Fachbeiträge & Kommentare zu Bewertungsgesetz

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / B. Erläuterungen zu § 142 Abs. 1 BewG

I. Übersicht Rz. 36 Die Bewertung des Betriebsteils richtet sich nach § 142 BewG. In § 142 Abs. 1 BewG wird festgelegt, dass der Wert des Betriebsteils (Betriebswert) unter sinngemäßer Anwendung der folgenden Paragrafen des Bewertungsgesetzes zu ermitteln ist: § 35 BewG (Bewertungsstichtag), § 36 Abs. 1 BewG (Ertragswertverfahren), § 36 Abs. 2 BewG (Definition des Ertragswerts)...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / C. Erläuterungen zu § 142 Abs. 2 BewG

I. Einzelertragswertverfahren 1. Allgemeines Rz. 81 Nach § 142 BewG können bei der Ermittlung des Betriebswerts zwei unterschiedliche Einzelertragswertverfahren angewandt werden. Das in § 142 Abs. 2 BewG genannte Einzelertragswertverfahren betrifft regelmäßig nur Teile des Gesamtbetriebs, nämlich die Nebenbetriebe (§ 42 BewG, vgl. Anm. 59 ff.), das Abbauland (§ 43 BewG, vgl. ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / D. Erläuterung zu § 142 Abs. 3 BewG

I. Begründung und Voraussetzungen Rz. 267 § 142 Abs. 3 BewG stellt eine sog. Öffnungsklausel dar. Durch sie sollen Benachteiligungen vermieden werden, die bei stark vom Durchschnitt abweichenden Ertragsverhältnissen im Einzelfall entstehen könnten, wenn die festen Ertragswerte nach § 142 Abs. 2 BewG ausnahmslos zum Ansatz kämen. Die Vorschrift hat nur noch für Stichtage vor ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Tierhaltung

Rz. 66 Bei der Ermittlung des Betriebswerts nach § 142 BewG sind die Vorschriften zur Abgrenzung der landwirtschaftlichen von der gewerblichen Tierhaltung zu beachten. Dies gilt insbesondere für § 51 BewG und den darin verankerte Vieheinheitenschlüssel. Dieser ist als Anlage 1 dem BewG angefügt und entspricht im Wesentlichen dem Vieheinheitenschlüssel in R 13.2 EStR. Hierbe...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / IV. Kritikpunkte

Rz. 25 Bereits sehr früh nach der Einfügung des § 142 BewG in das Bewertungsgesetz wurde – auch in diesem Kommentar – deutliche Kritik an der gesetzlichen Regelung angebracht. Hierbei wurde letztlich auch herausgestellt, dass wegen der wohl nur sehr eingeschränkten Bedeutung im Bereich der Land- und Forstwirtschaft und wegen der vom BVerfG gesetzten kurzen Fristen für die U...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Bewertungsverfahren

a) Grundlagen Rz. 176 Ebenso wie bei den anderen Nutzungen richtet sich auch bei der gärtnerischen Nutzung die Begriffsbestimmung und die Abgrenzung grundsätzlich nach den gleichen Kriterien wie bei der Einheitsbewertung auf den 1.1.1964. Die Untergliederung der gärtnerischen Nutzung in Nutzungsteile und innerhalb der Nutzungsteile in mehr oder weniger intensiv genutzte Fläc...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Grundlage des Betriebswertes

Rz. 53 Basis für die Ermittlung des Betriebswertes ist der an einem nachhaltig erzielbaren normierten Reinertrag gemessene Ertragswert (§ 36 Abs. 1 BewG) des land- und forstwirtschaftlichen Betriebes. Individuelle Faktoren sind dabei weitgehend ausgeschlossen und waren allenfalls im Rahmen der Ermittlung eines Einzelertragwertes nach § 142 Abs. 3 BewG zu berücksichtigen. Da...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / c) Gemeinschaftliche Tierhaltung

Rz. 101 Die ebenfalls in § 142 Abs. 2 BewG genannten Einzelertragswertermittlung für gemeinschaftliche Tierhaltung ist weitgehend vergleichbar mit der Einzelertragswertermittlung für den gesamten Betrieb. Für die an diesen gemeinschaftlichen Tierhaltungen beteiligten Gesellschafter oder Mitglieder ergibt sich der Wert des jeweiligen Gesellschafts- oder Mitgliedanteils aus d...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Hintergrund und Bedeutung

