Gesund aber wenig verbreitet
Vielleicht klingt der Begriff Betriebssport etwas verstaubt. Doch dahinter können sich durchaus moderne und attraktive Sportarten wie Yoga oder Nordic Walking verbergen. Und Bewegung in der Mittagspause oder am Feierabend ist für alle Beschäftigte gut. Doch die betrieblichen Angebote sind durchaus ausbaufähig, wie der Beitrag „Betriebssport – hilft allen, wird aber kaum gemacht“ auf der Internetseite des Westdeutschen Rundfunks (WDR) belegt.
Erkrankungen und Krankmeldungen nehmen ab
Weniger Erkrankungen bedeuten weniger Arbeitsausfalltage wegen Krankheit. Dadurch sparen die Unternehmen und die Volkswirtschaft.
Wer sich regelmäßig bewegt, sorgt für seine Gesundheit. Zu den positiven Wirkungen zählen:
- Stressabbau,
- Gewichtskontrolle,
- weniger Verspannungen,
- weniger Rückenschmerzen sowie ein
- geringeres Risiko u. a. an Diabetes, Herzerkrankungen oder Darmkrebs zu erkranken.
Krankenkassen können Arbeitgeber oder Arbeitnehmer unterstützen
Die Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) sind verpflichtet, die Betriebliche Gesundheitsförderung zu unterstützen. Das können Sie z. B. durch folgende Maßnahmen:
- mit Unternehmen Sportangebote planen und durchführen,
- Bedarfsanalysen durchführen,
- zertifizierte Trainer vermitteln,
- Arbeitgeber oder Arbeitnehmer bezuschussen,
- einen Bonus gewähren sowie
- Präventionskurse außerhalb der Arbeit anbieten.
Für den Arbeitgeber gibt es steuerliche Vorteile
Bis zu 500 Euro lohnsteuerfrei können Unternehmen pro Mitarbeiter für Maßnahmen der Gesundheitsförderung investieren. Dabei ist allerdings u. a. zu beachten, dass Kurse von zertifizierten Trainern ausgeführt werden, die zudem von der Krankenkasse anerkannt sind.
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