Fachbeiträge & Kommentare zu Bewertungsgesetz

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Inhalt der Erläuterungen

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / VI. Gesellschaft bürgerlichen Rechts

1. Allgemeines Rz. 181 Die Vorschrift des § 34 Abs. 6 BewG ist vom Finanzausschuss des Bundestages auf Vorschlag des Ernährungsausschusses in das Gesetz eingefügt worden. Sie soll einer neueren Entwicklung in der Landwirtschaft Rechnung tragen und die Bildung der wirtschaftlichen Einheit erleichtern, wenn der Betrieb der Land- und Forstwirtschaft von einer Gesellschaft oder ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Ausnutzung des Grundstücks für Reklamezwecke (Abs. 2 Nr. 2)

a) Allgemeines Rz. 316 Als werterhöhender Umstand kommt gemäß § 82 Abs. 2 Nr. 2 BewG ausdrücklich auch die nachhaltige Ausnutzung des Grundstücks für Reklamezwecke gegen Entgelt in Betracht. Für einen Zuschlag kommen somit im Allgemeinen nur die Fälle in Betracht, in denen das Grundstück (Boden, Wandflächen, Dach usw.) an Dritte zur Anbringung und zum Betrieb von Reklameeinr...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Entstehung und Bedeutung der Vorschrift

Rz. 40 Grundlegend Neues im Vergleich zur Rechtslage bis 31.12.2008 bringt die Regelung des § 12 Abs. 3 ErbStG für die Bewertung von Grundbesitz. Die Vorschrift ersetzt die bis 31.12.2008 für Grundbesitz geltenden Grundbesitzwerte durch die seit 1.1.2009 maßgeblichen, in § 151 Abs. 1, § 157 Abs. 3 BewG näher beschriebenen. Durch den Verweis in Absatz 3 auf § 151 Abs. 1 Satz ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Regelungsbereich von § 12 Abs. 5

Rz. 63 Zur Bewertung des durch Erbfall oder Schenkung übergehenden Betriebsvermögens bestimmt § 12 Abs. 5 Halbs. 1 ErbStG, dass der nach § 151 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 BewG am Bewertungsstichtag (§ 11 ErbStG) festgestellte Wert anzusetzen ist. Rz. 64 Durch die Bezugnahme in § 12 Abs. 5 Halbs. 2 ErbStG auf § 151 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 BewG wird über eine Verweisungskette (§§ 109 Abs...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Durchführung der Bodenschätzung

Rz. 74 Die Masse der Schätzungsarbeiten wurde durch Schätzungsausschüsse erledigt. Sie wurden vom Oberfinanzpräsidenten für jeden Finanzamtsbezirk berufen (§ 7 BodSchätzG 1934, § 11 BodSchätzDB). Um die Gleichmäßigkeit der Bodenschätzung in allen Teilen des Landes zu sichern, hat der von dem ehemaligen Reichsminister der Finanzen berufene Reichsschätzungsbeirat (§ 8 BodSchä...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Teichwirtschaft sowie Fischzucht für Binnenfischerei und Teichwirtschaft

Rz. 230 Wegen unterschiedlicher Organisationsformen und stark voneinander abweichender Ertragsverhältnisse wird bei der Teichwirtschaft unterschieden zwischen Forellenteichwirtschaft und übriger Teichwirtschaft und bei der Fischzucht zwischen Fischzucht für Forellenteichwirtschaft und Fischzucht für Binnenfischerei und übrige Teichwirtschaft. Bei der Teichwirtschaft sowie b...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Grundzüge der Bewertung des Grundbesitzes

Rz. 50 Bei unbebauten Grundstücken (§ 178 BewG) bestimmt sich der Wert nach der Fläche und dem Bodenrichtwert (§ 196 BauGB). Maßgebend sind die zuletzt ermittelten Bodenrichtwerte, § 179 Satz 3 BewG. Sofern die Gutachterausschüsse keine Werte vorlegen bzw. ermitteln, kommen Werte vergleichbarer Flächen zum Ansatz. Einen Abschlag von dem so ermittelten Wert von 20 %, wie bis...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / c) Muster- und Vergleichsstücke

