Fachbeiträge & Kommentare zu Bewertungsgesetz

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / B. Begriff, Entstehung und Umfang des Erbbaurechts und des erbbaurechtsbelasteten Grundstücks

I. Begriff und Entstehung des Erbbaurechts Rz. 20 Hinsichtlich des Begriffs und der Entstehung des Erbbaurechts wird auf die gleichermaßen geltenden Ausführungen zu § 148 BewG (vgl. Anm. 10–15) verwiesen. Rz. 21–27 Einstweilen frei. II. Begriff des belasteten Grundstücks Rz. 28 Das Grundstück, an dem das Erbbaurecht bestellt ist, wird als belastetes Grundstück bezeichnet. Tro...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / IV. Abgrenzung der land- und forstwirtschaftlichen Nebenbetriebe vom Betriebsvermögen (Abs. 3)

1. Allgemeines Rz. 157 Land- und Forstwirtschaft ist die planmäßige Nutzung der natürlichen Kräfte des Bodens zur Erzeugung von Pflanzen und Tieren sowie die Verwertung der dadurch selbstgewonnenen Erzeugnisse. Ob eine land- und forstwirtschaftliche Tätigkeit vorliegt, ist jeweils nach dem Gesamtbild der Verhältnisse zu entscheiden. Liegt eine teils gewerbliche und teils lan...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Grundaussagen der Vorschrift

1. Einleitung Rz. 1 § 94 BewG enthält im Rahmen der Einheitsbewertung die Regelungen zur Bewertung eines Gebäudes auf fremdem Grund und Boden. Rz. 2 Die Regelung beinhaltet sowohl die Bewertung des Gebäudes auf fremdem Grund und Boden als auch die Bewertung des belasteten Grundstücks (Grund und Boden). Das Gebäude auf fremdem Grund und Boden sowie das belastete Grundstück st...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Grundaussagen und historische Daten der Vorschrift

1. Zweck und Inhalt der Vorschrift Rz. 1 Die Vorschrift des § 160 BewG, die durch das Erbschaftsteuerreformgesetz neu in das Bewertungsgesetz eingefügt worden ist, regelt den Umfang des land- und forstwirtschaftlich genutzten Betriebes. Dabei entspricht die Vorschrift inhaltlich im Wesentlichen den §§ 34 und 141 BewG. Ergänzende Erläuterungen waren im gleich lautenden Erlass...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Bewertungsrichtlinien Grundvermögen

Rz. 3 Die Finanzverwaltung hat die Bewertung der Gebäude auf fremdem Grund und Boden sowie der belasteten Grundstücke im Abschnitt 50 der Richtlinien für die Bewertung des Grundvermögens – BewRGr – näher erläutert. Rz. 4–5 Einstweilen frei.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / B. Begriff, Entstehung und Umfang des Erbbaurechts und des erbbaurechtsbelasteten Grundstücks

I. Begriff und Entstehung des Erbbaurechts Rz. 10 Die Regelung des § 148 BewG hat nicht zu einer bewertungsrechtlich geänderten Definition des Erbbaurechts geführt. Auch haben sich keine Änderungen bei der Entstehung des Erbbaurechts ergeben. Bei dem Erbbaurecht handelt es sich dementsprechend um das veräußerliche und vererbliche Recht an einem Grundstück, auf oder unter der ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / XVII. Dingliche Haftung des Gebäudes für die Grundsteuer

Rz. 117 Bei einem Gebäude auf fremdem Grund und Boden, das bei der Feststellung seines Einheitswerts dem Erbauer zugerechnet worden ist, kann die dingliche Haftung des Gebäudes für die Grundsteuer nicht gegen den Eigentümer des Grund und Bodens geltend gemacht werden.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / B. Begriff, Entstehung und Umfang des Gebäudes auf fremdem Grund und Boden

I. Begriffe im Zusammenhang mit Gebäuden auf fremdem Grund und Boden Rz. 9 Mit der Einführung des § 148a BewG sind die bewertungsrechtlich maßgebenden Voraussetzungen hinsichtlich des Vorliegens eines Gebäudes auf fremdem Grund und Boden bzw. eines belasteten Grundstücks nicht geändert worden. Insb. wurde keine gesetzliche Definition des Begriffs "Gebäude auf fremdem Grund u...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Der Wirtschaftsteil (Abs. 2)

