Fachbeiträge & Kommentare zu Bewertungsgesetz

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / IV. Der Waldzustand als forstlicher Tatbestand

1. Allgemeines Rz. 42 Die natürlichen Ertragsbedingungen der forstwirtschaftlichen Nutzung sind nach § 38 Abs. 2 Nr. 1a BewG mit den tatsächlichen Verhältnissen zu berücksichtigen. Sie finden ihren Ausdruck im Wesentlichen in dem sog. forstlichen Tatbestand. Hierunter wird der Waldzustand verstanden, wie er sich unter ertragskundlichen Gesichtspunkten darstellt. Rz. 43 Die w...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Berechnung des Vergleichswerts der weinbaulichen Nutzung

Rz. 17 Die Berechnung des Vergleichswerts der weinbaulichen Nutzung ergibt sich im Einzelnen aus den Abschn. 5.01 bis 5.16 BewRL. Nachstehend werden die Grundzüge dieses Wertermittlungsverfahrens dargestellt. Rz. 18 Die Vergleichszahlen der Weinbaulagen (Lagenvergleichszahlen), die nicht vorweg als Bewertungsstützpunkte bewertet werden, werden durch Vergleich mit den Vergle...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Ermittlung des Normalwerts

Rz. 95 Der Normalwert ist das Achtzehnfache des nachhaltig erzielbaren Reinertrags einer normalen Betriebsklasse. Der Reinertrag ergibt sich durch Abzug der Gewinnungskosten, der übrigen Betriebskosten und der Grundlasten vom Rohertrag. Rz. 96 Die Gewinnungskosten werden in die Holzaufarbeitungskosten (Holzwerbungskosten) und Holzbringungskosten (Erntekosten) unterteilt. Zu...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Wohnzwecke, gewerbliche Zwecke, öffentliche Zwecke

Rz. 15 Wohnzwecken dienen Grundstücke (Grundstücksteile), die Wohnbedürfnisse befriedigen. Die Befriedigung von Wohnbedürfnissen setzt nicht voraus, dass es sich bei den Räumen um baulich abgeschlossene Wohnungen im bewertungsrechtlichen Sinne (vgl. unten Anm. 37 f.) handelt. Wohnzwecken dienen auch solche Wohnräume, die den Anforderungen des bewertungsrechtlichen Wohnungsbe...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Umfang der forstwirtschaftlichen Nutzung

Rz. 24 Zur forstwirtschaftlichen Nutzung gehören alle Wirtschaftsgüter, die der Erzeugung und Gewinnung von Rohholz dienen. Baumgruppen und Baumreihen auf Flächen anderer land- und forstwirtschaftlicher Nutzungen, wie z.B. auf Wiesen oder Weiden, an Wegrändern oder Hofzufahrten oder auf Grundstücksflächen, die zum Grundvermögen gehören, rechnen nicht zur forstwirtschaftlich...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / (1) Baulicher Abschluss der Wohneinheit

Rz. 37 Der bewertungsrechtliche Wohnungsbegriff setzt nach der Grundsatzentscheidung v. 5.10.1984 (vgl. Anm. 27) einen dauerhaften baulichen Abschluss einer jeden Wohneinheit voraus. Soll etwa für ein Wohngrundstück die Grundstücksart Zweifamilienhaus festgestellt werden, muss es allein aufgrund der baulichen Gestaltung möglich sein, die einzelnen Wohnräume eindeutig auf zw...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Teichwirtschaft sowie Fischzucht für Binnenfischerei und Teichwirtschaft (Abs. 1 Nr. 2)

Rz. 42 Unter Teichwirtschaft versteht man die planmäßige Erzeugung von Speisefischen in Teichen. Auch die Erzeugung von Fischen als Futtermittel für die in Teichen gezüchteten Fische gehört zur Landwirtschaft, ebenso wie die Aufzucht von Setzlingen zur Erzeugung von Speisefischen. Rz. 43 Die Aufzucht von Köderfischen gehört ebenfalls zur Landwirtschaft, es sei denn, die Köd...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / (5) Sonstige Nebenräume

Rz. 42 In Übereinstimmung mit der älteren Rechtsprechung wird auch in der Grundsatzentscheidung des BFH v. 5.10.1984 (vgl. oben Anm. 27) gefordert, dass eine Toilette innerhalb des Wohnbereichs vorhanden sein muss. Diese Rechtsauffassung entspricht den gestiegenen Wohnansprüchen an Neubauten, und zwar auch, soweit es sich um Wohngrundstücke in ländlichen Bereichen handelt. E...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Holzart