Rz. 57 Nach § 6 BodSchätzG sind ausgewählte Bodenflächen als Musterstücke zu schätzen. Dadurch soll in Verbindung mit den Schätzungsrahmen für Acker- und Grünland die Gleichmäßigkeit der Bodenschätzung sichergestellt werden. Die Musterstücke sollen einen Querschnitt über die im Bundesgebiet hauptsächlich vorhandenen Böden hinsichtlich ihrer natürlichen Ertragsfähigkeit dars...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Schrifttum:

Bracke, Abgrenzung der Land- und Forstwirtschaft vom Gewerbe unter besonderer Berücksichtigung des Gartenbaus, INF 1997, 389; Bruschke , Einheitsbewertung – letzter Akt?, StC 9/2010, 25; Eisele , Der Anfang vom Ende der "klassischen" Einheitsbewertung? – Grundsteuer zunehmend unter Verfassungsdruck, NWB 2105, 260; Engel, Die Bewertung des land- und forstwirtschaftlichen Verm...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 5. Offenlegung der Schätzungsergebnisse

Rz. 84 Um den Eigentümern und Nutzungsberechtigten die Nachprüfung der Ergebnisse der Bodenschätzung zu ermöglichen, werden die Schätzungskarten und die Schätzungsbücher während der üblichen Dienstzeiten in den Diensträumen des Finanzamts einen Monat lang offen gelegt (§ 13 BodSchätzG). Der Beginn der Offenlegungsfrist ist durch öffentliche Bekanntgabe nach § 122 Abs. 3 und...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Wald

Rz. 60 Als Wald gilt dabei jede mit Forstpflanzen bestockte Grundfläche sowie kahlgeschlagene oder verlichtete Grundflächen, Waldwege, Waldeinteilungs- und Sicherungsstreifen, Waldblößen und Lichtungen, Waldwiesen, Wildäsungsplätze, Holzlagerplätze sowie weitere mit dem Wald verbundene und ihm dienende Flächen. Unerheblich ist in diesem Zusammenhang, ob die Waldfläche durch...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / (2) Gewerbelärm

Rz. 81 Als Gewerbelärm werden alle Emissionen bezeichnet, die von gewerblichen Anlagen ausgehen. Für Abschläge wegen ungewöhnlich starker Beeinträchtigung durch Gewerbelärm kommen in erster Linie Grundstücke in der Nähe von gewerblichen Anlagen mit besonders starken Lärmemissionen auf die umliegenden Grundstücke in Betracht (z.B. Stahlwerke, Anlagen des Metallbaus, industri...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / d) Ertragsmesszahl

Rz. 63 Der entscheidende Wertbegriff der Bodenschätzung für die steuerliche und außersteuerliche Anwendung der Ergebnisse ist die im Kataster nachzuweisende Ertragsmesszahl. Über § 9 BodSchätzG wird die Ermittlung der Ertragsmesszahl gesetzlich geregelt. Diese stellt das Produkt einer Fläche in Ar und der Acker- oder Grünlandzahl dar. Bestehen innerhalb einer Fläche mehrere...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Dokumentation des Schätzungsergebnisses

Rz. 67 Das Ergebnis der Bodenschätzung wird in Schätzungsbüchern und Schätzungskarten festgehalten. Dabei erfüllen Schätzungsbücher und Schätzungskarten unterschiedliche Funktionen. Rz. 68 Die Schätzungsbücher weisen die beschriebenen Bodenprofile und die Herleitung der Klassen-, Klassenabschnitts- und Sonderflächen nach und ergänzen die grafische Darstellung der Bodenschät...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 6. Übernahme der Schätzungsergebnisse in das Kataster

Rz. 90 Nach Bestandskraft der Ergebnisse der Bodenschätzung sind die Ergebnisse sowie die Lage und Bezeichnung der Bodenprofile unverzüglich in das Liegenschaftskataster zu übernehmen (§ 14 Abs. 1 BodSchätzG). Die Ermittlung der Ertragsmesszahl (vgl. dazu Anm. 63) erfolgt dann aufgrund dieser Angaben anlassbezogen durch die mit der Führung des Liegenschaftskatasters beauftr...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Bergschäden und Bergschadensgefahren

Rz. 196 Bergschäden sind solche Schäden, die infolge des Bergbaus, zumeist an Bauwerken und Grundstücken, entstanden sind. Er wird im Regelfall durch Gebirgsbewegungen, wie Senkungen, Hebungen, Schiefstellungen, Zerrungen und Pressungen verursacht. Bergschäden werden nicht nur durch den Untertageabbau verursacht. Auch Grundwasserabsenkungen im Bereich von Tagebauen können zu...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Forstwirtschaftliche Nutzung