1. Allgemeines Rz. 21 Der Wirtschaftsteil umfasst die in § 160 Abs. 2 BewG aufgeführten land- und forstwirtschaftlichen Nutzungen und Wirtschaftsgüter sowie die hierzu gehörigen Nebenbetriebe. Diese Aufzählung ist abschließend. Der Begriff der Nutzung i.S. der Vorschriften zur Bewertung des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens soll einer Vereinfachung bei den sog. gemis...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Begriff des belasteten Grundstücks

Rz. 16 Auch hinsichtlich des Begriffs des belasteten Grundstücks ergeben sich aufgrund des Jahressteuergesetzes 2007 keine Änderungen, so dass das Grundstück, an dem das Erbbaurecht bestellt ist, als belastetes Grundstück bezeichnet wird. Trotz Bestellung mit dem Erbbaurecht bleibt das belastete Grundstück zivilrechtlich weiterhin als solches bestehen. Bewertungsrechtlich w...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Ermittlung des Gesamtwerts und Aufteilung in Gebäudewert und Wert des Grund und Bodens

1. Unbebaute Grundstücke in Erbbaurechtsfällen Rz. 34 Sofern der Erbbauberechtigte das Erbbaurecht noch nicht ausgeübt hat und das belastete Grundstück somit noch nicht mit einem benutzbaren Gebäude bebaut ist, erfolgt die Ermittlung des Gesamtwerts nach § 145 Abs. 3 BewG. Danach bestimmt sich der Wert nach der Fläche des unbebauten Grundstücks und dem um 20 % ermäßigten Bod...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Anzahl der wirtschaftlichen Einheiten

1. Grundfall Rz. 27 Das belastete Grundstück (Grund und Boden) und das Gebäude auf fremdem Grund und Boden bilden zwei wirtschaftliche Einheiten des Grundvermögens. Für jede der beiden wirtschaftlichen Einheiten wird ein Einheitswert festgestellt. Dabei wird nach § 94 Abs. 1 Satz 1 BewG die wirtschaftliche Einheit des belasteten Grundstücks dem Eigentümer des Grund und Boden...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / VII. Bewertung des belasteten Grundstücks (Grund und Boden)

1. Ermittlung der Grundstücksart (Abs. 1 Satz 3 Halbs. 2) Rz. 46 Bei der Bewertung des belasteten Grundstücks ist die Besonderheit zu beachten, dass – ungeachtet der für die Bewertung maßgeblichen Grundsätze – der Grund und Boden als bebautes Grundstück derjenigen Grundstücksart gilt, in die die wirtschaftliche Einheit des Gebäudes auf fremdem Grund und Boden nach § 75 BewG ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / VIII. Bewertung eines Gebäudes auf fremdem Grund und Boden (Abs. 3)

1. Grundsätzliches Rz. 59 Bei einem Gebäude auf fremdem Grund und Boden wird die Grundstücksart nach den allgemein gültigen Regelungen des § 75 BewG bestimmt. Je nach Nutzung kann das Gebäude auf fremdem Grund und Boden ein Mietwohngrundstück (§ 75 Abs. 2 BewG), Geschäftsgrundstück (§ 75 Abs. 3 BewG), gemischt genutztes Grundstück (§ 75 Abs. 4 BewG), Einfamilienhaus (§ 75 Abs. 5...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / IX. Bewertung bei Bauwerken von geringem Wert, auf Dauerkleingartenland sowie auf Kleingartenland

Rz. 70 Zu Fragen, die im Zusammenhang mit der Bewertung von auf fremdem Grund und Boden errichteten Bauwerken von geringem Wert entstanden sind, haben die Länder in verschiedenen Verwaltungserlassen Stellung genommen. Es handelt sich hierbei insbesondere um die Frage der Bewertung des Bauwerks selbst, die zutreffende Grundstücksart, die Abgrenzung der wirtschaftlichen Einhe...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / f) Nützlinge

