Fachbeiträge & Kommentare zu Bewertungsgesetz

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Bewertung von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben bei gemeinschaftlicher Tierhaltung

Leitsatz 1. Der land- und forstwirtschaftliche Betrieb bei gemeinschaftlicher Tierhaltung (§ 51a BewG) ist auch dann im vergleichenden Verfahren (§ 37 Abs. 1 Satz 1 BewG) zu bewerten, wenn die Eigenfläche ausschließlich als Hof- und Gebäudefläche genutzt wird und der Tierhaltungsgemeinschaft nicht als zivilrechtlicher Eigentümerin gehört, sondern gemäß § 34 Abs. 6 BewG zuzur...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Gewerbesteuererklärung 2014... / 9.1 Zeile 55

In Zeile 55 ist der Einheitswert bzw. Ersatzwirtschaftswert für die Berechnung der Kürzung für zum Betriebsvermögen gehörenden Grundbesitz nach § 9 Nr. 1 Satz 1 GewStG einzutragen. Die Kürzung dient dazu, die doppelte Belastung des Grundbesitzes durch die beiden Realsteuern Gewerbesteuer und Grundsteuer zu verhindern. Einzutragen ist der Einheitswert für das im Eigentum des ...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Steuerschuldner in den Fällen des § 7 Abs. 7 Satz 1 ErbStG

Leitsatz Vereinbaren die Gesellschafter einer GmbH, dass sie beim Erreichen einer bestimmten Altersgrenze ihren Geschäftsanteil zum Nominalwert an einen Treuhänder verkaufen, der den Geschäftsanteil nach außen im eigenen Namen, im Innenverhältnis aber für die verbleibenden Gesellschafter erwirbt und hält und von diesen Gesellschaftern auch den Kaufpreis zur Verfügung gestell...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Keine Verlängerung der Festsetzungsfrist bei leichtfertiger Verletzung der Anzeigepflicht eines Notars

Leitsatz Die leichtfertige Verletzung der einem Notar nach § 18 GrEStG obliegenden Anzeigepflicht führt nicht zu einer Verlängerung der Frist für die Festsetzung von Grunderwerbsteuer gegenüber dem Steuerpflichtigen auf fünf Jahre. Normenkette § 1 Abs. 3 Nr. 1, § 16 Abs. 2 Nr. 1, Abs. 5, § 18, § 19 GrEStG, § 33, § 169, § 170 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1, § 171 Abs. 10 Satz 1, § 370, §...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
zerb 3/2015, Keine Rechtssi... / 1. Stand der Diskussion

Das BMF und (feder-)führende Verwaltungsvertreter der Länder werben für eine zügige, minimalinvasive und evolutionäre Reparatur des ErbStG. Ein Kabinettsentwurf soll dem Vernehmen nach schon bis Ostern vorliegen. Eine schnelle Reaktion des Gesetzgebers könnte dann auch die Frage der Rückwirkung praktisch obsolet machen, jedenfalls entschärfen. Indes: Die dringenden Wünsche d...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 15... / 5.3 Sachlicher Geltungsbereich

Rz. 505 Tierzucht ist die nachhaltige Auswahl von Elterntieren zur Fortpflanzung, deren Paarung und erneute Auswahl von Elterntieren aus den so entstandenen Nachkommen zur weiteren Fortpflanzung. Zweck ist die Steigerung der tierischen Leistung einschließlich der Fleischerzeugung auf ein gestecktes Zuchtziel hin durch Zusammenführen wirtschaftlich wertvoller und Ausmerzen wi...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 14... / 3.3 Betriebsgröße

Rz. 26 Es soll nur die Veräußerung oder Aufgabe von kleineren land- und forstwirtschaftlichen Betrieben begünstigt werden. Von daher darf nach § 14a Abs. 1 S. 1 Nr. 1 EStG der für den land- und forstwirtschaftlichen Betrieb festgesetzte Wirtschaftswert i. S. d. § 46 BewG 40.000 DM nicht übersteigen. Abzustellen ist auf den für den Zeitpunkt der Veräußerung bzw. Aufgabe des l...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 15... / 2.8.3.1 Gewerblicher Grundstückshandel

