Fachbeiträge & Kommentare zu Bewertungsgesetz

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Zerb 7/2015, Die Bewertung ... / (1) Ansatz dem Grunde nach

Eine besondere Kategorie besonderer Umstände, die sich nach Auffassung des Gesetzgebers auf den gemeinen Wert einer Beteiligung auswirken können (ja sogar sollen), ist der Beteiligungsumfang. Hier geht es also nicht um die Ausgestaltung des einzelnen Gesellschaftsanteils, sondern allein um den Umfang der Beteiligung, also die Zahl der gehaltenen bzw. übertragungsgegenständli...mehr

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Zerb 7/2015, Die Bewertung ... / b) Ableitung aus Verkäufen

Soweit (und auch nur wenn) eine Bewertung nach § 11 Abs. 1 BewG – aus welchen Gründen auch immer – nicht möglich ist, kommt § 11 Abs. 2 BewG zum Tragen, insbesondere also bei nichtnotierten Anteilen. Nach § 11 Abs. 2 S. 2 Hs. 1 BewG erfolgt die Ableitung des gemeinen Werts primär aus innerhalb eines Jahres vor dem Stichtag – unter fremden Dritten – erzielten Verkaufspreisen ...mehr

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Zerb 7/2015, Die Bewertung ... / a) Grundsätzliches

Personengesellschaften sind nicht börsennotiert. Mithin scheidet eine Bewertung anhand von Kursen von vornherein aus. Vor diesem Hintergrund und um eine rechtsformneutrale Bewertung zu gewährleisten, verweist § 109 Abs. 2 S. 2 BewG für die Ermittlung des gemeinen Werts der in § 97 Abs. 1 Nr. 5 BewG genannten gewerblichen bzw. gewerblich geprägten Personengesellschaften auf §...mehr

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Zerb 7/2015, Die Bewertung ... / c) Umfang des Betriebsvermögens – Sonderbetriebsvermögen

Außer den Wirtschaftsgütern des Gesamthandsvermögens, gehören zum Betriebsvermögen der Personengesellschaft gemäß § 97 Abs. 1 Nr. 5 S. 2 BewG auch die Wirtschaftsgüter des Sonderbetriebsvermögens. Dieses umfasst auch die mit etwa vorhandenen Aktiva in wirtschaftlichem Zusammenhang stehenden Schulden. Da gemäß § 97 Abs. 1 Nr. 5 S. 2 letzter Halbsatz BewG diese Zurechnung alle...mehr

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Zerb 7/2015, Die Bewertung ... / aa) Grundsatz: (bloße) Verteilung des Unternehmenswerts auf die Gesellschafter

§ 97 Abs. 1 a und 1 b BewG sehen stets einen einheitlichen, individuelle gesellschaftsvertragliche Besonderheiten nicht berücksichtigenden Aufteilungsschlüssel vor. Weder können bei Kapitalgesellschaften vom Nennkapitalverhältnis abweichende Gewinnverteilungsabreden in die Anteilsbewertung einfließen, noch ist es bei Personengesellschaften möglich, etwa dem Gewinnverteilungs...mehr

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Zerb 7/2015, Die Bewertung ... / aa) Anteilswert vs. Unternehmenswert

In allen Fällen, in denen eine Ermittlung des Werts von Anteilen an Kapitalgesellschaften nicht anhand von Börsenkursen oder Verkaufspreisen iSv § 11 Abs. 2 S. 2 Hs. 1 BewG erfolgen kann, ist der Wert zu schätzen (§ 11 Abs. 2 S. 2 Hs. 2 BewG), und zwar unter Berücksichtigung der Ertragsaussichten der Kapitalgesellschaft oder nach einer anderen anerkannten, im gewöhnlichen Ge...mehr

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Zerb 7/2015, Die Bewertung ... / cc) Methodenauswahl

Gem. § 11 Abs. 2 S. 2 letzter Hs. BewG ist der Wert (zwingend) unter Anwendung derjenigen Methode zu bestimmen, die auch ein gedachter Erwerber der Bemessung des Kaufpreises zugrunde legen würde. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass weder willkürlich eine andere, zu höheren Werten führende, Bewertungsmethode vorgegeben noch ein Mittelwert aus verschiedenen Bewertungsmet...mehr