Rz. 55 Unter Forstwirtschaft versteht man die planmäßige, auf den Anbau und den Abschlag von Holz gerichtete Tätigkeit. Abschn. 1.09 Abs. 1 BewRL rechnet alle Wirtschaftsgüter, die der Erzeugung und Gewinnung von Rohholz dienen, der forstwirtschaftlichen Nutzung zu. Hierzu gehört in erster Linie der Wald und die zu seiner Bewirtschaftung erforderlichen Maschinen und sonstig...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Bewertung von Rekultivierungsflächen im Braunkohlenabbaugebiet

Rz. 141 Die Ertragsfähigkeit der rekultivierten Böden in Braunkohlenabbaugebieten weicht erheblich von der der gewachsenen Böden ab. Die im Verzeichnis der Bodenschätzungsergebnisse der Gemeinden nachgewiesenen Bodenschätzungsergebnisse für die gewachsenen Böden sind auf diese Flächen daher nicht mehr anwendbar. Diese sind in Anlehnung an die für Neukulturen geltenden Bewer...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Grünlandschätzungsrahmen

Rz. 50 Ebenso wie der Ackerschätzungsrahmen ist auch der Grünlandschätzungsrahmen nach den Bodenarten Sand, Lehm und Ton eingeteilt. Da die Bodenverhältnisse beim Grünland aber nicht die ausschlaggebende Rolle spielen wie beim Ackerland, ist eine so weitgehende Unterteilung wie beim Ackerschätzungsrahmen nicht vorgesehen. Der Gründlandschätzungsrahmen ist dementsprechend nu...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Schätzungsmethoden

Rz. 34 Vor Durchführung einer Bodenschätzung musste die Vorfrage geklärt werden, ob im Vordergrund die Bodenarten, also die physikalischen Eigenschaften des Bodens, oder die Bodentypen, d.h. die Einteilung nach der Entwicklung des Bodens, stehen sollte. Im Hinblick darauf, dass die Bodenschätzung einen Vergleich auf engem Raum ermöglichen soll, wurde der Einteilung nach den...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / bb) Rauch oder Staub

Rz. 116 Rauch ist ein grundsätzlich durch Verbrennung entstehender Stoff in Form von Abgasen, Partikeln (z.B. Ruß, Flugasche, Unverbranntes) oder Nebel (z.B. Wasser, Öldämpfe, Säuredämpfe). Staub ist eine Bezeichnung für feine und feste Teilchen, die in Gasen, insbesondere in der Luft aufgewirbelt lange Zeit schweben können. Staub kann aus organischen (z.B. Blütenpollen, Bak...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Ehegattengemeinschaft

Rz. 190 Besonderheiten bestehen hier bei Ehegatten. Hier kann eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts ohne den Abschluss eines gesonderten Gesellschaftsvertrages entstehen, wenn bezüglich der Eigentumsverhältnisse eine bestimmte Situation eingetreten ist. Zwar ist die Auffassung des Niedersächsischen Finanzgerichtes, wonach zwischen Ehegatten, von denen der eine Alleineigentü...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Inhalt der Erläuterungen

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Ackerschätzungsrahmen

Rz. 40 Bei der Einteilung des Ackerlandes in Bodenarten wird der Boden als Gemenge von Sand, Lehm und Ton aufgefasst. Man unterscheidet Sand-, Lehm- und Tonböden mit Zwischenstufen als Übergänge. Dementsprechend sieht der Ackerschätzungsrahmen eine Unterteilung in acht mineralische Bodenartengruppen und die Moorböden vor. Außerdem ist jede Bodenartengruppe nach Zustandstufe...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Zweck und rechtliche Entwicklung der Vorschrift

Rz. 26 Die Bodenschätzung beruhte bis zum 31.12.2007 auf dem Gesetz über die Schätzung des Kulturbodens (Bodenschätzungsgesetz – BodSchätzG 1934) v. 16.10.1934. Ab dem 1.1.2008 wurde mit dem Jahressteuergesetz 2008 v. 20.12.2007 mit dem Gesetz zu Schätzung des landwirtschaftlichen Kulturbodens (Bodenschätzungsgesetz – BodSchätzG) die Bodenschätzung auf eine neue rechtliche ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Planmäßige Nutzung

