Kraftfahrzeug: steuerliche ... / 1.1 Ausweis in der Handels- und Steuerbilanz
 

Rz. 1

Kraftfahrzeuge sind auf der Aktivseite der Bilanz beim Anlagevermögen unter der Position Sachanlagen als "andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" auszuweisen (§ 266 Abs. 2 A. II. 3. HGB). Bei kleinen Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB und Kleinstkapitalgesellschaften i. S. d. § 267a Abs. 1 HGB sind die Fahrzeuge in den übergeordneten Positionen "Sachanlagen" bzw. "Anlagevermögen" enthalten (verkürzte Bilanzgliederung gem. § 266 Abs. 1 Sätze 3 und 4 HGB).

Bei Kraftfahrzeugherstellern und -händlern gehören die zum Verkauf bestimmten Kfz zum Vorratsvermögen und damit zum Umlaufvermögen (§ 246, § 247, § 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 4 und Abs. 5, § 266 Abs. 2 B. I. 3. HGB; siehe "Umlaufvermögen im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG" und "Vorratsvermögen im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG "). Nicht zum Umlaufvermögen, sondern zum Anlagevermögen zählen jedoch die Vorführwagen der Händler, weil es allein auf die Art des Dienens des Wirtschaftsguts im Betrieb ankommt und nicht auf das zeitliche Moment.[1]

Nach dem Grundsatz der Maßgeblichkeit der Handelsbilanz gelten für die Steuerbilanz dieselben Ausweisvorschriften (§ 5 Abs. 1 Satz 1 EStG).

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