Rz. 140 Die Abgrenzung zwischen gewerblichem Grundstückshandel und dem Verkauf von Grundbesitz im Rahmen der privaten Vermögensverwaltung nimmt in Rspr. und Lit. einen breiten Raum ein. Darin spiegelt sich nicht nur die Schwierigkeit einer eindeutigen Grenzziehung, sondern auch deren Gewichtigkeit, weil damit die ESt-Pflicht der erzielten Veräußerungsgewinne – ggf. auch dere...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 15... / 2.3 Nachhaltigkeit

Rz. 46 Das Merkmal "nachhaltig" grenzt einerseits den Bereich der steuerpflichtigen Einkünfte i. S. d. dem EStG zugrunde liegenden Markteinkommenstheorie (§ 2 EStG Rz. 37ff.) von lediglich gelegentlichen und deshalb steuerlich nicht zu erfassenden Vermögensmehrungen ab. Die Abgrenzung hat insofern Berührungspunkte mit dem Merkmal "Teilnahme am allgemeinen wirtschaftlichen Ve...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 14... / 2 Inhalt und Zweck der Vorschrift

Rz. 2 § 14a EStG beinhaltet unterschiedliche und voneinander unabhängige Freibeträge. Rz. 3 Veräußert ein Land- und Forstwirt nach dem 30.6.1970 und vor dem 1.1.2001 seinen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb im Ganzen, wird nach § 14a Abs. 1 EStG auf Antrag der Veräußerungsgewinn nur insoweit zur ESt herangezogen, als er den Betrag von 150.000 DM übersteigt. Voraussetzun...mehr

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Jung, SGB VII § 197 Übermit... / 2 Rechtspraxis

Rz. 3 Abs. 1 legt den Gemeinden eine Übermittlungspflicht auf hinsichtlich der Eigentums- und Besitzverhältnisse an Flächen, soweit damit der Ermittlungsaufwand verringert werden kann. Es handelt sich um einen Offenbarungstatbestand in Ausnahme zu dem in § 30 AO normierten Steuergeheimnis. Rz. 4 Abs. 2 Satz 1 normiert die Pflicht der Finanzbehörden zur Übermittlung der im Ges...mehr

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Schwarz/Pahlke, AO § 176 Ve... / 3.2.2 Änderung der Rechtsprechung, Abs. 1 Nr. 3

Rz. 34 Abs. 1 Nr. 3 gewährt den Vertrauensschutz auch dann, wenn ein oberster Gerichtshof des Bundes (vgl. Rz. 30) seine Rspr. zuungunsten des Stpfl. ändert, die bisherige günstigere Rspr. der Veranlagung aber zugrunde gelegt worden ist. Geschützt wird jedoch nicht das Vertrauen in den Fortbestand der für den Stpfl. günstigen Rechtsprechung, sondern das Vertrauen des Stpfl. ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Inhalt/Zweck und Entstehung der Vorschrift

Rz. 1 § 182 BewG benennt die drei verschiedenen Bewertungsverfahren des Bewertungsgesetzes (Vergleichs-, Ertrags- und Sachwertverfahren) und ordnet den einzelnen Grundstücksarten des § 181 BewG das jeweils geltende steuerliche Bewertungsverfahren zu. Die Vorschrift ist durch das Erbschaftsteuerreformgesetz v. 24.12.2008 in das Bewertungsgesetz eingefügt worden.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / IV. Erbbauzinsanspruch und -verpflichtung

Rz. 47 Für Bewertungsstichtage nach dem 31.12.1995 und vor dem 1.1.2009 ist nach § 148 Abs. 1 Satz 3 (bis 2006) BewG und § 148 Abs. 6 BewG das Recht auf den Erbbauzins weder als Bestandteil des Grundstücks noch als gesonderter Anspruch bei der Ermittlung des steuerpflichtigen Erwerbs anzusetzen. Auch die Verpflichtung zur Zahlung des Erbbauzinses kann weder bei der Bewertun...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 6. Anwendungszeitraum

