art – vom alten Heizölkessel bis zur Wärmepumpe im Hybridbetrieb – auf den tatsächlichen Wärmebedarf abgestimmt. Verbrauchseinsparungen von 10 bis 20 Prozent können erreicht werden, bei sehr schlecht geregelten oder überdimensionierten...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift Die Wohnungswirtschaft.
DW Die Wohnungswirtschaft 9/2025

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Schlagworte zum Thema:  Energieeffizienz, Energiemanagement, Heizung