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Zerb 7/2015, Anmerkungen zu... / aa) Wertgrenzen

Die Mängel des vereinfachten Ertragswertverfahrens schlagen auf die Wertgrenzen des Entwurfs durch. Der vorliegende Beitrag muss sich insoweit auf den deutlich überhöhten Kapitalisierungsfaktor für das Jahr 2015 beschränken. Nach § 203 Abs. 3 BewG ist der Kapitalisierungsfaktor der Kehrwert des Kapitalisierungszinssatzes. Der Kapitalisierungszinssatz setzt sich nach § 203 Ab...mehr

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Zerb 7/2015, Die Bewertung ... / (3) Ausnahme: Abweichung vom Stichtagskurs

§ 11 Abs. 1 BewG bildet eine typisierende Konkretisierung des in § 9 Abs. 2 BewG definierten gemeinen Werts. Ein vom jeweiligen Kurswert abweichender Wertansatz kann daher nur in äußerst engen Grenzen infrage kommen. Allein das Vorliegen spekulativer Einflüsse, die evtl. zu einem überhöhten Stichtagskurs geführt haben mögen, rechtfertigt jedenfalls keine Abweichung. Denn die...mehr

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Zerb 7/2015, Die Bewertung ... / a) Allgemeines

Die Art und Weise der Aufteilung des jeweiligen Unternehmenswerts (ermittelt nach den Vorgaben des § 11 Abs. 2 S. 2 und 3 BewG) auf die einzelnen Gesellschafter ist in § 97 Abs. 1 BewG geregelt, und zwar in Abs. 1 a für Personengesellschaften und in Abs. 1 b für Kapitalgesellschaften. Sowohl § 97 Abs. 1 a als auch Abs. 1 b BewG tragen dabei der im Regelfall an sog. Gesamtbewe...mehr

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Zerb 7/2015, Die Bewertung ... / bb) Berücksichtigung des Sonderbetriebsvermögens

Zusätzlich zur auf den jeweiligen Gesellschafter entfallenden Beteiligung am Gesamthandsvermögen, umfasst sein Mitunternehmeranteil die Wirtschaftsgüter und Schulden des Sonderbetriebsvermögens. Diese werden gemäß § 97 Abs. 1 a Nr. 2 BewG mit ihrem jeweiligen gemeinen Wert angesetzt. Diese Vorgehenswiese drängt die Frage auf, ob nicht das Sonderbetriebsvermögen bzw. sein Wert...mehr

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Zerb 7/2015, Die Bewertung ... / (1) Sichtweise der Rechtsprechung und Literatur-Ansichten

Als ungewöhnliche Umstände werden insbesondere Preiskonzessionen/Vorzugspreise und von der Norm abweichende Zahlungsbedingungen angesehen. Allerdings liegt nicht jeder Sondereinfluss außerhalb des gewöhnlichen Geschäftsverkehrs. So sind z. B. Preiserhöhungen, die auf dem besonderen Interesse eines Unternehmens am Eintritt in einen bestimmten Markt beruhen, nicht als ungewöhnl...mehr

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Zerb 7/2015, Die Bewertung ... / b) Aufteilung bei Kapitalgesellschaften

Gemäß § 97 Abs. 1 b BewG erfolgt die Aufteilung des gemeinen Werts der in § 97 Abs. 1 Nr. 1 BewG genannten Kapitalgesellschaften auf deren Gesellschafter nach dem Verhältnis des übergegangenen bzw. übertragenen Anteils am Nennkapital (Grund- oder Stammkapital ohne Aufgeld) der Gesellschaft zum insgesamt vorhandenen Nennkapital. Ob dieses vollständig eingezahlt ist oder nicht...mehr

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Zerb 7/2015, Die Bewertung ... / (2) Erwägungen von Daragan

Nach Ansicht von Daragan knüpfen die von Rechtsprechung und Literatur favorisierten Abgrenzungskriterien zur Unterscheidung zwischen sachlichen und persönlichen Verfügungsbeschränkungen falsch an. Er ist der Meinung, Verfügungsbeschränkungen seien allein nach ihren jeweiligen Wirkungen zu beurteilen. Auf die Frage, wie die Verfügungsbeschränkung zustande gekommen ist, komme ...mehr