Rz. 7 In § 142 BewG sind die gesetzlichen Regelungen zur Bewertung des "Kernbereichs" der Land- und Forstwirtschaft, des Betriebsteils, enthalten. Er stellt den wesentlichsten Teil der durch das JStG 1997 erfolgten Neuregelung der Bewertung des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens dar. Der Betriebsteil des land- und forstwirtschaftlichen Betriebes umfasst dabei den Wir...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Ableitung des Ertragswerts

Rz. 106 Der Betriebswert eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebes ist der an einem nachhaltig erzielbaren normierten Reinertrag gemessene Ertragswert (§ 36 Abs. 1 BewG). Zur Ableitung des Ertragswerts s. Anm. 53 ff. Rz. 107–109 Einstweilen frei.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Inhalt der Erläuterungen

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Beschreibung der Nutzungsteile und Bewertungsverfahren

Rz. 212 Die sonstige land- und forstwirtschaftliche Nutzung ist ein Sammelbegriff für solche Nutzungen, die nicht in den vorherigen Ziffern des § 142 Abs. 2 BewG abgehandelt werden. Sie besteht aus mehreren Nutzungsteilen. In § 142 Abs. 2 Nr. 5 BewG werden allerdings nur die Nutzungsteile Wanderschäferei und Weihnachtsbaumkultur genannt. Ein Hinweis darauf, dass noch weiter...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Nebenbetriebe

Rz. 92 Bei der Ermittlung von Einzelertragswerten für Nebenbetriebe ist nur der Ertrag zugrunde zu legen, der nicht bereits bei der Bewertung des jeweiligen Hauptbetriebs berücksichtigt worden ist. Diese Regelung resultiert aus der Definition der Nebenbetriebe in § 42 BewG, nach der es sich bei den Nebenbetrieben um Betriebe handelt, die dem Hauptbetrieb zu dienen bestimmt ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Bewertungsverfahren

Rz. 127 Der Ertragswert für den Nutzungsteil Hopfen ergibt sich aus der Multiplikation der Fläche des Nutzungsteils in Ar mit dem Ertragswert. Dieser ist in § 142 Abs. 2 Nr. 1 Buchst. b BewG auf 57 EUR je Ar festgelegt worden. Rz. 128 Zum Nutzungsteil Hopfen gehören dabei alle Wirtschaftsgüter, die der Erzeugung von Hopfen dienen. Dazu gehören insbesondere die Junghopfenflä...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Ableitung der Ertragswerte

Rz. 136 Nur für die in § 142 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. b bis f BewG genannten Baumarten und Altersgruppen hat sich bei den Ertragsermittlungen im Vorfeld des Gesetzgebungsverfahrens gezeigt, dass dort nennenswerte Reinerträge zu erzielen sind. Deshalb wurden für diese Baumartengruppen und Altersklassen entsprechende Ertragswerte ausdrücklich in das Gesetz aufgenommen. Bei der Er...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Ableitung der Ertragswerte

Rz. 172 Die in § 142 Abs. 2 Nr. 4 BewG enthaltenen Ertragswerte für die gärtnerische Nutzung wurden ebenso wie die Ertragswerte von anderen Nutzungen aus eigenen Unterlagen der Finanzverwaltung sowie aus Agrarstatistiken der Landwirtschaftsverwaltung abgeleitet. Bei den Ermittlungen dieser Werte wurde auch die Sachkunde der Gartenbauabteilung des Bewertungsbeirats (§ 64 Abs...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Abbauland

Rz. 97 Die Einzelertragswertermittlung nach § 142 Abs. 2 BewG betrifft auch das Abbauland, zu dem die Betriebsflächen gehören, die durch den Abbau der Bodensubstanz überwiegend für den Betrieb nutzbar gemacht werden. Stillgelegte Kiesgruben und Steinbrüche eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft, die weder kulturfähig sind noch bei geordneter Wirtschaftsweise Ertrag ab...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Allgemeines