Rz. 65 Die planmäßige Tätigkeit im Rahmen eines forstwirtschaftlichen Betriebes setzt keine Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr durch eine auf Bewirtschaftung der forstwirtschaftlichen Fläche gerichtete Betätigung des Unternehmers voraus. Die am Begriff des Gewerbebetriebs i.S. des § 2 GewStG bzw. § 1 GewStDV orientierte Bestimmung, wonach Einkünfte aus dem ...mehr

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zerb 4/2015, "Einpreisen" v... / II. Neues, differenziertes Bewertungsmodell

Ein neues, differenziertes Bewertungsmodell löst die Frage, was eine Wart- und Pflegeverpflichtung überhaupt wert ist, anhand eines Paradigmenwechsels. Das Bewertungsmodell überträgt den Gedanken der ersparten Aufwendungen auf die Wart- und Pflegeverpflichtungen. Es erfolgt eine Abkehr von der Betrachtung der meist sehr einzelfallbezogenen und stark divergierenden Wart- und P...mehr

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zerb 4/2015, "Einpreisen" v... / V. Validierung

Das neue Bewertungsmodell erfüllt das Tauglichkeitskriterium der Aktualität, denn die Bewertung basiert auf den jeweils aktuellen Lebenswahrscheinlichkeiten aus der Anlage zu § 14 BewG sowie den weiterentwickelten aktuellen Statistiken des statistischen Bundesamtes. Da diese Statistiken alle zwei Jahre erneut erhoben und ausgewertet werden, können jeweils immer die aktuellst...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / V. Bodenschätze und Mineralgewinnungsrechte (Abs. 4)

Rz. 60 Die von ihrer praktischen Bedeutung nur wenige Fälle betreffende Norm regelt unverändert die Bewertung von Bodenschätzen. Im Grundsatz ist davon auszugehen, dass Bodenschätze zu einem steuerlichen Betriebsvermögen gehören, also bilanziert sind. Dann finden für deren Bewertung über die Verweisung in § 12 Abs. 5 ErbStG die Regelungen des § 151 Abs. 1 Nr. 1 i.V.m. §§ 95...mehr

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zerb 4/2015, "Einpreisen" v... / 1. Kalkulierte Störfälle im Übergabevertrag

Für alle Ansprüche in diesen kalkulierten Störfällen, ist der Wert der Wart- und Pflegeverpflichtung nach dem Tod des Berechtigten zu ermitteln. Aus diesem Grund lassen sich diese Bewertungen besonders differenziert vornehmen, da nach dem Ableben der Berechtigten grundsätzlich auch bekannt ist, ob und wann Bedarfsstufen von den Berechtigten erfüllt wurden. Übergabeverträge mi...mehr

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zerb 4/2015, "Einpreisen" v... / aa) Bewertungsberechnung wenn Übergabeobjekt in Thüringen liegt:

Der Kapitalisierungsfaktor ist aus der Anlage zu § 14 I BewG mit 10,63 zu entnehmen. Der angemessene Jahresbeitrag wird wie folgt ermittelt: Monatlicher Ersparnisbetrag für Stufe 0 aus der Ersparnistabelle 2011 für Thüringen beträgt 895,00 EUR und der Jahresbetrag 10.740,00 EUR. Der Jahresbeitrag multipliziert mit dem Vervielfältiger x 10,63 = 114.166,20 EUR ergibt den Bewer...mehr

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zerb 4/2015, "Einpreisen" v... / 8

Auf einen Blick Der Respekt gilt all denen, die ihre alten und kranken Angehörigen im häuslichen Umfeld betreuen und pflegen. Umso wichtiger deren Leistungen auch im Rechtsalltag bewerten zu können. Eine Hilfestellung mag das vorgestellte und aktualisierte Bewertungsmodell nach den ersparten Aufwendungen bieten. Die Bewertung kann für alle denkbaren Fallkonstellationen anhan...mehr

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zerb 4/2015, "Einpreisen" v... / a) Fallabwandlung I.