Rz. 143 Zur Produktion von Nützlingen gehören alle Wirtschaftsgüter, die ihr zu dienen bestimmt sind. Unter die Produktion von Nützlingen fallen insbesondere Spinnentiere (z.B. Raubmilben) und Insekten (z.B. Schlupfwespen). Diese gelten als Nützlinge, weil sie andere Insekten, welche ihrerseits als Schädlinge bezeichnet werden, als Nahrung oder Wirt brauchen. Rz. 144–146 Ei...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / XI. Berechnung des Abschlags wegen Verpflichtung zum Abbruch

1. Grundsätzliches Rz. 84 Die Berechnung des Abschlags ergibt sich weder aus § 94 Abs. 3 Satz 3 BewG noch aus den vergleichbaren Abschlagsregelungen in den §§ 82 Abs. 1 Nr. 3 und 92 Abs. 4 BewG. Nähere Anweisungen enthalten jedoch die BewRGr in den Abschnitten 31 Abs. 4; 44 Abs. 7; 48 Abs. 5; 50 Abs. 3 und in der Tabelle 9 sowie die Fortschreibungs-Richtlinien im Abschnitt 7...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Inhalt der Erläuterungen

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / A. Entstehung und Bedeutung der Vorschrift

I. Neukonzeption durch das JStG 2007 Rz. 1 Eine gegenüber der bisherigen Rechtslage nach § 148 BewG (bis 2006) umfassende Neuregelung erfährt die Bewertung der Erbbaurechtsfälle aufgrund der Regelungen des Art. 18 des Jahressteuergesetzes 2007. Die Bundesregierung begründete die Änderungen des Bewertungsgesetzes im Allgemeinen wie folgt: "Die Änderung der Vorschriften zur Gru...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / A. Entstehung und Bedeutung der Vorschrift

I. Neukonzeption durch das JStG 2007 Rz. 1 Mit Art. 18 des Jahressteuergesetzes 2007 wurde der § 148a BewG, der die Bewertung von Gebäuden auf fremdem Grund und Boden regelt, neu eingeführt. Die Bundesregierung begründete die Änderungen des Bewertungsgesetzes im Allgemeinen wie folgt: "Die Änderung der Vorschriften zur Grundbesitzbewertung sind erforderlich, weil die Bindung ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Schrifttum

Eisenblätter, Abbruchverpflichtung bei der Einheitsbewertung von Gebäuden auf fremdem Grund und Boden im Sachwertverfahren, NWB 8/1982 S. 525, Fach 9 S. 1929; Mohr, Die Wertminderungen von Gebäuden bei der Einheitsbewertung nach dem Sachwertverfahren (Bemerkungen zu vier Urteilen des BFH vom 3.7.1981), BB 1981, 1941; Trappe, Bauten auf fremdem Boden im Steuerrecht, RWP 14 D ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / IV. Annahme eines Gebäudes auf fremdem Grund und Boden

1. Gebäude als Scheinbestandteil Rz. 122 Die Erläuterungen zum Gebäude als Scheinbestandteil zu § 148a BewG können für den § 148 Abs. 2 BewG (bis 2006) übernommen werden (vgl. Anm. 16–17). Rz. 123 Einstweilen frei. 2. Wirtschaftliches Eigentum Rz. 124 Die Erläuterungen zu § 148a BewG (vgl. Anm. 18–21) gelten gleichermaßen. Rz. 125–126 Einstweilen frei. 3. Ersatzanspruch Rz. 12...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Jährlicher Erbbauzins

Rz. 37 Die Gegenleistung für das Erbbaurecht besteht in der Zahlung von Erbbauzinsen. Der Erbbauzins ist das wiederkehrende Entgelt, das der Erbbauberechtigte an den Grundstückseigentümer zu entrichten hat. Der Erbbauzins muss für die gesamte Laufzeit des Erbbaurechts im Voraus bestimmt und nicht nur bestimmbar sein (§ 9 Abs. 2 Satz 1 ErbbauVO). Erbbaurechte können auch une...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 6. Entschädigungsloser Übergang des Gebäudes nach Ablauf des Erbbaurechtsvertrags

Rz. 55 Ist nach Ablauf des Erbbaurechtsvertrags ein von dem Erbbauberechtigten errichtetes Gebäude noch nutzbar, wird i.d.R. vertraglich eine angemessene Entschädigung zugunsten des Erbbauberechtigten vereinbart sein. Es sind auch Fälle denkbar, in denen das Gebäude entschädigungslos auf den Eigentümer des belasteten Grundstücks übergeht oder von ihm nur eine teilweise Ents...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Weinbauliche Nutzung