Rz. 81 Nach § 142 BewG können bei der Ermittlung des Betriebswerts zwei unterschiedliche Einzelertragswertverfahren angewandt werden. Das in § 142 Abs. 2 BewG genannte Einzelertragswertverfahren betrifft regelmäßig nur Teile des Gesamtbetriebs, nämlich die Nebenbetriebe (§ 42 BewG, vgl. Anm. 59 ff.), das Abbauland (§ 43 BewG, vgl. Anm. 62), die gemeinschaftliche Tierhaltung...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Grundlagen

Rz. 176 Ebenso wie bei den anderen Nutzungen richtet sich auch bei der gärtnerischen Nutzung die Begriffsbestimmung und die Abgrenzung grundsätzlich nach den gleichen Kriterien wie bei der Einheitsbewertung auf den 1.1.1964. Die Untergliederung der gärtnerischen Nutzung in Nutzungsteile und innerhalb der Nutzungsteile in mehr oder weniger intensiv genutzte Flächen ist jedoc...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / VI. Gärtnerische Nutzung

1. Ableitung der Ertragswerte Rz. 172 Die in § 142 Abs. 2 Nr. 4 BewG enthaltenen Ertragswerte für die gärtnerische Nutzung wurden ebenso wie die Ertragswerte von anderen Nutzungen aus eigenen Unterlagen der Finanzverwaltung sowie aus Agrarstatistiken der Landwirtschaftsverwaltung abgeleitet. Bei den Ermittlungen dieser Werte wurde auch die Sachkunde der Gartenbauabteilung de...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Nutzungsteile Hopfen und Spargel

1. Ableitung der Ertragswerte Rz. 121 Nach § 52 BewG handelt es sich beim Hopfenbau ebenso wie beim Spargelbau um Sonderkulturen. Diese Sonderkulturen werden als Nutzungsteil der landwirtschaftlichen Nutzung angesprochen. Tatsächlich sind aber beide Sonderkulturen eigentlich völlig selbständige Nutzungen. Eine Verbindung zur landwirtschaftlichen Nutzung ist nur insoweit gege...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / V. Weinbauliche Nutzung

1. Ableitung der Ertragswerte Rz. 152 Bei der Ermittlung der Grundlagen für die gesetzlichen Ertragswerte der weinbaulichen Nutzung hat die Weinbauabteilung des Bewertungsbeirats (vgl. § 64 Abs. 1 Nr. 3 BewG) in erheblichem Umfang mitgewirkt. Auf Unterlagen aus der Agrarstatistik konnte in diesem Bereich nicht zurückgegriffen werden. Rz. 153 Hier muss jedoch festgehalten wer...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / c) Obstbau

Rz. 194 Zum Nutzungsteil Obstbau gehören die obstbaulich intensiv genutzten Flächen, insbesondere des Baumobstes, des Strauchbeerenobstes und der Erdbeeren, einschließlich derjenigen Flächenanteile, die den Pflanzenbeständen nicht unmittelbar als Standraum dienen, wie Zwischenflächen und Vorgewende. Dagegen gehören der extensive Obstbau und der Obstbau an Straßen- und Wegrä...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / VII. Sonstige land- und forstwirtschaftliche Nutzung

1. Ableitung der Ertragswerte Rz. 207 § 142 Abs. 2 Nr. 5 BewG sieht lediglich für die Wanderschäferei und die Weihnachtsbaumkultur feste Ertragswerte vor. Der Grund dafür ist darin zu sehen, dass für diese beiden Bereiche eine gute Datenbasis zur Ermittlung der Ertragswertes vorhanden war und darüber hinaus relativ einheitliche Verhältnisse bei diesen Nutzungsteilen unterste...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / d) Teichwirtschaft

Rz. 236 Zum Nutzungsteil Teichwirtschaft und Fischzucht für Binnenfischerei und Teichwirtschaft gehören alle Wirtschaftsgüter, die der Erzeugung von Speisefischen einschließlich deren Eier und Brut und unabhängig von der Haltungsform dienen. Hier sind insbesondere die Erzeugung von Forellen, Karpfen und sog. Beifischen, wie z.B. Schleien, Hechten, Zandern, Amurkarpfen, zu n...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / f) Pilzanbau

