Fachbeiträge & Kommentare zu Bewertungsgesetz

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / V. Besonderheiten

1. Ausschluss von Mischverfahren Rz. 44 Bereits in der bisherigen Bedarfsbewertung nach §§ 138 ff. BewG war auch in Sonderfällen ein "Mischverfahren" nicht mehr vorgesehen. Auch nach § 182 BewG ist kein Mischverfahren zwischen mehreren Bewertungsverfahren vorgesehen. Rz. 45 Die Finanzverwaltung hat im Interesse einer Vereinfachung geregelt, in welchen Fällen die Wertermittlu...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Inhalt der Erläuterungen

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Entstehung und Bedeutung der Vorschrift

1. Einheitsbewertung zum 1.1.1964 Rz. 1 Bei Grundstücken, die mit einem Erbbaurecht belastet sind, bilden das Erbbaurecht und das belastete Grundstück zwei selbstständige wirtschaftliche Einheiten, für die jeweils ein eigener Einheitswert festgestellt wird. Ausgangsgröße für die Einheitsbewertung ist in beiden Fällen der Gesamtwert für den Grund und Boden und das aufstehende...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / IV. Sachwertverfahren

1. Maßgebende Grundstücksarten Rz. 37 Das Sachwertverfahren ist bei folgenden Grundstücksarten anzuwenden: Wohneigentum, Teileigentum und Ein- und Zweifamilienhäuser, sofern kein Vergleichwert vorliegt (§ 182 Abs. 4 Nr. 1 BewG), Geschäftsgrundstücke und gemischt genutzte Grundstücke, für die sich keine übliche Miete auf dem örtlichen Grundstücksmarkt ermitteln lässt (§ 182 Abs...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Vergleichswertverfahren

1. Maßgebende Grundstücksarten Rz. 11 Das Vergleichswertverfahren ist – unter der Voraussetzung des Vorliegens von Vergleichspreisen oder Vergleichsfaktoren des Gutachterausschusses – anzuwenden für Wohneigentum (§ 182 Abs. 2 Nr. 1 BewG), Teileigentum (§ 182 Abs. 2 Nr. 2 BewG), Ein- und Zweifamilienhäuser (§ 182 Abs. 2 Nr. 3 BewG). 2. Anwendung des Verfahrens Rz. 12 Das Vergleic...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Ausschluss von Mischverfahren

Rz. 44 Bereits in der bisherigen Bedarfsbewertung nach §§ 138 ff. BewG war auch in Sonderfällen ein "Mischverfahren" nicht mehr vorgesehen. Auch nach § 182 BewG ist kein Mischverfahren zwischen mehreren Bewertungsverfahren vorgesehen. Rz. 45 Die Finanzverwaltung hat im Interesse einer Vereinfachung geregelt, in welchen Fällen die Wertermittlung für eine wirtschaftliche Einh...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Schrifttum:

Drosdzol, Die Bewertung und Besteuerung des Erwerbs von Grundvermögen – Die Änderungen gegenüber dem Regierungsentwurf, ZEV 2009, 7; Drosdzol, Erbschaftsteuerreform – Die Bewertung des Grundvermögens nach den gleich lautenden Ländererlassen vom 5.5.2009, DStR 2009, 1405; Eisele, Der gemeine Wert als gesetzliche Bewertungszielgröße – Erbschaftsteuerreformgesetz: Bewertung des...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 5. Kaufpreis für das Bewertungsobjekt

Rz. 18 Nach wie vor besteht eine Besonderheit bei der Anwendung des Vergleichswertverfahrens. Die Frage, ob ein innerhalb eines bestimmten Zeitraums – beispielsweise innerhalb eines Jahres vor dem Bewertungsstichtag – tatsächlich erzielter Kaufpreis für das zu bewertende Grundstück als Vergleichspreis herangezogen werden kann, ist derzeit nicht eindeutig zu beantworten. M.E...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Einheitsbewertung zum 1.1.1964

Rz. 1 Bei Grundstücken, die mit einem Erbbaurecht belastet sind, bilden das Erbbaurecht und das belastete Grundstück zwei selbstständige wirtschaftliche Einheiten, für die jeweils ein eigener Einheitswert festgestellt wird. Ausgangsgröße für die Einheitsbewertung ist in beiden Fällen der Gesamtwert für den Grund und Boden und das aufstehende Gebäude; dieser ist wie im Regel...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Vorlage eines Mietgutachtens