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Zerb 7/2015, Die Bewertung ... / (1) Grundsatz: Stichtagskurs

Die im Regulierten Markt bzw. im Freiverkehr gehandelten Aktien werden zwingend mit dem niedrigsten für sie am Stichtag notierten Kurs bewertet. Bei variablen Kursnotierungen kommt es auf die niedrigste am jeweiligen Tag festzustellende variable Notierung nicht nur an einer, sondern an allen in Betracht kommenden inländischen Börsen an. Die Finanzverwaltung hat zwar diesbezüg...mehr

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Zerb 7/2015, Die Bewertung ... / bb) Schätzung unter Berücksichtigung der Ertragsaussichten oder nach anderen Methoden

Im Rahmen der Unternehmensbewertung sind sämtliche Faktoren, die – aus der Perspektive des Stichtages – den Wert des Unternehmens bestimmen, zu berücksichtigen. Das schließt ggf. auch den Tod des Unternehmers mit ein. Die Formulierung "unter Berücksichtigung der Ertragsaussichten" zielt nach der Vorstellung des Gesetzgebers in erster Linie auf die Ertragswertmethode ab. Diese...mehr

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Zerb 7/2015, Die Bewertung ... / c) Aufteilung bei Personengesellschaften

Bei der Aufteilung des nach § 97 Abs. 1 Nr. 5 BewG bestimmten Werts des Betriebsvermögens ist – wie bei der Bewertung selbst – auf die Unterscheidung von Gesamthandsvermögen der Gesellschaft einerseits und dem zivilrechtlich den Gesellschaftern gehörenden Sonderbetriebsvermögen andererseits zu achten. Das berücksichtigt § 97 Abs. 1 a BewG wie folgt: aa) Aufteilung des Gesamth...mehr

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Zerb 7/2015, Erwerbe durch ... / 4. Bewertung

Die Wertermittlung der Bereicherung richtet sich nach den Vorschriften der §§ 10 iVm §§ 11, 9 ErbStG und die Bewertung der einzelnen Vermögensgegenstände nach § 12 ErbStG iVm §§ 9, 11 ff, 109, 158 ff, 176 ff und 199 ff BewG, beim Betriebsvermögen ist auch noch das Ertragsteuerrecht heranzuziehen (§ 95 BewG). In der Praxis ist von Bedeutung, dass es sich um eine Stichtagsbewer...mehr

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Zerb 7/2015, Die Bewertung ... / (2) Hilfsweise letzter Kurs binnen 30 Tagen vor dem Stichtag

Kann am Bewertungsstichtag keine Kursnotierung im Regulierten Markt festgestellt werden, orientiert sich die Bewertung nach § 11 Abs. 1 S. 2 BewG an der letzten Kursnotierung der Aktie innerhalb von 30 Kalendertagen vor dem Stichtag. Maßgeblich sind auch insoweit primär die im Regulierten Markt notierten, hilfsweise – auch wenn dies aus dem Gesetz so nicht unmittelbar abgele...mehr

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Zerb 7/2015, Die Bewertung ... / 7

Auf einen Blick Als Fazit ist festzuhalten, dass die derzeitigen gesetzlichen Regelungen nicht (und schon gar nicht im Regelfall) geeignet sind, den gemeinen Wert von Gesellschaftsanteilen zutreffend zu erfassen. Selbst im Rahmen einer direkten Anteilsbewertung können die individuellen Eigenschaften, z. B. gesellschaftsvertragliche Besonderheiten (hinsichtlich der Stimmrecht...mehr

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Zerb 7/2015, Die Bewertung ... / bb) Rechtsfolgen

(1) Grundsatz: Stichtagskurs Die im Regulierten Markt bzw. im Freiverkehr gehandelten Aktien werden zwingend mit dem niedrigsten für sie am Stichtag notierten Kurs bewertet. Bei variablen Kursnotierungen kommt es auf die niedrigste am jeweiligen Tag festzustellende variable Notierung nicht nur an einer, sondern an allen in Betracht kommenden inländischen Börsen an. Die Finanzv...mehr