Rz. 27 Für Bewertungsstichtage nach dem 31.12.2008 ist nach Art. 2 des ErbStRG vom 24.12.2008 für Schenkung- und Erbschaftsteuerfälle die Bewertung von Erbbaurechten in §§ 192, 193 BewG und von Erbbaugrundstücken in §§ 192, 194 BewG im neu eingeführten Sechsten Abschnitt des Zweiten Teils des Bewertungsgesetzes geregelt. Allerdings bestand nach Art. 3 des ErbStRG in Erbfäll...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Entstehung und Anwendungsbereich der Vorschrift

Rz. 1 Die zuletzt auf die Vorschrift des § 24 RBewG 1934 zurückgehende Vorschrift des § 26 BewG lautete mit Bekanntmachung der Neufassung des Bewertungsgesetzes v. 1.2.1991 wie folgt: „Die Zurechnung mehrerer Wirtschaftsgüter zu einer wirtschaftlichen Einheit (§ 2) wird nicht dadurch ausgeschlossen, dass die Wirtschaftsgütermehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Konzeption durch das JStG 1997

Rz. 7 Die Bewertung von Grundstücken, an denen ein Erbbaurecht bestellt wurde, ist in § 148 Abs. 1 (bis 2006) BewG geregelt. Sowohl das belastete Grundstück als auch das Erbbaurecht werden als wirtschaftliche Einheit des Grundvermögens behandelt. Für das belastete Grundstück ist das 18,6-fache des nach den vertraglichen Bestimmungen am Bewertungsstichtag zu zahlenden jährli...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 182 Bewertung der bebauten Grundstücke

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 192 Bewertung in Erbbaurechtsfällen

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 63 Bewertungsbeirat

Inhalt der Erläuterungen I. Allgemeines Rz. 1 Das vergleichende Verfahren, das grundsätzlich schon immer die Methode für die Bewertung des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens bildete, erfordert zur Festlegung der Ausgangs...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Zurechnung bei Gewerbebetrieb

Rz. 24 Nachdem sich der Anwendungsbereich des § 26 BewG durch die Neufassung (s. Anm. 2, 3) auf die Einheitsbewertung von Grundbesitz i.S. der §§ 33 bis 94, 99 und 125 bis 133 BewG beschränkt, konnten sich in der Vergangenheit bis zum 31.12.2008 Auswirkungen des § 26 BewG auf die Zurechnung bei Gewerbebetrieben nur noch bei Betriebsgrundstücken ergeben. Rz. 25 § 26 BewG ist...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Allgemeines zu den Bewertungsverfahren

Rz. 5 Die Bewertungsverfahren des Bewertungsgesetzes schließen sich gegenseitig aus. Der Wert eines Grundstücks ist daher entweder nach dem Vergleichswertverfahren, dem Ertragswertverfahren oder dem Sachwertverfahren zu bemessen. Ein Mischverfahren ist nicht vorgesehen. Rz. 6 Die Wahl des Bewertungsverfahrens richtet sich nach der Grundstücksart, die für die wirtschaftliche...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 26 Umfang der wirtschaftlichen Einheit bei Ehegatten oder Lebenspartnern

BewDV: – Inhalt der Erläuterungen I. Entstehung und Anwendungsbereich der Vorschrift Rz. 1 D...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Gleich lautende Ländererlasse

Rz. 2 Die Finanzverwaltung hat die Bewertung des Grundvermögens mit gleich lautenden Erlassen vom 5.5.2009 – GV-Erlass vom 5.5.2009 – näher erläutert und dabei in Abschn. 11 GV-Erlass Erläuterungen zur Zuordnung zu den Bewertungsverfahren aufgenommen. Rz. 3 Die Erbschaftsteuer-Richtlinien 2011 – ErbStR 2011 – vom 19.11.2011 haben den GV-Erlass vom 5.5.2009 abgelöst. Hierbei...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Zweck der Vorschrift

Rz. 9 Zum Verständnis des § 26 BewG muss man vom Begriff der "wirtschaftlichen Einheit" i.S. des § 2 BewG ausgehen. Diese Vorschrift gibt zwar keine Begriffsbestimmung der wirtschaftlichen Einheit. § 2 Abs. 1 BewG enthält aber Orientierungspunkte, nach denen das zu bewertende Objekt "wirtschaftliche Einheit" abzugrenzen ist. Danach werden Wirtschaftsgüter als wirtschaftlich...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Abzug der Verpflichtung zur Zahlung des Erbbauzinses

