Change Management in der Wohnungswirtschaft

Die Gifhorner Wohnungsbau-Genossenschaft eG (GWG) hat ihre Organisation auf Zukunftskurs gebracht – mit klaren Projektstrukturen, einem partizipativ entwickelten Leitbild und neuem Selbstverständnis.

Mit rund 2.400 Wohnungen zählt die GWG eher zu den kleineren Wohnungsunternehmen. Doch die Herausforderungen, vor denen sie steht, unterscheiden sich kaum von denen der großen oder ganz großen Unternehmen. Wie viele andere Wohnungsunternehmen auch befindet sie sich an einem historischen Wendepunkt: Jahrzehntelang wurde die Wohnungswirtschaft im öffentlichen Diskurs eher als "Verwalter" denn als aktiver Gestalter wahrgenommen – mitunter vielleicht auch nicht ganz zu Unrecht.

Doch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich grundlegend verändert und führen zu spürbar anderen Anforderungen an die sozialorientierte Wohnungswirtschaft, egal ob die Unternehmen die Rechtform der Gesellschaft oder Genossenschaft haben. Denn in vielen Regionen ist Wohnraum knapp, teuer oder schlicht nicht mehr verfügbar, was deutliche Auswirkungen auf den sozialen Zusammenhalt, die Stadtentwicklung und die Chancengleichheit beziehungsweise die strukturpolitischen Entwicklungspotenziale hat. 

GWG im Aufbru...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift Die Wohnungswirtschaft.
DW Die Wohnungswirtschaft 9/2025

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