Rz. 73 Weinbau ist der Anbau und die Pflege von Weinreben, die Gewinnung und Kelterung der Weintrauben und der Ausbau des gewonnenen Weines. Zur weinbaulichen Nutzung gehören folglich alle Wirtschaftsgüter, die diesem Zweck zu dienen bestimmt sind. Hierzu gehören neben dem Grund und Boden insbesondere die erforderlichen Hof- und Gebäudeflächen, die stehenden und der normale...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Schrifttum

Albrecht, Die neue Bewertung des Erbbaurechts und des belasteten Grundstücks, DStR 1998, 147; Christoffel, Die neue Grundstücksbewertung nach dem Jahressteuergesetz 1997, Berlin 1997; Christoffel, Überblick über das Jahressteuergesetz 1997, DStR 1997, 265; Christoffel, Die neue Erbschaft- und Schenkungsteuer, Freiburg 1997; Christoffel/Geckle/Pahlke, Praxiskommentar zum ErbS...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Binnenfischerei und zugehörige Bereiche

Rz. 117 Binnenfischerei ist die Ausübung der Fischerei in Binnengewässern auf Grund von Fischereiberechtigungen. Zur Binnenfischerei gehören sowohl die Fischerei in stehenden Gewässern, als auch die Fischerei in fließenden Gewässern einschließlich der Kanäle. Dabei ist es unerheblich, ob die Fischereiberechtigung dem Inhaber des Fischereibetriebs als Ausfluss seines Grundei...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / g) Weihnachtsbaumkulturen

Rz. 147 Zur Nutzung der Weihnachtsbaumkulturen gehören alle Wirtschaftsgüter, die dem Anbau von Weihnachtsbäumen dienen. Die Fläche der Nutzung Weihnachtsbaumkulturen umfasst die dem Anbau von Weihnachtsbäumen dienenden Flächen einschließlich der zur Weihnachtsbaumkultur gehörenden Lagerplätze und Fahrschneisen. Dienen Flächen der Jungpflanzenanzucht zu mehr als zwei Dritte...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Vorauszahlungen

Rz. 51 Statt einer Einmalzahlung zu Beginn des Erbbaurechtsvertrags können auch Vorauszahlungen auf die Erbbauzinsen geleistet werden, die dann in der Folgezeit dazu führen, dass für einen bestimmten Zeitraum überhaupt keine Erbbauzinsen mehr zu zahlen sind oder sich die Erbbauzinsen für einen Teil der Laufzeit oder für die gesamte Laufzeit ermäßigen. Die vorausgezahlten Er...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Inhalt der Erläuterungen

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 5. Anpassungsklauseln

Rz. 54 Anpassungsklauseln wie z.B. die Leistungsvorbehalte, Spannungsklauseln und Wertsicherungsklauseln, können bei der Grundstücksbewertung i.d.R. wegen ihrer aufschiebenden Wirkung nicht berücksichtigt werden. Nur in den Fällen, in denen bereits aus der Sicht des Besteuerungszeitpunkts eine Änderung der Erbbauzinsen für die Folgezeit aufgrund solcher Anpassungsklauseln f...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Inhalt der Erläuterungen

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / VII. Unland (Abs. 6)

Rz. 231 Unland sind alle Flächen, die überhaupt nicht in Kultur genommen werden können. Zum Unland gehören z.B. ertragslose Böschungen und Felsgelände. Auch stillgelegte Kiesgruben und Steinbrüche, die weder kulturfähig sind noch bei geordneter Wirtschaftsweise Ertrag abwerfen können, gehören zum Unland (vgl. Anm. 222). Rz. 232 Fehlende Grenzmarkierungen und fehlende Zufahr...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Wald

Rz. 52 Als Wald gilt dabei jede mit Forstpflanzen bestockte Grundfläche sowie kahlgeschlagene oder verlichtete Grundflächen, Waldwege, Waldeinteilungs- und Sicherungsstreifen, Waldblößen und Lichtungen, Waldwiesen, Wildäsungsplätze, Holzlagerplätze sowie weitere mit dem Wald verbundene und ihm dienende Flächen. Unerheblich ist in diesem Zusammenhang, ob die Waldfläche durch...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 5. Gärtnerische Nutzung