Rz. 60 Anders als beim Ansatz des Anspruchs auf den Erbbauzins dürfte zu erwarten sein, dass der Steuerzahler innerhalb der Veranlagung zur Erbschaft-/Schenkungsteuer – zumindest für Bewertungsstichtage bis zum 13.12.2011 – den Abzug der Verpflichtung zur Zahlung des Erbbauzinses verlangt. Rz. 61 Die bisherige Konzeption des Bewertungsgesetzes (vgl. Anm. 55–59) kann u.E. du...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / V. Wohnungs- und Teilerbbaurechte

Rz. 74 Bei dem Wohnungserbbaurecht handelt es sich um ein Erbbaurecht, das mehreren Personen gemeinschaftlich nach Bruchteilen zusteht, wobei die Anteile in der Weise beschränkt sind, dass jedem der Berechtigten das Sondereigentum an einer bestimmten Wohnung in einem aufgrund des Erbbaurechts errichteten oder zu errichtenden Gebäude eingeräumt wird. Ein Teilerbbaurecht ist ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / IV. Verfassungsmäßigkeit der Vorschrift

Rz. 36 Gegen die Rechtsgültigkeit der Vorläuferfassungen des § 26 BewG (§ 26 Nr. 1 BewG a.F.) bzw. seiner Vorgängerregelung (§ 24 BewG 1934) sind wiederholt Bedenken erhoben und Rechtsbehelfe eingelegt worden. Sie wurden im Wesentlichen damit begründet, dass sich durch die Zusammenrechnung von Wirtschaftsgütern der Ehegatten zu einer wirtschaftlichen Einheit steuerliche Nac...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Bewertung

Rz. 44 Analog zu den Bewertungsgrundsätzen des § 148 (bis 2006) BewG, die für Bewertungsstichtage nach dem 31.12.1995 und vor dem 1.1.2007 gelten, ist in Erbbaurechtsfällen sowohl für die wirtschaftliche Einheit des Erbbaurechts als auch für die wirtschaftliche Einheit des belasteten Grundstücks eine getrennte Wertermittlung vorzunehmen. Dies hat der Gesetzgeber neben der F...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Zurechnung beim Grundvermögen

Rz. 19 Ist der eine Ehegatte Eigentümer des Grund und Bodens und der andere Ehegatte wirtschaftlicher Eigentümer des aufstehenden Gebäudes, so sind Grund und Boden und Gebäude nach § 26 BewG zu einer wirtschaftlichen Einheit zusammenzufassen (s. oben Beispiel in Anm. 11). Dies gilt trotz der Vorschrift des § 70 Abs. 3 BewG (Gebäude auf fremdem Grund und Boden). § 7 0 Abs. 3...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Zurechnung bei land- und forstwirtschaftlichem Vermögen

Rz. 20 Der Grundgedanke des § 26 BewG, dass es bei der Abgrenzung einer wirtschaftlichen Einheit nicht darauf ankommen soll, wer von den beiden Ehegatten Eigentümer der wirtschaftlich zusammengehörenden Wirtschaftsgüter ist (s. Anm. 18), wird bei der Anwendung auf die Fälle von Land- und Forstwirtschaft besonders deutlich. Denn regelmäßig besteht ein solcher Betrieb aus ein...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Maßgebende Grundstücksarten

Rz. 11 Das Vergleichswertverfahren ist – unter der Voraussetzung des Vorliegens von Vergleichspreisen oder Vergleichsfaktoren des Gutachterausschusses – anzuwenden für Wohneigentum (§ 182 Abs. 2 Nr. 1 BewG), Teileigentum (§ 182 Abs. 2 Nr. 2 BewG), Ein- und Zweifamilienhäuser (§ 182 Abs. 2 Nr. 3 BewG).mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Umfang der wirtschaftlichen Einheit

Rz. 40 Der Umfang der wirtschaftlichen Einheit des Erbbaurechts und korrespondierend dazu des Erbbaugrundstücks erfährt durch die Neuregelung der §§ 192 bis 194 BewG keine Änderung gegenüber der bisherigen Regelungen der Grundbesitzbewertung. Danach erstreckt sich das Erbbaurecht i.d.R. auf das gesamte Grundstück. Rz. 41 Insoweit wird auf die Ausführungen zu § 148 BewG (s. ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Maßgebende Grundstücksarten