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Zerb 7/2015, Die Bewertung ... / aa) Aufteilung des Gesamthandsvermögens

Im Rahmen der Aufteilung werden dem jeweiligen Gesellschafter gem. § 97 Abs. 1 a Nr. 1 Buchst. a BewG zunächst die Salden auf den für ihn geführten Kapitalkonten in der Gesamtbilanz vorweg zugerechnet. Zu den Kapitalkonten in diesem Sinne gehören alle Eigenkapitalkonten, also sowohl das Festkapital als auch variable Kapitalkonten, gesellschafterbezogene Rücklagenkonten und d...mehr

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Zerb 7/2015, Erwerbe durch ... / 1. Persönliche Steuerpflicht

Die persönliche Steuerpflicht von Stiftungen in Deutschland richtet sich nach ihrem Sitz und/oder dem Ort der Geschäftsleitung (§ 2 Abs. 2 Nr. 1 d und Nr. 2 ErbStG), bzw. nach dem Vorhandensein von Vermögen im Inland, wenn ein Vermögensanfall aus Inlandsvermögen besteht (§ 2 Abs. 1 Nr. 3 ErbStG, § 121 BewG). Die Steuerpflicht nach § 2 ErbStG kann durch DBA ausgeschlossen ode...mehr

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Zerb 7/2015, Die Bewertung ... / c) Schätzung des gemeinen Werts

aa) Anteilswert vs. Unternehmenswert In allen Fällen, in denen eine Ermittlung des Werts von Anteilen an Kapitalgesellschaften nicht anhand von Börsenkursen oder Verkaufspreisen iSv § 11 Abs. 2 S. 2 Hs. 1 BewG erfolgen kann, ist der Wert zu schätzen (§ 11 Abs. 2 S. 2 Hs. 2 BewG), und zwar unter Berücksichtigung der Ertragsaussichten der Kapitalgesellschaft oder nach einer and...mehr

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Zerb 7/2015, Die Bewertung ... / a) Ableitung aus Börsenkursen

aa) Tatbestand Für eine bestimmte Art von Gesellschaftsanteilen, nämlich börsennotierte Aktien, ergibt sich die Art und Weise der Bewertung aus § 11 Abs. 1 BewG. Denn dieser regelt die Bewertung von Wertpapieren und Schuldbuchforderungen, die am Bewertungsstichtag (§ 11 ErbStG) an einer deutschen Börse zum Handel im Regulierten Markt zugelassen sind. Wertpapiere in diesem Sinn...mehr

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Zerb 7/2015, Die Bewertung ... / (2) Höhe des Paketzuschlags

Verwaltung und Rechtsprechung haben für die Bemessung von Paketzuschlägen mehr oder weniger grobe Korridore definiert, innerhalb derer sich die Zuschläge bei bestimmten Beteiligungsdimensionen bewegen. Bei Beteiligungen zwischen 1/4 und der Hälfte des Nennkapitals fällt demzufolge regelmäßig ein Zuschlag zwischen 5 % und 10 % an. Beteiligungen zwischen der Hälfte und 74 % de...mehr

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Zerb 7/2015, Anmerkungen zu... / b) 40 Mio. EUR-Grenze

Sehen Satzung oder Gesellschaftsvertrag Bestimmungen nach § 13 a Abs. 9 Nr. 1 bis 3 ErbStG-E kumulativ seit 10 Jahren und noch für 30 weitere Jahre vor, tritt an die Stelle des Betrags von 20 Mio. EUR derjenige von 40 Mio. EUR (§ 13 a Abs. 9 ErbStG-E). Mit den qualitativen Kriterien nach § 13 a Abs. 9 Nr. 1 bis 3 ErbStG-E wird versucht, dem Umstand zumindest ein wenig Rechnu...mehr

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Zerb 7/2015, Anmerkungen zu... / 4

