28.01.2014 | Top-Thema Betriebsprüfung: So funktionieren Kapitalangleichungen

Entnahmen und Einlagen müssen festgehalten werden

Kapitel
Entnahmen und Einlagen müssen festgehalten werden
Bild: Haufe Online Redaktion

Entnahmen und Einlagen wirken sich nicht unmittelbar auf den Gewinn aus. Beim Abzug von Schuldzinsen kommt es jedoch auf Über- und Unterentnahmen an (§ 4 Abs. 4 a EStG).

Das heißt, es müssen alle Entnahmen erfasst werden, also auch die Sach- und Nutzungsentnahmen. Wenn der Betriebsprüfer z. B. im Prüfungszeitraum den Umfang der Privatnutzung des Firmen-Pkw erhöht, erhöht er insoweit nicht nur den Gewinn, sondern auch die Privatentnahmen. Auswirkungen auf eine Bilanzposition ergeben sich dadurch nicht. Allerdings sind die Privatentnahmen höher, als sie in der ursprünglichen Bilanz ausgewiesen wurde.
Wenn es in späteren Jahren darum geht, die zutreffenden Werte zur Ermittlung von Über- und Unterentnahmen zu ermitteln, müssen die Änderungen bei den Entnahmen und Einlagen ebenso festgehalten werden wie die Gewinnerhöhungen aufgrund der Betriebsprüfung.

Schlagworte zum Thema:  Bilanz, Betriebsprüfung, Abschreibung

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