Rz. 83 Die gärtnerische Nutzung umfasst nach R B 160.5 Abs. 1 ErbStR 2011 "die Nutzungsteile Gemüse-, Blumen- und Zierpflanzenbau, den Obstbau und die Baumschulen". Die Abgrenzung von der landwirtschaftlichen Nutzung ist nicht immer eindeutig zu treffen. Das entscheidende Merkmal für die Abgrenzung von der landwirtschaftlichen Nutzung ist das Vorliegen gärtnerischer Kulture...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Blumen- und Zierpflanzenbau

Rz. 97 Auch beim Blumen- und Zierpflanzenbau sind unterschiedliche Nutzungsteile zu beachten. Hier wird ebenfalls zwischen dem Freilandanbau und dem Anbau auf Flächen unter Glas oder Kunststoff unterschieden. Zu Flächen unter Glas und Kunststoffen gehören insbesondere mit Gewächshäusern, Folientunneln und anderen Kulturräumen überbaute Flächen. Zur Berechnung der Flächengrö...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / d) Baumschulen

Rz. 107 Zum Nutzungsteil Baumschulen gehören die Flächen, die dem Anbau von Baumschulerzeugnissen dienen. Dazu rechnen insbesondere die Anzucht von Nadel- und Laubgehölzen, Rhododendren, Azaleen sowie Obstgehölzen einschließlich Beerenobststräuchern. Die Anzucht von Rosen und Stauden rechnet nur dann zum Nutzungsteil Baumschulen, wenn ihre Nutzung als Dauerkultur nicht über...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Imkerei

Rz. 123 Die Imkerei umfasst alle Formen der Bienenhaltung, die auf einen wirtschaftlichen Erfolg ausgerichtet sind. Dabei ist nicht zwischen der Bienenhaltung zur Gewinnung von Honig und Wachs und anderen Formen der Bienenhaltung, wie z.B. Königinnenzucht oder Bienenhaltung für pharmazeutische Zwecke zu unterscheiden. Rz. 124 Zu den Wirtschaftsgütern, die einer Imkerei daue...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / d) Saatzucht

Rz. 133 Saatzucht ist nach R B 160.13 ErbStR 2011 die Erzeugung von Zuchtsaatgut. Zum Saatgut zählen Samen, Pflanzgut oder Pflanzenteile, die für die Erzeugung von Kulturpflanzen bestimmt sind. Dabei ist nicht zu unterscheiden zwischen Nutzpflanzensaatgut und dem Saatgut anderer Kulturpflanzen. Rz. 134 Zur Saatzucht gehören alle Wirtschaftsgüter, die ihr zu dienen bestimmt ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Einmalzahlung

Rz. 49 Neben dem laufenden Erbbauzins können auch Einmalzahlungen, insb. bei Gewerbeimmobilien, vereinbart sein. Ist die Einmalzahlung vor dem Besteuerungszeitpunkt geleistet worden, so ist sie in das Vermögen des Erbbauverpflichteten eingegangen; beim Erbbauberechtigten hat sie zu einer entsprechenden Minderung des Vermögens geführt. Die Einmalzahlung darf somit keinen Ein...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Allgemeines

Rz. 157 Land- und Forstwirtschaft ist die planmäßige Nutzung der natürlichen Kräfte des Bodens zur Erzeugung von Pflanzen und Tieren sowie die Verwertung der dadurch selbstgewonnenen Erzeugnisse. Ob eine land- und forstwirtschaftliche Tätigkeit vorliegt, ist jeweils nach dem Gesamtbild der Verhältnisse zu entscheiden. Liegt eine teils gewerbliche und teils land- und forstwi...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 5. Sonstige Betriebe

Rz. 216 Die Parzellierung und Veräußerung land- und forstwirtschaftlicher Grundstücke ist unabhängig von der Größe des Areals, der Anzahl der Parzellen und der Höhe des bei der Veräußerung erzielten Gewinns grundsätzlich als Hilfsgeschäft eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebes und nicht als gewerblicher Grundstückshandel anzusehen. Von einem gewerblichen Grundstück...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Gestaffelter Erbbauzins