Auf einen Blick Die 3. Auflage des Daragan/Halaczinsky/Riedel (Hrsg.), Praxiskommentar ErbStG und BewG wird wohl noch etwas auf sich warten lassen müssen, bis ein Gesetz verabschiedet ist, das hoffentlich die wesentlichsten Mängel des Entwurfs nicht aufweist. Für Erwerbe oberhalb der, insbesondere wegen des zu hohen Kapitalisierungsfaktors zu geringen, Schwelle von 20 Mio. E...mehr

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Zerb 7/2015, Die Bewertung ... / b) Umfang des Betriebsvermögens – Gesamthandsvermögen

Bei gewerblichen sowie gewerblich geprägten Personengesellschaft ist grundsätzlich das gesamte Gesellschaftsvermögen als Betriebsvermögen zu behandeln. Dies gilt unabhängig davon, ob bzw. in welchem Umfang und mit welchen Werten Vermögen der Personengesellschaft vorhanden ist, das keinen gewerblichen Zwecken dient. Insbesondere sind auch alle im Zusammenhang mit dem Gesellsc...mehr

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Erbschaftsteuererklärung: A... / Zusammenfassung

Überblick Durch die Erbschaftsteuerreform wird Betriebsvermögen beim Erwerb von Todes wegen durch den 85 % bzw. 100 %igen Verschonungsabschlag, den gleitendenden Abzugsbetrag von maximal 150.000 EUR und den Entlastungsbetrag für Personen der Steuerklassen II und III erbschaftsteuerlich begünstigt. Die Anlage Steuerentlastung für Unternehmensvermögen (§§ 13a, 13b ErbStG) ist ...mehr

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Erbschaftsteuererklärung: A... / 2.3.1 Begünstigtes land- und forstwirtschaftliches Vermögen (Zeilen 4 bis 6)

Begünstigt sind land- und forstwirtschaftliche Vermögen i. S. d. § 168 Abs. 1 Nr. 1 BewG und selbst bewirtschaftete Grundstücke i. S. d. § 159 BewG, die im Zeitpunkt der Steuerentstehung als solche vom Erblasser auf den Erwerber übergehen und in der Hand des Erwerbers entweder land- und forstwirtschaftliches Vermögen oder selbst bewirtschaftete Grundstücke i. S. d. § 159 Bew...mehr

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Erbschaftsteuererklärung: A... / 2.7.2 Aufgabe bzw. Veräußerung des begünstigten Vermögens (Zeilen 35 bis 37)

Die Vergünstigungen sind u. a. davon abhängig, dass der Erwerber nicht gegen bestimmte Behaltensregelungen verstößt. Demnach fallen der 85 %ige Verschonungsabschlag und der Abzugsbetrag nach § 13a Abs. 2 ErbStG weg, soweit innerhalb von 5 Jahren nach dem Zeitpunkt der Steuerentstehung gegen eine der Behaltensregelungen verstoßen wird. Wird die Optionsverschonung gewählt, bet...mehr

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Bedarfsbewertung: Anlage Su... / 2.2.1 Allgemeines

Die Besitzposten des Betriebs sind in den Zeilen 24 bis 75 einzutragen. Dabei sind in der linken Spalte der Steuerbilanzwert und in der rechten Spalte der Wert nach dem Bewertungsgesetz anzugeben. Letzterer Wert ist der gemeine Wertmehr

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Bedarfsbewertung: Anlage Su... / 2.2.3 Anlagevermögen (Zeilen 25 bis 57)

In Zeile 26 sind immaterielle Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens (Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte) zu erfassen. Der Geschäftswert, der Firmenwert oder der Praxiswert ist in Zeile 27 einzutragen (soweit er nicht in Zeile 26 enthalten ist) – aber nur in der Spalte zur Steuerbilanz. Hinweis Kein Geschäfts- oder Firmenwert in der Spalte nach...mehr

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Bedarfsbewertung: Anlage Su... / 2.3.1 Allgemeines

Die Schuldposten des Betriebs sind in den Zeilen 77 bis 89 einzutragen. Dabei sind in der linken Spalte der Steuerbilanzwert und in der rechten Spalte der Wert nach dem Bewertungsgesetz anzugeben. Letzterer Wert ist der gemeine Wertmehr

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Bedarfsbewertung: Anlage Ve... / Zusammenfassung