Rz. 24 Das Ertragswertverfahren ist bei folgenden Grundstücksarten anzuwenden: Mietwohngrundstücke (§ 182 Abs. 3 Nr. 1 BewG), Geschäftsgrundstücke und gemischt genutzte Grundstücke, für die sich auf dem örtlichen Grundstücksmarkt eine übliche Miete ermitteln lässt (§ 182 Abs. 3 Nr. 2 BewG).mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / VI. Untererbbaurecht

Rz. 81 Bei dem Erbbaurecht handelt es sich um das veräußerliche und vererbliche Recht an einem Grundstück, auf oder unter der Oberfläche des belasteten Grundstücks ein Bauwerk zu haben (§ 1 Abs. 1 ErbbauVO). Es kann selbstständig mit Rechten belastet werden (vgl. Anm. 31–41). Ebenfalls kann mit Zustimmung des Grundstückseigentümers (Erbbaurechtsgeber) an dem (Ober-) Erbbaur...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Begriff und Entstehung des Erbbaurechts

Rz. 31 Bei dem Erbbaurecht handelt es sich um das veräußerliche und vererbliche Recht an einem Grundstück, auf oder unter der Oberfläche des belasteten Grundstücks ein Bauwerk zu haben (§ 1 Abs. 1 ErbbauVO). Das Erbbaurecht ist ein dingliches Recht an einem fremden Grundstück. Der Erbbaurechtsgeber bleibt bürgerlich-rechtlich Eigentümer des belasteten Grundstücks. Zivilrech...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Maßgebende Grundstücksarten

Rz. 37 Das Sachwertverfahren ist bei folgenden Grundstücksarten anzuwenden: Wohneigentum, Teileigentum und Ein- und Zweifamilienhäuser, sofern kein Vergleichwert vorliegt (§ 182 Abs. 4 Nr. 1 BewG), Geschäftsgrundstücke und gemischt genutzte Grundstücke, für die sich keine übliche Miete auf dem örtlichen Grundstücksmarkt ermitteln lässt (§ 182 Abs. 4 Nr. 2 BewG), sonstige bebau...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Allgemeines

Rz. 1 Das vergleichende Verfahren, das grundsätzlich schon immer die Methode für die Bewertung des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens bildete, erfordert zur Festlegung der Ausgangsbasis für die Bewertung und der sich darauf aufbauenden vergleichenden Wertermittlung für die Masse der Betriebe der Land- und Forstwirtschaft die beratende Mitwirkung eines mit den Fragen ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Konzeption durch das JStG 2007

Rz. 17 Eine grundsätzliche Neuregelung erfuhr die Bewertung von Erbbaurechtsfällen nach § 148 BewG aufgrund der in Art. 18 des Jahressteuergesetzes 2007 enthaltenen Änderungen. Die dort geregelten Bewertungsgrundsätze gelten bei Bewertungen für Zwecke der Erbschaft-/Schenkungsteuer für Bewertungsstichtage nach dem 31.12.2006 und vor dem 1.1.2009 (vgl. § 148 BewG). Bei Bewert...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Anspruch auf Zahlung des Erbbauzinses

Rz. 54 Der Eigentümer des Erbbaugrundstücks, also des belasteten Grundstücks, hat Anspruch auf Zahlung des Erbbauzinses. Bei der Bewertung des Erbbaugrundstücks wird einerseits der abgezinste Bodenwert angesetzt. Andererseits wird nach § 194 Abs. 3 BewG der kapitalisierte vertraglich vereinbarte jährliche Erbbauzins im Rahmen der Bodenwertermittlung über die Laufzeit kapita...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Einheitsbewertung im Beitrittsgebiet zum 1.1.1935

Rz. 4 Die Erläuterungen zur Einheitsbewertung im Beitrittsgebiet zum 1.1.1935 können § 148 (bis 2006) BewG (s. Anm. 3) entnommen werden. Rz. 5–6 Einstweilen frei.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Bewertung von Mietwohngrundstücken