Rz. 245 Gegenstand der Bewertung ist der Anbau von Speisepilzen. Zum Pilzanbau gehören alle Wirtschaftsgüter, die der Erzeugung von Speisepilzen dienen, insbesondere die Wirtschaftsgebäude mit den Beetflächen, Pasteurisierungs-, Anwachs- und Anspinnräumen sowie Konservierungsanlagen und Lagerplätze. Rz. 246–248 Einstweilen frei.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Einzelertragswertverfahren

1. Allgemeines Rz. 81 Nach § 142 BewG können bei der Ermittlung des Betriebswerts zwei unterschiedliche Einzelertragswertverfahren angewandt werden. Das in § 142 Abs. 2 BewG genannte Einzelertragswertverfahren betrifft regelmäßig nur Teile des Gesamtbetriebs, nämlich die Nebenbetriebe (§ 42 BewG, vgl. Anm. 59 ff.), das Abbauland (§ 43 BewG, vgl. Anm. 62), die gemeinschaftlic...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Landwirtschaftliche Nutzung

1. Ableitung des Ertragswerts Rz. 106 Der Betriebswert eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebes ist der an einem nachhaltig erzielbaren normierten Reinertrag gemessene Ertragswert (§ 36 Abs. 1 BewG). Zur Ableitung des Ertragswerts s. Anm. 53 ff. Rz. 107–109 Einstweilen frei. 2. Bewertungsverfahren Rz. 110 Nach § 142 Abs. 2 Nr. 1 Buchst. a BewG ist der Ertragswert für d...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / IV. Forstwirtschaftliche Nutzung

1. Ableitung der Ertragswerte Rz. 136 Nur für die in § 142 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. b bis f BewG genannten Baumarten und Altersgruppen hat sich bei den Ertragsermittlungen im Vorfeld des Gesetzgebungsverfahrens gezeigt, dass dort nennenswerte Reinerträge zu erzielen sind. Deshalb wurden für diese Baumartengruppen und Altersklassen entsprechende Ertragswerte ausdrücklich in das G...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Ableitung der Ertragswerte

Rz. 207 § 142 Abs. 2 Nr. 5 BewG sieht lediglich für die Wanderschäferei und die Weihnachtsbaumkultur feste Ertragswerte vor. Der Grund dafür ist darin zu sehen, dass für diese beiden Bereiche eine gute Datenbasis zur Ermittlung der Ertragswertes vorhanden war und darüber hinaus relativ einheitliche Verhältnisse bei diesen Nutzungsteilen unterstellt werden konnten. Rz. 208 D...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Wanderschäferei

Rz. 219 Unter Wanderschäferei versteht man eine extensive Form der Schafhaltung, die durch die Haltungsform der Großherde und ständigen Standortwechsel gekennzeichnet ist. Im Gegensatz zu intensiven Formen der Schafhaltung werden von Wanderschäfereien überwiegend fremde Flächen durch vorübergehende Beweidung genutzt. Wenn die Schafhaltung jedoch überwiegend auf Flächen stat...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / VIII. Geringstland

Rz. 260 Der Gesetzgeber ist davon ausgegangen, dass land- und forstwirtschaftliche Flächen, die nicht als Unland (§ 45 BewG) einzustufen sind, in ihrer Ertragsfähigkeit mindestens dem Wert des Geringstlandes entsprechen. Rz. 261 Unter der Bezeichnung Geringstland sind unkultivierte, jedoch kulturfähige Flächen, deren Ertragsfähigkeit so gering ist, dass sie in ihrem derzeit...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Nebenbetriebe

Rz. 59 Bei der Ermittlung des Betriebswertes sind nach § 42 BewG auch Nebenbetriebe zu berücksichtigen. Dabei handelt es sich um Betriebe, die dem Hauptbetrieb zu dienen bestimmt sind und keinen selbständigen gewerblichen Betrieb darstellen. Nebenbetriebe sind nach § 42 Abs. 2 BewG mit dem Einzelertragswert zu bewerten, wobei nur der Ertrag zugrunde zu legen ist, der nicht ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Auswirkungen des § 13a ErbStG