Rz. 47 Die Holzart ist der in der Forsteinrichtung gebräuchliche Ausdruck für die Waldbäume. Unter der Holzart, die verschiedentlich auch als Baumart bezeichnet wird, versteht man die verschiedenen Arten der Nadelhölzer und der Laubhölzer. Die Hauptholzarten der Nadelhölzer sind unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten die Fichte und die Kiefer; beim Laubholz ist die Haupthol...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / cc) Der für den älteren – vor dem 1.1.1973 errichteten – Gebäudebestand maßgebende Wohnungsbegriff

Rz. 45 Die verschärften Anforderungen an den Wohnungsbegriff gem. der Grundsatzentscheidung des BFH v. 5.10.1984 (vgl. oben Anm. 27) gelten nicht für Gebäude, die vor dem 1.1.1973 bzw. unter Anwendbarkeit der gleich lautenden Ländererlasse vor dem 1.1.1986 bezugsfertig errichtet und nach diesem Zeitpunkt nicht wesentlich umgebaut oder ausgebaut worden sind. Auf diesen älter...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Inhalt der Erläuterungen

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / V. Wohnungseigentum (Abs. 4)

Rz. 30 Die wirtschaftliche Einheit des "Wohnungseigentums" umfasst das Sondereigentum un das Miteigentum an dem gemeinschaftlichen Eigentum (R B 181.2 Abs. 3 ErbStR 2011). Die Definition des Begriffs "Wohnungseigentum" folgt dem Wohnungseigentumsgesetz (§ 1 Abs. 2 WEG). Dieser lautet: "(2) Wohnungseigentum ist das Sondereigentum an einer Wohnung in Verbindung mit dem Miteigen...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Gemischtgenutzte Grundstücke (Abs. 4)

Rz. 26 Als "gemischtgenutzte Grundstücke" (dritte Grundstücksart) bezeichnet das Gesetz solche bebauten Grundstücke, die teils Wohnzwecken, teils eigenen oder fremden gewerblichen (auch freiberuflichen) oder öffentlichen Zwecken dienen und nicht als Mietwohngrundstück, Geschäftsgrundstück, Einfamilienhaus oder Zweifamilienhaus anzusehen sind. Die Einordnung eines Grundstück...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / V. Umfang der wirtschaftlichen Einheit des bebauten Grundstücks

Rz. 20 Die wirtschaftliche Einheit des Grundvermögens wird im Bewertungsrecht als Grundstück bezeichnet. Deshalb umfasst der Begriff des bebauten Grundstücks in seiner Art als Mietgrundstück, Geschäftsgrundstück usw. die gesamte wirtschaftliche Einheit der betreffenden Grundstücksart. Dementsprechend gehört zur wirtschaftlichen Einheit eines bebauten Grundstücks außer dem G...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Forellenteichwirtschaft und Forellenzucht

Rz. 54 Für die Ermittlung des Vergleichswerts der Forellenteichwirtschaft und Forellenzucht ist ebenfalls von der produktiven Wasserfläche auszugehen (vgl. dazu Anm. 46). Für diese wurden ebenfalls Ausgangwerte in DM je Hektar festgesetzt, die nach Betriebsform und Mindest-Wasserzuflussmenge gestaffelt sind. Rz. 55 Der Ausgangswert ergibt sich durch Multiplikation des nach ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Feste Werte

Rz. 128 Mit dem festen Wert von 50 DM je Hektar Nutzfläche werden zunächst alle Flächen einer forstwirtschaftlichen Nutzung bewertet, für die das Gesetz oder die Durchführungsverordnung dies ausdrücklich vorschreiben. Das sind alle Flächen der Nutzungsteile Mittelwald oder Niederwald und vom Nutzungsteil Hochwald solche Nutzungen, deren Gesamtfläche 2 ha nicht übersteigt. Rz...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / IV. Ermittlung des Vergleichswerts für die Sonderkultur Spargel