Wart- und Pflegebedürftigkeit besteht bei Vertragsschluss nicht und tritt auch im Verpflichtungszeitraum (VZ) nicht ein. Diese Fallabwandlung beschreibt die reine Risikoübernahme und entspricht der Fallkonstellation I. Die dabei gefundene Bewertung stellt das Minimum und die Untergrenze dar, entsprechende Werte für andere Bedarfslagen dürfen nicht darunter liegen. Mit dem Ver...mehr

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zerb 4/2015, "Einpreisen" v... / aa) Bewertung der Wart-und Pflegeverpflichtung des Ehemannes

Der Typische Lebenserwartungszeitraum läuft nach den abgezinsten Vervielfältigern zu § 14 BewG 7,032 Jahre und daher von 78 Jahren bis zum Alter des Übergebers von 85,032 Jahren. Da noch kein Bedarf vorliegt, ist der angemessene Jahresbetrag das reine Risiko des gewichteten durchschnittlichen Ersparnisbetrages für Rheinland-Pfalz, der bei 735,00 EUR pro Monat und bei 8.820,0...mehr

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zerb 4/2015, "Einpreisen" v... / b) Fallabwandlung II.

Alles wie zuvor, nur die Wart- und Pflegebedürftigkeit besteht bei Vertragsschluss nicht. Es tritt aber im typischen Lebenserwartungszeitraum im Alter von 76 Jahren eine Bedürftigkeit unterhalb der pflegeversicherungsgesetzlichen Pflegestufen ein. Der im Alter von 76 Jahren eingetretene Bedarf der reinen Hilfsbedürftigkeit, also der sogenannten Stufe 0, ist nachweisbar. Dies...mehr

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zerb 4/2015, "Einpreisen" v... / d) Fallabwandlung IV.

Wart- und Pflegebedürftigkeit besteht bei Vertragsschluss nicht. Übergeberin wird im Alter von 84 nachweisbar hilfsbedürftig in der sogenannten Stufe 0. Dies entspricht der Fallkonstellation III, eine Hilfs- oder Pflegebedürftigkeit tritt nach dem typischen Lebenserwartungszeitraum (TLZ) ein. Der typische Lebenserwartungszeitraum läuft nach den Vervielfältigern zu § 14 BewG ...mehr

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zerb 4/2015, "Einpreisen" v... / f) Fallabwandlung VI.

Bereits bei Vertragsschluss besteht eine nachweisbare Hilfsbedürftigkeit, die sich im Alter von 73 Jahren in eine Pflegebedürftigkeit der Stufe I und im Alter von 76 Jahren in eine Pflegebedürftigkeit der Stufe II ändert. Im Alter von 83 Jahren liegt dann eine Pflegebedürftigkeit der Stufe III bis zum Ableben vor. Dies entspricht der Fallkonstellation V; zunächst nur Hilfsbe...mehr

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zerb 4/2015, "Einpreisen" v... / aa) Bewertungsberechnung wenn Übergabeobjekt in Thüringen liegt:

Der Typische Lebenserwartungszeitraum läuft nach den Vervielfältigern zu § 14 BewG 10,63 Jahre und daher bis zum Alter der Übergeberin von 81,63 Jahren. Da sich der Bedarf im Rahmen des typischen Lebenserwartungszeitraumes ändert, ist dieser als Vervielfältiger aufzuteilen. Der Bedarf ist von Anfang an als Pflegebedürftigkeit der Stufe I gegeben, von 71 Jahren bis 73. Vervie...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Folgen für die Bewertung von Einzelunternehmen und Personengesellschaften

Rz. 70 Durch die Anwendung des § 11 BewG sowohl für Kapital- als auch Personengesellschaften und Einzelunternehmen ist seit 1.1.2009 – wie bei Anteilen an Kapitalgesellschaften – für die Wertermittlung primär auf zeitnahe Verkäufe abzustellen. Im Hinblick auf die oben (Anm. 31) dargestellte Problematik, dass der Steuerpflichtige neben dem Substanzwert und vereinfachten Ertr...mehr

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zerb 4/2015, "Einpreisen" v... / bb) Bewertung der Wart-und Pflegeverpflichtung der Ehefrau

Der typische Lebenserwartungszeitraum der Ehefrau läuft nach den abgezinsten Vervielfältigern zu § 14 BewG 9,546 Jahre und daher von 74 Jahren bis zum Alter der Übergeberin von 83,546 Jahren. Die Berechnung erfolgt dann wie oben, nur werden andere Alterskorridore und Prozentsätze angesprochen. Ein Jahr in den Alterskorridor von 70–75 Jahren mit dem Risikoprozentsatz 8,20 %, ...mehr