Rz. 273 Gem. § 13a Abs. 1 ErbStG a.F. war der Erwerb inländischen land- und forstwirtschaftlichen Betriebsvermögens bis zu einem Wert von 225 000 EUR unter bestimmten zusätzlichen Voraussetzungen von der Erbschaft- und Schenkungsteuer befreit. Wegen der Einzelheiten zu dieser Befreiungsvorschrift wird auf die älteren Kommentierung zu § 13a ErbStG a.F. verwiesen. Rz. 274 Fie...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Einzelertragswerte für Teile des Betriebs

Rz. 88 Die in § 142 Abs. 2 BewG zuerst genannten Einzelertragswerte für die Nebenbetriebe, das Abbauland, die gemeinschaftliche Tierhaltung und die in § 142 Abs. 2 Nr. 5 BewG nicht genannten Nutzungsteile der sonstigen land- und forstwirtschaftlichen Nutzung basieren auf den Erfahrungen der Finanzverwaltung bei der Einheitsbewertung 1964. Dort war der Einzelertragswert für ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Ableitung der Ertragswerte

Rz. 121 Nach § 52 BewG handelt es sich beim Hopfenbau ebenso wie beim Spargelbau um Sonderkulturen. Diese Sonderkulturen werden als Nutzungsteil der landwirtschaftlichen Nutzung angesprochen. Tatsächlich sind aber beide Sonderkulturen eigentlich völlig selbständige Nutzungen. Eine Verbindung zur landwirtschaftlichen Nutzung ist nur insoweit gegeben, als die Flächen auf dene...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Ableitung der Ertragswerte

Rz. 152 Bei der Ermittlung der Grundlagen für die gesetzlichen Ertragswerte der weinbaulichen Nutzung hat die Weinbauabteilung des Bewertungsbeirats (vgl. § 64 Abs. 1 Nr. 3 BewG) in erheblichem Umfang mitgewirkt. Auf Unterlagen aus der Agrarstatistik konnte in diesem Bereich nicht zurückgegriffen werden. Rz. 153 Hier muss jedoch festgehalten werden, dass als Folge der stark...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Die Ermittlung des Betriebswertes

Rz. 44 Die Ermittlung des Betriebswertes erfolgt in einem vereinfachten Verfahren und unter Berücksichtigung von standardisierten Werten. Diese Werte wurden allgemein für die wichtigsten Nutzungen und Nutzungsteile ermittelt. Dabei sind die im § 142 Abs. 1 Satz 1 BewG angeführten Vorschriften (s. Anm. 36) für die Feststellung von Einheitswerten sinngemäß anzuwenden, wobei w...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Weihnachtsbaumkultur

Rz. 226 Zum Nutzungsteil Weihnachtsbaumkultur gehören alle Wirtschaftsgüter, die dem Anbau von Weihnachtsbäumen dienen. Die Fläche des Nutzungsteils Weihnachtsbaumkultur umfasst die dem Anbau von Weihnachtsbäumen dienenden Flächen einschließlich der zur Weihnachtsbaumkultur gehörenden Lagerplätze und Fahrschneisen. Dienen Flächen der Jungpflanzenanzucht zu mehr als zwei Dri...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Bewertungsstichtag

Rz. 48 Stichtag für die Ermittlung des Bedarfswertes ist jeweils der Zeitpunkt, der für die Entstehung der Erbschaft- oder Schenkungsteuer oder der Grunderwerbsteuer maßgebend ist. Folglich sind die zu diesem Stichtag vorliegenden Umstände (Flächengröße, Umfang und Zustand der Bebauung, stehende Betriebsmittel, Eigentums- und Pachtverhältnisse) grundsätzlich maßgebend für d...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / h) Besamungsstationen

Rz. 255 Eine Besamungsstation dient der Vatertierhaltung zur Gewinnung von Sperma für die künstliche Besamung. Zur Besamungsstation gehört auch der Embryotransfer bei landwirtschaftlichen Nutztieren, soweit damit eine landwirtschaftliche Tierhaltung verbunden ist. Eine Besamungsstation bildet jedoch nur dann einen Betrieb der Land- und Forstwirtschaft, wenn der nach dem Fut...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Bewertungsverfahren

Rz. 157 Auch bei der weinbaulichen Nutzung kann auf die bei der Einheitsbewertung zum 1.1.1964 bewährte Beschreibung und Abgrenzung zurückgegriffen werden. Im Vergleich zur Einheitsbewertung ist jedoch das Verfahren für die Bedarfsbewertung erheblich vereinfacht worden. Die bei den Einheitswerten vorgesehene Bewertung von einzelnen Lagen wurde in § 142 Abs. 2 Nr. 3 BewG nic...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Gemüse-, Blumen- und Zierpflanzenbau