Rz. 34 Das Verfahren zur Ermittlung der Spargel-Vergleichszahlen (SpaVZ) und zur Ermittlung des Vergleichswerts des Nutzungsteils Spargel regelt sich nach den gleichen Grundsätzen, wie sie in den vorstehenden Anmerkungen für den Nutzungsteil Hopfen dargestellt worden sind. Diese Grundsätze sind in den Abschn. 3.13 bis 3.22 BewRL enthalten, die denen für den Nutzungsteil Hop...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / (2) Eigener Zugang

Rz. 38 Der bewertungsrechtliche Wohnungsbegriff setzt nach der Grundsatzentscheidung des BFH v. 5.10.1984 (vgl. Anm. 27) weiter voraus, dass ein eigener, abschließbarer Zugang zu dem Wohnbereich vom Freien, von einem Treppenhaus oder Vorraum besteht. Dabei kommt es entscheidend darauf an, dass der Zugang zu der einen Wohnung nicht durch Wohn- oder Nebenräume führt, die nach...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Nutzungsteile des forstwirtschaftlichen Betriebes

Rz. 33 Innerhalb der forstwirtschaftlichen Nutzung wird zwischen drei Nutzungsteilen unterschieden. Dabei handelt es sich um Hochwald, Mittelwald und Niederwald. Rz. 34 Zum Nutzungsteil Hochwald gehören der Altersklassenwald und der Plenterwald. Der Altersklassenwald besteht aus in sich gleichaltrigen oder annähernd gleichaltrigen Beständen, die flächenweise (Schlagweise) n...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 7. Weihnachtsbaumkultur

Rz. 84 Zur Weihnachtsbaumkultur als Art der sonstigen land- und forstwirtschaftlichen Nutzung gehören nach Abschn. 7.34 BewRL alle Flächen, die ausschließlich dem Anbau von Weihnachtsbäumen dienen, sowie alle übrigen diesem Anbau dienenden Wirtschaftsgüter. Nicht zur Weihnachtsbaumkultur als Art der sonstigen land- und forstwirtschaftlichen Nutzung gehören Flächen der forst...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / (4) Küche

Rz. 41 Der bewertungsrechtliche Wohnungsbegriff setzt nach der Grundsatzentscheidung des BFH v. 5.10.1984 (s. oben Anm. 27) des weiteren voraus, dass die für die Führung eines selbstständigen Haushalts notwendigen Nebenräume, nämlich eine Küche oder zumindest ein Raum mit Kochgelegenheit vorhanden sind. Dabei genügt es, dass in einem solchen Raum die Anschlusse für diejenig...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Ertragsklasse

Rz. 56 Die Ertragsklasse, auch als Standortklasse oder Bonität bezeichnet, drückt die Qualität des Bestandes aus. Sie wird nach Alter der Bäume und Mittelhöhe als relative Ertragsklasse auf Grund von Ertragstafeln ermittelt. Die Angabe in absoluten Ertragsklassen ist zulässig, wo üblicherweise die Ertragsleistung nach absoluten Ertragsklassen bestimmt wird. Rz. 57 Die absol...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Bestockungsgrad

Rz. 62 Unter dem Bestockungsgrad versteht man das Verhältnis des tatsächlichen Holzvorrats des Bestandes zu dem Vorrat, den der nach Durchforstung verbleibende Bestand auf Grund der Ertragstafeln haben müsste. Der Bestockungsgrad kann auch nach dem Verhältnis der tatsächlichen Bestandskreisfläche zur Kreisfläche des verbleibenden Bestandes auf Grund der Ertragstafel angegeb...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 6. Erfassung des forstlichen Tatbestands

Rz. 78 Die Angaben für die Waldzustandsübersicht sind für die Hauptfeststellung zum 1.1.1964 nach dem Stand vom 30.9.1963 oder, falls für den Waldbestand das Wirtschaftsjahr der Landwirtschaft maßgebend ist, nach dem Stand v. 30.6.1963 zu machen. Sie können aus Forstbetriebswerken oder Forstbetriebsgutachten entnommen werden. Rz. 79 Ein Forstbetriebswerk ist die Zusammenfas...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 6. Sonstige bebaute Grundstücke

Rz. 66 In die sechste Grundstücksart sind solche bebauten Grundstücke einzureihen, die zu keiner der fünf anderen Grundstücksarten gehören. Die fünf ersten Grundstücksarte gehen also der sechsten Grundstücksart vor. In Betracht kommen vor allem bebaute Grundstücke, die überwiegend zu anderen Zwecken als Wohnzwecken oder gewerblichen (freiberuflichen) oder öffentlichen Zweck...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Anteile der Altersklassen am Normalwert