Rz. 31 Die Maßgeblichkeit des Bewertungsverfahren kann u.U. durch Vorlage eines Mietgutachtens – auch durch den Steuerzahler – beeinflusst werden. Sofern das Finanzamt bei der Bewertung eines Geschäftsgrundstücks oder eines gemischt genutzten Grundstücks nach dem örtlichen Mietspiegel davon ausgehen muss, dass sich keine übliche Miete ermitteln lässt, ist die Anwendung des ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Begriff, Entstehung und Umfang des Erbbaurechts und des erbbaurechtsbelasteten Grundstücks

1. Begriff und Entstehung des Erbbaurechts Rz. 31 Bei dem Erbbaurecht handelt es sich um das veräußerliche und vererbliche Recht an einem Grundstück, auf oder unter der Oberfläche des belasteten Grundstücks ein Bauwerk zu haben (§ 1 Abs. 1 ErbbauVO). Das Erbbaurecht ist ein dingliches Recht an einem fremden Grundstück. Der Erbbaurechtsgeber bleibt bürgerlich-rechtlich Eigent...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Begriff des Erbbaugrundstücks

Rz. 37 Das Grundstück, an dem das Erbbaurecht bestellt ist, wird als Erbbaugrundstück bezeichnet. Trotz Bestellung mit dem Erbbaurecht bleibt das Erbbaugrundstück zivilrechtlich weiterhin als solches bestehen. Bewertungsrechtlich wird hierfür ein Grundstückswert ermittelt. Dementsprechend ergeben sich insoweit keine grundsätzlichen Änderungen gegenüber den mit dem Jahressteu...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Zurechnung bei Ehegatten

1. Allgemeines Rz. 18 Der Grundgedanke des § 26 BewG besteht darin, dass bei einer wirtschaftlichen Einheit, an der nur Ehegatten beteiligt sind, die privatrechtlichen Beziehungen der einzelnen Ehegatten zu den verschiedenen Teilen dieser wirtschaftlichen Einheit, insb. auch Art und Umfang der Beteiligung des einzelnen Ehegatten an der gesamten Vermögensmasse, in der sich di...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Grundaussagen

1. Inhalt/Zweck und Entstehung der Vorschrift Rz. 1 § 182 BewG benennt die drei verschiedenen Bewertungsverfahren des Bewertungsgesetzes (Vergleichs-, Ertrags- und Sachwertverfahren) und ordnet den einzelnen Grundstücksarten des § 181 BewG das jeweils geltende steuerliche Bewertungsverfahren zu. Die Vorschrift ist durch das Erbschaftsteuerreformgesetz v. 24.12.2008 in das Be...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Ertragswertverfahren

1. Maßgebende Grundstücksarten Rz. 24 Das Ertragswertverfahren ist bei folgenden Grundstücksarten anzuwenden: Mietwohngrundstücke (§ 182 Abs. 3 Nr. 1 BewG), Geschäftsgrundstücke und gemischt genutzte Grundstücke, für die sich auf dem örtlichen Grundstücksmarkt eine übliche Miete ermitteln lässt (§ 182 Abs. 3 Nr. 2 BewG). 2. Bewertung von Mietwohngrundstücken Rz. 25 Mietwohngrun...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Maßgeblichkeit der Miete

Rz. 28 Derartige wirtschaftliche Einheiten sind baurechtlich häufig in Gewerbegebieten anzutreffen, bei denen neben den gewerblich genutzten Gebäuden nur solche Wohngebäude errichtet werden dürfen, die als Betriebsinhaberwohnhaus genutzt werden. Eine getrennte Veräußerung von Wohngebäude und Gewerbegebäuden ist baurechtlich ausgeschlossen, so dass zwingend insgesamt eine wi...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Verfügbarkeit von Vergleichswerten