Rz. 184 Die Flächen des Nutzungsteils Gemüsebau sind für die Bewertung in Freilandflächen und in Flächen unter Glas und Kunststoffen, die durch Blumen- und Zierpflanzenbau genutzten Flächen in Freilandflächen, beheizbare Flächen unter Glas und Kunststoffen und nicht beheizbare Flächen unter Glas und Kunststoffen zu unterteilen. Zur Fläche des jeweiligen Nutzungsteils gehöre...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Schrifttum

Eisele, Abgrenzungs- und Einzelfragen zur Bedarfsbewertung des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens, StW 1998, 20; Eisele, Die Aufteilung des Betriebswertes bei der Bedarfsbewertung des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens, Information StW 1999, 519; Eisele, Bedarfsbewertung des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens: Die Aufteilung des Betriebswertes nach §§ 48...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / d) Baumschulen

Rz. 198 Zum Nutzungsteil Baumschulen gehören Freilandflächen sowie Flächen unter Glas und Kunststoffen, die dem Anbau von Baumschulerzeugnissen dienen. Dazu rechnen insbesondere die Anzucht von Nadel- und Laubgehölzen, Rhododendren, Azaleen sowie Obstgehölzen einschließlich Beerenobststräuchern. Die Anzucht von Rosen und Stauden rechnet nur dann zum Nutzungsteil Baumschulen...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / c) Binnenfischerei

Rz. 232 Unter Binnenfischerei ist die Ausübung der Fischerei in Binnengewässern aufgrund von Fischereiberechtigungen zu verstehen. Zur Binnenfischerei gehören sowohl die Fischerei in stehenden Gewässern als auch die Fischerei in fließenden Gewässern einschließlich der Kanäle. Für die Bewertung ist es unerheblich, ob die Fischereiberechtigung dem Inhaber des Fischereibetrieb...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / e) Imkerei

Rz. 240 Die Imkerei umfasst alle Formen der Bienenhaltung, die auf ein wirtschaftliches Ziel ausgerichtet sind und demzufolge ertragsteuerlich nicht als Liebhaberei gelten. Dabei ist nicht zu unterscheiden zwischen der Bienenhaltung zur Gewinnung von Honig und Wachs und anderen Formen der Bienenhaltung, wie z.B. der Königinnenzucht oder der Bienenhaltung für pharmazeutische...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / g) Saatzucht

Rz. 249 Saatzucht ist die Erzeugung von Zuchtsaatgut. Zum Saatgut zählen Samen, Pflanzgut oder Pflanzenteile, die für die Erzeugung von Kulturpflanzen bestimmt sind. Dabei ist nicht zu unterscheiden zwischen Nutzpflanzensaatgut und dem Saatgut anderer Kulturpflanzen. Rz. 250 Zur Saatzucht gehören alle Wirtschaftsgüter, die ihr zu dienen bestimmt sind, insbesondere Grund und...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Bewertungsverfahren

Rz. 140 Auch bei der forstwirtschaftlichen Nutzung richten sich ebenso wie bei den anderen Nutzungen die Begriffsbestimmung und die Abgrenzung nach den bei der Einheitsbewertung bewährten Vorschriften. Rz. 141 Der Gesetzgeber hat allerdings die Ermittlung des Wertes für die Bedarfsbewertung soweit wie möglich vereinfacht. Insbesondere durch die Vorschrift des § 142 Abs. 2 N...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Bewertungsverfahren

Rz. 110 Nach § 142 Abs. 2 Nr. 1 Buchst. a BewG ist der Ertragswert für die landwirtschaftliche Nutzung ohne Hopfen und Spargel auf der Grundlage der Ergebnisse der Bodenschätzung nach dem BodSchätzG zu ermitteln. Er beträgt 0,35 EUR je Ertragsmesszahl (EMZ). Dabei sind nur die EMZ zu berücksichtigen, die auf die nachstehend definierten Flächen der landwirtschaftlichen Nutzu...mehr