Rz. 107 Für die Ermittlung des Ertragswerts forstwirtschaftlicher Nutzungen ist ein Vergleich von Nutzung zu Nutzung regelmäßig nicht möglich. Aus diesem Grund ist es auch nicht möglich, aus dem Ertragswert der normalen Betriebsklasse unmittelbar den Vergleichswert der einzelnen zu bewertenden forstwirtschaftlichen Nutzung abzuleiten. Rz. 108 Das Altersklassenverfahren setz...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Inhalt der Erläuterungen

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Allgemeines

Rz. 123 Der Vergleichswert einer forstwirtschaftlichen Nutzung kann entweder nur aus Ertragswerten oder aus Ertragswerten und festen Werten oder nur aus festen Werten bestehen. Ertragswerte werden nur für den Nutzungsteil Hochwald ermittelt, und zwar im Altersklassenverfahren für die einzelnen Altersklassen. Rz. 124 Feste Werte werden angesetzt, wenn sich Ertragswerte nicht...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / (1) Wohnungsbegriff für Gebäude, die vor dem 1.1.1972/1.1.1985 bezugsfertig waren

Rz. 30 Das Bewertungsrecht enthält keine Vorschrift zur Begriffsbestimmung "Wohnung". Der seither gültige Wohnungsbegriff erfuhr bewertungsrechtlich 1984 eine erhebliche Veränderung. Nach der früheren Rechtsprechung des BFH und der herrschenden Verwaltungspraxis war als Wohnung i.S. des Bewertungsrechts die Zusammenfassung einer Mehrheit von Räumen zu verstehen, die in ihre...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 6. Pilzanbau

Rz. 76 Unter Pilzanbau ist ausschließlich der Anbau von Kultur-Champignons in Räumen unter oder über der Erde zu verstehen. Auch beim Pilzanbau wird zur Bewertung ein Ausgangswert ermittelt. Er errechnet sich durch Multiplikation der maßgeblichen Beetflächen in Quadratmetern mit bestimmten Wertansätzen. Rz. 77 Die Beetflächen werden dabei nach Abschn. 7.32 Abs. 2 BewRL bere...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Festsetzung der Normalwerte und der Prozentsätze

Rz. 116 Die Normalwerte für die einzelnen Bewertungsgebiete und die Hundertsätze für die Anteile der einzelnen Alters- oder Vorratsklassen an den Normalwerten für die Hauptfeststellung auf den 1.1.1964 wurden durch Verordnung v. 27.7.1967 festgesetzt. Rz. 117 Danach werden für die Holzarten Fichte, Kiefer und Pappel gestaffelt nach Bewertungsgebieten Normalwerte festgesetzt...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / (2) Wohnungsbegriff bei Gebäuden, die nach dem 31.12.1971/ 31.12.1984 bezugsfertig geworden sind

Rz. 31 Der in dieser Weise umschriebene Wohnungsbegriff wurde spätestens in den 80er Jahren mit Rücksicht auf die inzwischen geänderten Wohngepflogenheiten im Hinblick auf das veränderte Wohnverständnis und insbesondere wegen der seit den 50er Jahren erheblich gestiegenen Ansprüche an eine Wohnung zunehmend in Frage gestellt. Insbesondere die Rechtsprechung der Finanzgerich...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 6. Abrechnungen und Zurechnungen

Rz. 159 Bei der Einheitsbewertung sind die natürlichen Ertragsbedingungen mit den tatsächlichen Verhältnissen der einzelnen Nutzung zu berücksichtigen. Für die Festsetzung der Normalwerte wurden dagegen die regelmäßigen Ertragsbedingungen des Bewertungsgebiets unterstellt. Da diese Verhältnisse aus der Summe der forstwirtschaftlichen Nutzungen des Bewertungsgebiets abgeleit...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 5. Besondere Bestandsmerkmale

Rz. 67 Als weitere Bestandsmerkmale, die in besonderen Einzelfällen von Bedeutung sind, kommen bei der Fichte die Rotfäule, bei Fichte, Kiefer und Pappel Splitterschäden durch Beschuss während der Kriegszeit und bei der Kiefer besondere Gütemerkmale, und hier vor allem die Astigkeit des anfallenden Holzes in Betracht. Bestände mit Splitterschäden dürften inzwischen allerdin...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Bauabschnitt