Überblick Die Abgabe der Anlage zur gesonderten Feststellung des Vermögens von Gemeinschaften oder Gesellschaften i. S. d. § 151 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BewG ist notwendig zur Ermittlung des Werts des Vermögens und der Schulden, wenn die Vermögensgegenstände und Schulden mehreren Personen zuzurechnen sind. Wichtig: Das Bundesverfassungsgericht hat am 17.12.2014 entschieden, dass e...mehr

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Erbschaft-/Schenkungsteuere... / Zusammenfassung

Überblick In der "Anlage Angaben zu Bedarfswerten zur Erbschaft-/Schenkungsteuererklärung" sollen Angaben zur Durchführung einer Schätzung eingetragen werden. Hierbei gilt es zu beachten, dass die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen ein abweichendes Formular nutzen. Wichtig: Das Bundesverfassungsgericht hat am 17.12.2014 entschieden, dass einige der Regelungen ...mehr

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Bedarfsbewertung: Anlage Su... / Zusammenfassung

Überblick Der nachfolgende Beitrag dient als Anleitung zum Ausfüllen der Erklärung zur Anlage Substanzwert zur Feststellungserklärung. Der Beitrag folgt der Gliederung des amtlichen Vordrucks. Das Formular ist für Bewertungsstichtage ab dem 7.6.2013 anzuwenden. Hinweis der Redaktion: Das Bundesverfassungsgericht hat am 17.12.2014 entschieden, dass einige der Regelungen des Erb...mehr

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Bedarfsbewertung: Anlage Su... / 2.6 Substanzwert (Zeile 108)

In Zeile 108 ergibt sich nun der Substanzwert des Unternehmens (Zeile 93 +/- Zeile 99 +/- Zeile 107). Bei der Feststellung, ob der als Mindestwert anzusetzende Substanzwert höher ist als der bei einer Bewertungsmethode i. S. d. § 11 Abs. 2 Satz 2 BewG sich ergebende Wert, ist auf den in Zeile 108 ausgewiesenen Wert abzustellen.mehr

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Erbschaft-/Schenkungsteuere... / 2.2 B. Betriebsvermögen oder Anteile daran, nicht notierte Anteile an Kapitalgesellschaften sowie sonstige Vermögensgegenstände und Schulden, die mehreren Personen zustehen

In der Spalte 2 ist anzugeben ob es sich handelt um die Übertragung von 2a) Betriebsvermögen 2b) Anteilen am Betriebsvermögen 2c) Anteilen an Kapitalgesellschaften i. S. d. § 11 Abs. 2 BewG 2d) sonstigen Vermögensgegenständen und Schulden, die mehreren Personen zustehen. Weiterhin sind dann der Name und die Anschrift des Betriebs/der Gesellschaft/ der Gemeinschaft anzugeben. In de...mehr

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Bedarfsbewertung: Anlage Ve... / 1. Vorbemerkung

Der Wert von Vermögensgegenständen (Wirtschaftsgütern) und von Schulden, die mehreren Personen zustehen, ist gesondert festzustellen, wenn der Wert für die Erbschaftsteuer oder für eine andere Feststellung von Bedeutung ist. Dabei sind alle zu Beginn des Besteuerungszeitpunkts im Eigentum der jeweiligen Gemeinschaft oder Gesellschaft stehenden Wirtschaftsgüter und Schulden a...mehr

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Bedarfsbewertung: Anlage Ve... / 2.2 Abschnitt A – Allgemeine Angaben (Zeilen 1 bis 24)

In Zeile 2 ist anzugeben, um welche Art von Gemeinschaft oder Gesellschaft es sich handelt. In den Zeilen 3 bis 5 ist der Ort der Verwaltung der Gemeinschaft oder Gesellschaft einzutragen. Das Verwaltungsfinanzamt sowie die Steuernummer/Aktenzeichen/Wirtschafts-Identifikationsnummer der jeweiligen Gemeinschaft oder Gesellschaft sind in Zeile 6 aufzuführen. In den Zeilen 7 bis...mehr

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Steuerbefreiung für ein Familienheim oder ein zu Wohnzwecken vermietetes Grundstück im Fall der Erbauseinandersetzung