Rz. 14 Ob Vergleichspreise oder Vergleichsfaktoren für die genannten Grundstücksarten flächendeckend vorliegen, ist regional unterschiedlich. Während beim Wohneigentum davon ausgegangen werden kann, dass überwiegend eine relativ gute Datengrundlage der Gutachterausschüsse zur Verfügung stehen müsste, ist diese Aussage für Ein- und Zweifamilienhäuser in dieser Allgemeinheit ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Sachwertverfahren bei bestimmten Grundstückstypen

Rz. 39 Es kann davon ausgegangen werden, dass das Auffangverfahren bei Fabrikgrundstücken regelmäßig anzuwenden ist, weil bei diesem Grundstückstyp kaum damit zu rechnen ist, dass sich auf dem örtlichen Grundstücksmarkt eine übliche Miete für eine Fabrik ermitteln lässt. Rz. 40 Das wird im Wesentlichen bei den folgenden Grundstückstypen der Fall sein: Badehäuser, Bankgebäude,...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Anwendung des Verfahrens

Rz. 12 Das Vergleichswertverfahren kann von der Natur des Verfahrens nur angewandt werden, wenn entsprechende Vergleichswerte vorliegen. Das bedeutet, der Gutachterausschuss muss Vergleichsfaktoren oder Vergleichspreise veröffentlicht haben, damit das Vergleichswertverfahren in tatsächlicher Hinsicht angewandt werden kann. Rz. 13 Das Finanzamt kann allerdings auch ohne eine...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Bedeutung von Unterlagen der Finanzverwaltung

Rz. 16 In der Praxis wird befürchtet, dass die Finanzverwaltung häufig auf Kaufpreissammlungen zurückgreifen könnte, die aus finanzamtsinternen Erkenntnissen stammen. Diese nach R B 182 Abs. 2 Satz 2 ErbStR 2011 vorgesehene Möglichkeit könnte die Unsicherheiten bei der Kalkulation der Steuerbelastung im Rahmen einer gestaltenden Beratung vergrößern. M.E. ist dies eine relat...mehr

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Zerb 2/2015, Der Nießbrauch... / 2. Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht

Erbschaft- und schenkungsteuerlich ist zwischen dem Zuwendungs- und Vermächtnisnießbrauch und dem Vorbehaltsnießbrauch zu differenzieren. Die unentgeltliche Bestellung eines Nießbrauchs an einem GmbH-Geschäftsanteil in Form eines Zuwendungs- oder Vermächtnisnießbrauchs ist als Erwerb von Todes wegen nach § 3 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG bzw als Schenkung unter Lebenden nach § 7 Abs. ...mehr

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Abkürzungsverzeichnis

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§ 17 Geltendmachung von Pfl... / e) Wert des Nachlasses ("Aktiva")

Rz. 111 Die Feststellung des Nachlasswertes bereitet dem Anwalt in der Praxis erhebliche Schwierigkeiten. In manchen Fällen ist die exakte Bestimmung des Wertes gar nicht möglich. Während das Steuerrecht durch das Bewertungsgesetz und verschiedene Verwaltungserlasse eine umfangreiche Unterstützung bietet, mangelt es im zivilrechtlichen Bereich an solchen Vorschriften. Die Ze...mehr

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§ 19 Erbteilungsklage / d) Rechtswirkungen der Zuweisung

Rz. 303 Mit Rechtskraft der Entscheidung des Landwirtschaftsgerichts geht das Eigentum an den zugewiesenen Sachen und Rechten auf den Zuweisungsempfänger über, § 13 Abs. 2 GrdstVG. Die weichenden Miterben erhalten statt ihres Erbteils am landwirtschaftlichen Betrieb einen Abfindungsanspruch in Geld, der wertmäßig ihrem Anteil am Betrieb entspricht, § 16 Abs. 1 S. 1 GrdstVG. ...mehr

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§ 7 Risikoausschlüsse / 9. Steuer- und Abgabenrecht (§ 3 Abs. 2 lit. i ARB 2010)

Rz. 117 Es besteht kein Rechtsschutz für die Interessenwahrnehmung wegen:mehr

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§ 19 Erbteilungsklage / ee) Begriff der Schenkung