Rz. 10 Die Errichtung eines Gebäudes in Bauabschnitten liegt vor, wenn ein baurechtlich genehmigtes Gebäude – einschließlich des Innenausbaus – nicht in zusammenhängender Bauentwicklung im planmäßig vorgesehenen Umfang – nicht in einem Zuge – bezugsfertig erstellt wird, sondern einzelne Teile des Gebäudes (z.B. einzelne Stockwerke, einzelne Wohnungen) in besonderen Bauabsch...mehr

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Blersch/Goetsch/Haas, InsO ... / VIII. Masseunzulänglichkeit

Rn 17 Besteht Masseunzulänglichkeit gem. § 208 InsO, so dass die Kosten für die Erstellung der Buchführung und Steuererklärungen aus der Masse nicht gezahlt werden können, besteht die Pflicht zunächst grundsätzlich fort, weil gemäß § 208 Abs. 3 InsO die Pflicht des Verwalters zur Verwaltung und zur Verwertung der Insolvenzmasse auch nach Anzeige der Masseunzulänglichkeit for...mehr

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Wegfall der Steuerbegünstigung des Betriebsvermögens gem. § 13a Abs. 5 Nr. 1 Satz 1 ErbStG

Leitsatz 1. Der nachträgliche Wegfall der Steuerbegünstigung des Betriebsvermögens gem. § 13a Abs. 5 Nr. 1 Satz 1 ErbStG tritt unabhängig davon ein, aus welchen Gründen das Betriebsvermögen veräußert wurde und ob die Veräußerung freiwillig oder unfreiwillig erfolgte. 2. Hat sich die Beteiligung des Gesellschafters einer Personengesellschaft durch einen nach § 13a Abs. 1 und 2...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / A. Überblick

Rn. 39 Stand: EL 103 – ET: 02/2014 Ausl Einkünfte aus KapVerm sind solche iSd § 20 Abs 1, 2 EStG, wenn (alternativ) Rn. 40 Stand: EL 103 – ET: 02/2014 Soweit ein DBA besteht, steht das Besteuerungsrecht idR dem Wohnsitzstaat zu, jedoch ist auch der Quellen...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Bedarfsbewertung: Grundstückstransaktionskosten mindern nicht den gemeinen Wert des Grundstücks

Leitsatz Beim Nachweis eines niedrigeren gemeinen Werts durch einen im gewöhnlichen Geschäftsverkehr zeitnah zum Bewertungsstichtag erzielten Kaufpreis sind bei der Veräußerung entstandene Maklercourtagekosten nicht wertmindernd zu berücksichtigen. Sachverhalt Das Finanzamt stellte den Grundbesitzwert auf den 15.2.2012 für Zwecke der Erbschaftsteuer i. H. v. 204.312 EUR fest....mehr

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zerb 2/2014, Der deutsch-ja... / b) Bewertung, persönliche und sachliche Steuerbefreiungen

Ob und in welcher Höhe Erbschaftsteuer zu entrichten ist, richtet sich nach dem Wert des Erwerbes. Als steuerpflichtiger Erwerb gilt nach § 10 Abs. 1 Satz 1 ErbStG die Bereicherung des Erwerbers, soweit sie nicht nach §§ 5, 13, 13 a, 13 c, 16, 17 und 18 ErbStG steuerfrei ist. Hierbei handelt es sich um das sogenannte Nettoprinzip, nach dem nur der von dem Vermögensanfall aus...mehr

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zerb 2/2014, Der deutsch-ja... / a) Unbeschränkte und beschränkte Steuerpflicht

Die unbeschränkte Steuerpflicht tritt ein, wenn entweder der Erblasser zum Zeitpunkt des Todes oder der Erwerber zum Zeitpunkt der Steuerentstehung ein Inländer ist, § 2 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 ErbStG. Wer Inländer ist ergibt sich aus § 2 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 ErbStG. Anknüpfungspunkte für die Inländereigenschaft sind der Wohnsitz, der gewöhnliche Aufenthalt oder die deutsche Staa...mehr

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zerb 2/2014, Vorläufiger Re... / Aus den Gründen