Leitsatz 1. Ein Familienheim i.S.d. § 13 Abs. 1 Nr. 4c Satz 1 ErbStG setzt u.a. voraus, dass der begünstigte Erwerber nach dem Erbfall die in einem bebauten Grundstück i.S.d. § 181 Abs. 1 Nrn. 1 bis 5 BewG befindliche Wohnung unverzüglich, d.h. ohne schuldhaftes Zögern zur Selbstnutzung für eigene Wohnzwecke bestimmt. Dazu muss der Erwerber innerhalb einer angemessenen Zeit ...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Keine Steuerbefreiung für ein tatsächlich nicht für eigene Wohnzwecke genutztes Einfamilienhaus

Leitsatz Eine Steuerbefreiung nach § 13 Abs. 1 Nr. 4c ErbStG für ein Familienheim scheidet aus, wenn der Erwerber von vornherein gehindert ist, die Wohnung in dem von Todes wegen erworbenen Einfamilienhaus für eigene Wohnzwecke zu nutzen und deshalb auch tatsächlich nicht einzieht. Normenkette § 13 Abs. 1 Nr. 4c ErbStG ab 2009, § 181 Abs. 1 Nr. 1 BewG ab 2009 Sachverhalt Der K...mehr

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Bedarfsbewertung: Anlage Be... / Zusammenfassung

Überblick Ab dem 1.1.2009 ist die Bewertung für Betriebsvermögen völlig neu geregelt worden. Das neue Bewertungsrecht sieht vor, dass betriebliches Vermögen (wie auch alle anderen Vermögensarten) mit dem gemeinen Wert anzusetzen ist. Der nachfolgende Beitrag dient als Anleitung zum Ausfüllen der Anlage Betriebsvermögen zur Feststellungserklärung auf den Bewertungsstichtag der...mehr

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Bedarfsbewertung: Anlage Be... / Zusammenfassung

Überblick Der nachfolgende Beitrag dient als Anleitung zum Ausfüllen der Anlage Betriebsvermögen für Anteile an Kapitalgesellschaften zur Feststellungserklärung und weitere Angaben zu § 13a ErbStG, § 13b ErbStG / Ermittlung des gemeinen Werts nach § 11 Abs. 2 BewG. Der Beitrag folgt der Gliederung des amtlichen Vordrucks. Wichtig: Das Bundesverfassungsgericht hat am 17.12.2014...mehr

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Bedarfsbewertung: Anlage Be... / Zusammenfassung

Überblick Der nachfolgende Beitrag dient als Anleitung zum Ausfüllen der Anlage Betriebsvermögen für Beteiligungen an Personengesellschaften zur Feststellungserklärung. Der Beitrag folgt der Gliederung des amtlichen Vordrucks. Das Formular enthält die Änderungen durch das Amtshilferichtlinie- Umsetzungsgesetz zum Verwaltungsvermögen (Finanzmittel). Es ist für Bewertungsstich...mehr

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Bedarfsbewertung: Anlage Be... / Zusammenfassung

Überblick Der nachfolgende Beitrag dient als Anleitung zum Ausfüllen der Anlage Betriebsvermögen für Einzelunternehmen zur Feststellungserklärung auf den Bewertungsstichtag. Der Beitrag folgt der Gliederung des amtlichen Vordrucks. Das Formular enthält die Änderungen durch das Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz zum Verwaltungsvermögen (Finanzmittel). Es ist für Bewertungss...mehr

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Bedarfsbewertung: Anlage Be... / 1.2 Bewertung von Personengesellschaften

Nach § 11 Abs. 2 i. V. m. § 109 BewG sind das Betriebsvermögen und die Beteiligungen an Personengesellschaften mit dem gemeinen Wert anzusetzen. Dies gilt sowohl wenn sie gewerblich wie auch freiberuflich tätig ist.mehr

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Bedarfsbewertung: Anlage Be... / 1.2 Bewertung von Gewerbebetrieben

Das Betriebsvermögen von Gewerbebetreibenden ist grundsätzlich mit dem gemeinen Wert zu bewerten. Der gemeine Wert ermittelt sich dabei nach § 11 Abs. 2 BewG.mehr