Rz. 142 Es gelten die §§ 516 ff. BGB, insbesondere ist die Einigung über die Unentgeltlichkeit erforderlich. Reine Schenkungen sind selten. In der Regel sind Gegenleistungen – und seien es nur Auflagen – mit der Schenkung verbunden. Rz. 143 Von gemischter Schenkung spricht man, wenn der Wert des geschenkten Gegenstands objektiv höher ist als der der Gegenleistung. Es liegt ei...mehr

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§ 21 Die Ansprüche des Erbv... / cc) Bewertung eines Nießbrauchs

Rz. 21 Hat sich der Schenker – was in der Praxis häufig vorkommt – den Nießbrauch an dem geschenkten Gegenstand vorbehalten, so ist vom Wert des Gegenstandes der dem Schenker eingeräumte kapitalisierte Nießbrauch abzuziehen. Nur dieser Rest ist der Wert der Schenkung. Wie die Kapitalisierung des Nießbrauchs zu erfolgen hat, wird vom BGH nicht präzisiert. In Frage kommt eine B...mehr

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§ 18 Steuerrechtliche Aspekte / V. Vermögenssteuer

Rz. 71 Die deutsche Vermögensteuer war eine Substanzsteuer, die vom Wert des Nettovermögens (Bruttovermögen abzüglich Schulden) des Steuerpflichtigen (natürliche oder juristische Person) berechnet wurde, das zu einem bestimmten Stichtag vorhanden ist. Ihre Bewertungsmethodik wurde 1995 für verfassungswidrig erklärt und wird daher seit 1997 nicht mehr erhoben. Die Wiedereinfü...mehr

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§ 3 Testamentsgestaltung / VII. Muster: Einzeltestament, Anordnung eines Rentenvermächtnisses

Rz. 449 Muster 49 Ich, _________________________, geb. am _________________________ in _________________________, wohnhaft _________________________, verheiratet, deutscher Staatsangehöriger, errichte nachfolgendes Testament. Für mein Testament soll deutsches Erbrecht zur Anwendung gelangen. Über Auslandsvermögen verfüge ich nicht. I. Testierfreiheit Ich erkläre, dass ich nich...mehr

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§ 15 Vermächtniserfüllung / ee) Zug-um-Zug-Verurteilung zur Durchführung der Vermächtniskürzung

Rz. 136 Besteht der Vermächtnisanspruch in einer teilbaren Leistung, so ist die Durchführung der Kürzung problemlos. Handelt es sich bei dem Vermächtnis jedoch um einen unteilbaren Gegenstand, z.B. um ein Grundstück, einen Nießbrauch oder ein Wohnungsrecht, so kann der Vermächtnisschuldner bei Geltendmachung des Vermächtnisses im Gegenzug den Kürzungsbetrag verlangen. Dazu de...mehr

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Allgemeines Literaturverzei... / Kommentare:

Bamberger/Roth, Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch, 3. Auflage 2012 Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, Zivilprozessordnung, 72. Auflage 2014 BGB-RGRK, 12. Auflage 1975–1999 Damrau, Praxiskommentar Erbrecht, 2. Auflage 2011 Daragan/Halaczinsky/Riedel, Praxiskommentar ErbStG und BewG, 2. Auflage 2012 Demharter, Grundbuchordnung, 29. Auflage 2014 Erman, Handkommentar zum Bürgerl...mehr

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§ 19 Erbteilungsklage / a) Rechtsgrundlage

Rz. 278 Die Höfeordnung in der Fassung vom 26.7.1976 gilt seit 1.7.1976 in den Ländern Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein, und zwar als partikuläres Bundesrecht gem. Art. 125, 72 Abs. 2, 74 Nr. 1 GG. Nur im Saarland, in Bayern, in Berlin und in den neuen Bundesländern gelten keine höferechtlichen Sonderregelungen. In Baden-Württemberg gilt unt...mehr

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zerb 5/2015, Die latente St... / aa) Konsequenz der Bewertungsmethode

Wie bei der Ermittlung des Zugewinns wird dem Nachlasswert iSd § 2311 I S. 1 BGB in der Regel der "gemeine Wert" zugrunde gelegt. Nach dem BGH kann dabei auf die Legaldefinition des § 9 II BewG zurückgegriffen werden. Demnach wird der gemeine Wert durch den Verkaufspreis bestimmt, der im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach der Beschaffenheit des Wirtschaftsgutes bei einer Ver...mehr