Die Beschwerde ist begründet. Die Vorentscheidung und die Vollziehung des angefochtenen Erbschaftsteuerbescheids sind aufzuheben. Entgegen der Auffassung des FG kommt dem Interesse der Antragstellerin an der Aufhebung der Vollziehung der Vorrang gegenüber dem öffentlichen Interesse am Vollzug des ErbStG zu. 1. An der Rechtmäßigkeit des angefochtenen Erbschaftsteuerbescheids b...mehr

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zerb 2/2014, Der deutsch-ja... / aa) Deutschland

In Deutschland wie auch in Japan gibt es jedoch die Möglichkeit der Anrechnung der ausländischen Erbschaftsteuer. In Deutschland ist diese in § 21 Abs. 1 ErbStG geregelt. Danach ist bei Erwerben, die in einem ausländischen Staat mit ihrem Auslandsvermögen zu einer der deutschen Erbschaftsteuer entsprechenden Steuer herangezogen werden, auf Antrag die festgesetzte auf den Erw...mehr

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§ 30 Steuerrechtliche Bezüg... / Literaturtipps

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§ 30 Steuerrechtliche Bezüg... / f) Bewertung wiederkehrender Nutzungen und Leistungen

Rz. 200 Auch die Bewertung wiederkehrender Nutzungen und Leistungen ist im Bewertungsgesetz speziell geregelt, maßgeblich sind insoweit die §§ 13 ff. BewG. Diese gelten für die Bewertung sowohl auf der Ebene des Berechtigten als auch des Verpflichteten. Rz. 201 Für die Bewertung ist grundsätzlich zwischen Nutzungen und Leistungen von bestimmter, unbestimmter und immerwährende...mehr

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§ 30 Steuerrechtliche Bezüg... / V. Bemessungsgrundlage

Rz. 835 Grundsätzlich definiert § 8 Abs. 1 GrEStG den Wert der für die Veräußerung des Grundstücks vereinbarten Gegenleistung als Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer. Der Begriff der Gegenleistung ist in § 9 GrEStG definiert und umfasst jede Leistung, die der Erwerber als Entgelt für die Veräußerung des Grundstücks in dem Zustand gewährt, in dem es zum Gegenstand des E...mehr

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Damrau/Tank, Praxiskommenta... / VI. Zubehör

Rz. 32 Für die weitere Berechnung des Abfindungs- bzw. Ausgleichsbetrages, der an die Miterben vom Übernehmer zu zahlen ist, sind die mit dem Landgut zwingend verbundenen Vermögenspositionen hinzuzurechnen, soweit sie bei der Berechnung des Ertragswertes unberücksichtigt geblieben sind. Das sind zunächst alle Sachen, die nicht nach den §§ 97, 98 Nr. 2 BGB Zubehör des Landgut...mehr

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Damrau/Tank, Praxiskommenta... / V. Ertragswert

Rz. 29 Für die Berechnung der Abfindung der Miterben und die Bewertung des Erbteils des Übernehmers ist nach § 2049 BGB der Ertragswert zugrunde zu legen. Da die Vorschrift eine Begünstigung des Übernehmers erreichen will, gilt dies nicht, wenn der Verkehrswert ausnahmsweise niedriger als der Ertragswert ist. Aber § 2049 BGB ermöglicht eine Bewertung unterhalb des Liquidatio...mehr

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Vorbemerkung zu §§ 2147 ff.... / F. Erbschaftsteuer

Rz. 38 Der Erbschaftsteuer unterliegt der Erwerb von Todes wegen (§ 1 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG). Als Erwerb von Todes wegen gilt auch der eines Vermächtnisses (§ 3 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG). Die Erbschaftsteuer auf das Vermächtnis entsteht nach § 9 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG grundsätzlich mit dem Tod des Erblassers. In diesem Zeitpunkt fällt das Vermächtnis an. Ausnahmen sind jedoch zu beach...mehr

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§ 18 Vorweggenommene Erbfolge / aa) Rechtliche Ausgangslage seit dem 1.1.2009

Rz. 69 Die rechtliche Ausgangslage für die Vererbung von über eine Familiengesellschaft gehaltenem Vermögen hat sich durch die Reform des Erbschaftsteuer- und des Bewertungsgesetzes erheblich geändert. Zur Umsetzung der Vorgaben des BVerfG in dessen Beschl. v. 17.11.2006 wurde das Bewertungsgesetz dahingehend geändert, dass nunmehr vom Grundsatz her stets der Verkehrswert al...mehr