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zerb 4/2015, "Einpreisen" v... / aa) Bewertungsberechnung wenn Übergabeobjekt in Thüringen liegt:

Der Typische Lebenserwartungszeitraum läuft nach den Vervielfältigern zu § 14 BewG 10,63 Jahre und daher bis zum Alter der Übergeberin von 81,63 Jahren. Damit fallen vier Jahre in den Alterskorridor von 70–75 Jahren, weitere fünf Jahre in den Alterskorridor von 75–80 Jahren sowie zuletzt 1,63 Jahre in den Alterskorridor von 80–85 Jahren der Risiko- und Hilfsbedürftigkeitstab...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / VII. Sonstige Vermögensgegenstände und Schulden (Abs. 6)

Rz. 75 Der Wert von Wirtschaftsgütern und von Schulden, die vermögensverwaltenden Personengesellschaften und Gemeinschaften gehören, wird nach § 151 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BewG gesondert festgestellt. Diese verfahrensrechtliche Anordnung galt schon nach der bis 31.12.2008 geltenden Fassung. Im Ergebnis ist die als neuer Absatz 6 aufgenommene Regelung ohne eigenständigen sachli...mehr

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zerb 4/2015, "Einpreisen" v... / a) Beispiel (einvernehmliche Ablösung der Wart- und Pflegeverpflichtung):

Die Übergeberin hat an ihren Sohn eine Immobilie übergeben, sich jedoch im Gegenzug eine Wart- und Pflegeverpflichtung einräumen lassen. Fünf Jahre nach der Übertragung kommt es zu einem tiefen Zerwürfnis zwischen der Übergeberin und dem Sohn. Eine zukünftige Versorgung der Übergeberin durch den Sohn respektive durch dessen Familie ist für beide Parteien undenkbar. Die Überg...mehr

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zerb 4/2015, "Einpreisen" v... / IV. Bewertungszeitpunkt

Das in dieser Untersuchung gefundene neue differenzierte Bewertungsmodell kann sowohl im Rahmen von Pflichtteilsergänzungsansprüchen, ausgehend vom Tag der ergänzungspflichtigen Schenkung als Bewertungsstichtag mit Blick in die Zukunft die Bewertung vornehmen, als auch bei Ausgleichsansprüchen außerhalb von Übergabeverträgen, ausgehend vom Todestag des Erblassers, mit rückwä...mehr

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Schwarz/Pahlke, AO § 19 Ste... / 3.2.2 Belegenheit des Vermögens

Rz. 9 Nach § 19 Abs. 2 S. 1 AO richtet sich die Zuständigkeit in erster Linie danach, im Bezirk welches FA sich das Vermögen des Stpfl. bzw. – wenn dies auf mehrere FÄ zutrifft – der wertvollste Teil des Vermögens befindet. Nach der Verwaltungsauffassung kommt es dabei nur auf solche Vermögenswerte an, die zum Inlandsvermögen i. S. v. § 121 BewG gehören. Anteile an einer Kap...mehr

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Schwarz/Pahlke, AO § 22 Rea... / 2.1.1 Grundsteuermessbeträge

Rz. 2 Steuergegenstand der GrSt ist nach § 2 GrStG der Grundbesitz i. S. d. BewG, d. h. Betriebe der Land- und Forstwirtschaft, Betriebsgrundstücke und Grundstücke im Grundvermögen. Die GrSt ergibt sich aus der Multiplikation des Steuermessbetrags oder des Zerlegungsanteils mit dem als Hebesatz festgelegten Prozentsatz. Örtlich zuständig für die Festsetzung und Zerlegung der ...mehr

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Schwarz/Pahlke, AO § 20 Ste... / 3.1 Belegenheit des Vermögens

Rz. 7 Ist weder die Geschäftsleitung noch der Sitz im Geltungsbereich des Gesetzes, so richtet sich die örtliche Zuständigkeit nach § 20 Abs. 3 AO in erster Linie danach, im Bezirk welches FA sich Vermögen der Stpfl. befindet. Trifft dies für mehrere FÄ zu, so ist das FA zuständig, in dessen Bezirk sich der wertvollste Teil des Vermögens befindet. Nach der Verwaltungsauffass...mehr