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§ 19 Erbteilungsklage / d) Abfindung der weichenden Erben

Rz. 287 Für diejenigen nach § 1922 BGB berufenen Miterben, die nicht Hoferben geworden sind (bei Erbfällen seit 1.4.1998 auch die nichtehelichen Kinder), tritt gem. § 4 S. 2 HöfeO an die Stelle des Hofes der Hofwert. Sofern der Erblasser durch Verfügung von Todes wegen oder Rechtsgeschäft unter Lebenden nichts anderes bestimmt hat, erhalten diese Erben als Abfindung einen Ge...mehr

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§ 1 Zuwendungen unter Lebenden / 3. Hinweise zum Muster

Rz. 254 Übergabe Zur Erhaltung landwirtschaftlicher Betriebe einerseits und zur Erlangung der landwirtschaftlichen Altersrente andererseits ist die vorweggenommene Erbfolge das regelmäßige Gestaltungsmittel der Nachfolgeplanung. Gleichzeitig werden umfangreiche Versorgungsleistungen (Wohnungsrecht mit geregelter Lastentragung, Pflege- und Dienstleistungen, Verköstigung, Verso...mehr

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§ 1 Zuwendungen unter Lebenden / a) Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuer

Rz. 115 Im Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuerrecht kommt, ebenso wie beim Grunderwerbsteuerrecht, dem Verwandtschaftsgrad besondere Bedeutung zu. Von dem Verwandtschaftsverhältnis hängt es ab, wie hoch letztlich die Steuerbelastung ist. Die Freibeträge und Steuersätze richten sich nach dem Verwandtschaftsverhältnis. Demgemäß stellt die Einbeziehung der verwandtschaftlichen ...mehr

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Keine Steuerbegünstigung nach § 13c ErbStG für ein Grundstück mit einem nicht bezugsfertigen Gebäude

Leitsatz 1. Eine Steuerbegünstigung nach § 13c ErbStG scheidet aus, wenn von Todes wegen ein Grundstück mit einem nicht bezugsfertigen Gebäude erworben wird. 2. Für die Beurteilung, ob die Voraussetzungen der Steuerbegünstigung nach § 13c ErbStG erfüllt sind, ist entscheidend auf die Verhältnisse zum Zeitpunkt der Entstehung der Steuer abzustellen. Normenkette § 12 Abs. 3, § 1...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 2 Grundsatz: Ansatz mit dem gemeinen Wert (§ 13 Abs 1 UmwStG)

Tz. 21 Stand: EL 82 – ET: 12/2014 Der Grundsatz, dass nach § 13 Abs 1 UmwStG der gW anzusetzen ist, kommt zur Anwendung, wenn der AE der übertragenden Kö entweder einen Antrag gem § 13 Abs 2 UmwStG nicht bzw unwirksam stellt oder für einen solchen die Voraussetzungen nicht erfüllt sind. Die Frage, ob die Überträgerin einen Antrag gem § 11 Abs 2 S 1 UmwStG auf Bw- oder Zwische...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 3. Bewertung der nichtveräußerten WG (§ 16 Abs 3 S 7 EStG)

Rn 118 Stand: EL 60 – ET: 02/2004 Werden WG nicht veräußert, so ist "der gemeine Wert im Zeitpunkt der Aufgabe anzusetzen" (§ 16 Abs 3 S 7 EStG). Dies gilt nicht für WG, die BV bleiben (s Rn 36 ff), sondern nur für WG, die ins PV überführt werden (RFH RStBl 1939, 757; Kulosa in H/H/R, § 16 EStG Rz 483). Erfolgt die Betriebsaufgabe sukzessive (s Rn 71 – 74), so ist für die Bew...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / a) Gemeiner Wert

Rn 104 Stand: EL 60 – ET: 02/2004 Als Wert des Veräußerungspreises ist grundsätzlich der gemeine Wert, nicht der Teilwert anzusetzen (BFH BStBl II 1978, 295; 1985, 456; 1989, 557; BFH/NV 1986, 147). Zur Begründung führt der BFH aus, dass § 6 EStG nur für die Ermittlung des laufenden Gewinns gelte; eine Analogie zur Entnahme mit dem Teilwert verbiete sich wegen § 16 Abs 3 S 7 ...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / bb) Gestundete Forderung