Rz. 25 Mietwohngrundstücke sind stets im Ertragswertverfahren zu bewerten. Sollte wegen einer unentgeltlichen Überlassung oder Eigennutzung eines Mietwohngrundstücks keine tatsächliche Miete vorhanden sein und sich keine ortsübliche Miete ermitteln lassen, muss die übliche Miete geschätzt werden. Nach dem Wortlaut des § 182 Abs. 3 Nr. 1 BewG können Mietwohngrundstücke aussc...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / BewDV:

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Betriebsaufspaltung und Konzernverbund

Rz. 51 Die Finanzverwaltung hat bisher die Auffassung vertreten, dass die im Rahmen einer Betriebsaufspaltung tatsächlich gezahlte Miete bei der Bedarfsbewertung nach § 146 Abs. 2 BewG anzusetzen ist und die Berücksichtigung einer üblichen Miete nicht in Betracht kommt. Bei der Entscheidung, ob die tatsächliche oder die übliche Miete anzusetzen ist, verbleibt es auch nach §...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Übernahme der Befugnisse des Reichsschätzungsbeirats durch den Bewertungsbeirat

Rz. 13 Bei Ergehen des BewÄndG 1965 war die Bodenschätzung zwar schon weitgehend abgeschlossen. Doch waren auch in der Folgezeit noch gewisse Aufgaben des Bodenschätzungsgesetzes zu erfüllen. Hierbei handelt es sich insbesondere um die Nachschätzungen nach § 12 des BodschätzG 1934 und die Überprüfung der Bodenschätzung nach § 13 BodschätzG 1934. § 63 Abs. 3 BewG hatte daher...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Die einzelnen Abteilungen des Bewertungsbeirats

Rz. 8 Der aktuelle Bewertungsbeirat gliedert sich in vier Hauptabteilungen. Dabei handelt es sich um eine landwirtschaftliche Abteilung, eine forstwirtschaftliche Abteilung, eine Abteilung für Weinbau sowie eine Gartenbauabteilung. Die Gartenbauabteilung wiederum hat drei Unterabteilungen für die Bereiche Gemüse-, Blumen- und Zierpflanzenbau, für Obstbau und für Baumschulen...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 5. Neukonzeption durch das ErbStRG 2009

Rz. 21 Eine gegenüber der bisherigen Rechtslage nach § 148 BewG umfassende Neuregelung erfährt die Bewertung der Erbbaurechtsfälle aufgrund des ErbStRG vom 24.12.2008. Angestoßen wurde dies durch den Beschluss des BVerfG vom 7.11.2006, mit dem der Gesetzgeber verpflichtet wurde, das Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (i.d.F. vom 10.10.2007) spätestens bis zum 31.12....mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Allgemeines

Rz. 18 Der Grundgedanke des § 26 BewG besteht darin, dass bei einer wirtschaftlichen Einheit, an der nur Ehegatten beteiligt sind, die privatrechtlichen Beziehungen der einzelnen Ehegatten zu den verschiedenen Teilen dieser wirtschaftlichen Einheit, insb. auch Art und Umfang der Beteiligung des einzelnen Ehegatten an der gesamten Vermögensmasse, in der sich die wirtschaftli...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Mischfälle

Rz. 26 Eine andere Ausgangslage liegt vor, wenn ein Gebäude, das wie ein Mietwohngrundstück gestaltet ist, zu einer wirtschaftlichen Einheit gehört, auf dem sich auch Gebäude befinden, für die sich keine übliche Miete ermitteln lässt. In diesen Fällen ist weder eine Schätzung der üblichen Miete noch eine Bewertung im Ertragswertverfahren möglich. In diesen Fällen ist das Sa...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Möglichkeit zur Ermittlung einer üblichen Miete als Voraussetzung

Rz. 29 Nach dem Wortlaut des § 182 Abs. 3 Nr. 2 BewG ist das Ertragswertverfahren bei Geschäftsgrundstücken und gemischt genutzten Grundstücken nur dann anzuwenden, wenn sich für sie auf dem örtlichen Grundstücksmarkt eine übliche Miete ermitteln lässt. Das bedeutet, die Ermittlung einer üblichen Miete muss auch dann möglich sein, wenn für das Grundstück eine tatsächliche M...mehr