Rz. 52 Der Erbbauzins kann während der Laufzeit des Erbbaurechts gestaffelt sein. Nach dem Gesetzeswortlaut ist in diesem Fall für die Grundstücksbewertung auf den im Besteuerungszeitpunkt maßgebenden Erbbauzins abzustellen. Beispiel A hat B an seinem unbebauten Grundstück ein Erbbaurecht bestellt. In dem Erbbaurechtsvertrag ist vereinbart, dass B in den ersten 10 Jahren eine...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Schrifttum:

Bruschke, Die Bewertung des LuF-Vermögens für die Erbschaft- und Schenkungsteuer, ErbStB 2009, 320; Eisele, Abgrenzungs- und Einzelfragen zur Bedarfsbewertung des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens, StW 1998, 20; Eisele, Neubewertung des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens, NWB 2008, 895; Eisele, Bewertung des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens, NWB 2009,...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Kapitalisierter Erbbauzins

Rz. 91 Vom Gesamtwert ist der mit 18,6 kapitalisierte jährliche Erbbauzins abzuziehen. Dieser Kapitalwert entspricht dem, was der Grundstückseigentümer an Grundstückswert anzusetzen hat. Sind keine Erbbauzinsen vereinbart, beträgt der Kapitalwert 0 EUR; für den Erbbauberechtigten bedeutet dies, dass er den Gesamtwert ohne Abzug der Erbschaft- und Schenkungsteuer zu unterwer...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Forstwirtschaftliche Nutzung

Rz. 47 Unter Forstwirtschaft versteht man die planmäßige, auf den Anbau und den Abschlag von Holz gerichtete Tätigkeit. R B 160.3 Abs. 1 ErbStR 2011 rechnet alle Wirtschaftsgüter, die der Erzeugung und Gewinnung von Rohholz dienen, der forstwirtschaftlichen Nutzung zu. Hierzu gehört in erster Linie der Wald und die zu seiner Bewirtschaftung erforderlichen Maschinen und sons...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Vervielfältiger

Rz. 65 Wie bei der Ertragsbewertung, ist auch bei der Bewertung von Grundstücken, die mit einem Erbbaurecht belastet sind, der Kapitalisierungsfaktor festgeschrieben, mit dem der jährliche Erbbauzins zu vervielfachen ist. Er beträgt 18,6. Dieser Vervielfältiger entspricht dem Kapitalisierungsfaktor, der bei einer ewigen Rente zugrunde gelegt wird. Nach den Ausführungen im z...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Planmäßige Nutzung

Rz. 57 Die planmäßige Tätigkeit im Rahmen eines forstwirtschaftlichen Betriebes setzt keine Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr durch eine auf Bewirtschaftung der forstwirtschaftlichen Fläche gerichtete Betätigung des Unternehmers voraus. Die am Begriff des Gewerbebetriebs i.S. des § 2 GewStG bzw. § 1 GewStDV orientierte Bestimmung, wonach Einkünfte aus dem ...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 14... / 5.2.2 Land- und forstwirtschaftlicher Betrieb

Rz. 34 Veräußert werden muss ein land- und forstwirtschaftlicher Betrieb. Der Begriff des land- und forstwirtschaftlichen Betriebs ist im EStG nicht definiert (§ 13 EStG Rz. 38ff.). In § 13 EStG wird nur aufgelistet, welche Betätigungen im Einzelnen zu Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft führen. Unter welchen Voraussetzungen und in welchem Umfang ein land- und forstwirt...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 14... / 11.3 Ermittlung des Aufgabegewinns (§ 14 S. 2 i. V. m. § 16 Abs. 3 S. 5 bis 8 EStG)

Rz. 220 Wird ein land- und forstwirtschaftlicher Betrieb (Rz. 89ff.) aufgegeben, ermittelt sich der Aufgabegewinn (§ 16 EStG Rz. 233ff.) nach § 14 S. 2 EStG i. V. m. § 16 Abs. 2 und Abs. 3 S. 5 bis 8 EStG. Entsprechendes gilt bei der Aufgabe eines land- und forstwirtschaftlichen Teilbetriebs (Rz. 118f.) oder Mitunternehmeranteils (Rz. 120f.). Der Aufgabegewinn ist bei Vorlie...mehr