Rn 106 Stand: EL 60 – ET: 02/2004 Gestundete Forderungen sind mit dem gemeinen Wert anzusetzen (BFH BStBl II 1989, 557), das ist idR der Nennwert (einschl USt, BFH BStBl II 1989, 563; s Rn 88), wenn nicht besondere Umstände einen höheren oder geringeren Wert begründen. Maßgebend sind die Verhältnisse zum Zeitpunkt der Veräußerung. Besondere Umstände sind zB gegeben, wenn die ...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / fa) Sofortversteuerung

Rn 98 Stand: EL 65 – ET: 02/2005 Bei Ausnützung des Wahlrechts iSd Sofortversteuerung bildet der Kapitalwert (Barwert) der wiederkehrenden Bezüge den Veräußerungspreis. Der nach Abzug der Veräußerungskosten und des Buchwerts des BV sich ergebende Veräußerungsgewinn ist nach §§ 16 Abs 4, 34 EStG begünstigt (H 139 Abs 11 "Freibetrag" EStH 2003; ebenso BFH BFH/NV 2002, 10 zu bet...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / ecc) Sicherungsklausel nach § 16 Abs 5 EStG

Rn 633 Stand: EL 82 – ET: 02/2009 Werden bei der Realteilung Teilbetriebe unmittelbar oder mittelbar von einem nach § 8b Abs 2 KStG begünstigten auf einen nicht begünstigten StPfl übertragen und sind den Teilbetrieben Anteile an KapGes zuzuordnen, ist gem § 16 Abs 5 EStG rückwirkend auf den Zeitpunkt der Realteilung der gemeine Wert (§§ 9 u 11 BewG) der Anteile anzusetzen, we...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 6. Erbschaftsteuer

Rn 10 Stand: EL 75 – ET: 08/2007 Wegen der Milderung der ErbSt für den Fall, dass ererbtes BV nach § 16 EStG veräußert wird, s § 35 EStG aF (früher § 16 Abs 5 EStG aF). Begünstigt sind Erwerbe von Todes wegen im VZ der Veräußerung oder in den vier vorangegangenen VZ. § 35 EStG aF wurde mit Wirkung ab VZ 1999 aufgehoben. Für die Übertragung von Betrieben, Teilbetrieben und Mitu...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / fb) Besteuerung bei Zufluss

Rn 100 Stand: EL 65 – ET: 02/2005 Bei Ausübung des Wahlrechts iSd der Besteuerung bei Zufluss sind die Zahlungen als nachträgliche gewerbliche Einkünfte nach § 24 Nr 2 EStG zu versteuern, sobald sie das Kapitalkonto zzgl der Veräußerungskosten übersteigen. §§ 16 Abs 4, 34 EStG (s Rn 132 ii) sind nicht anwendbar (BFH BStBl II 1989, 409 mwN; H 139 Abs 11 "Freibetrag" EStH 2003)...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 2. Sachwertabfindung ins PV

Rn 179 Stand: EL 75 – ET: 08/2007 Gelangen die dem ausgeschiedenen Gesellschafter übertragenen WG ins PV des Gesellschafters, so ist der Vorgang nach BFH (BFH BStBl II 1973, 655; 1990, 132; 1996, 194; GrS BFH BStBl II 1990, 837 zu Erbauseinandersetzung, vgl BFH BStBl II 1990, 561; BMF BStBl I 1993, 62 Rz 54; BMF BStBl I 2006, 253 Rz 51 zum Ausscheiden eines Miterben; krit Rei...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / A. Rechtsentwicklung

Rn 1 Stand: EL 75 – ET: 08/2007 Die aus dem EStG 1925 übernommene Vorschrift des § 16 EStG wurde hinsichtlich der Höhe des Freibetrags (zwischenzeitlich von 1934 bis einschließlich 1964 Freigrenze) wiederholt geändert. Durch das StÄndG v 14.05.1965 (BStBl I 1965, 217) wurde die Veräußerung aller Anteile an einer KapGes als Fall der Teilbetriebsveräußerung in das Gesetz eingef...mehr