Fachbeiträge & Kommentare zu Bewertungsgesetz

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Gleich lautende Ländererlasse

Rz. 2 Die Finanzverwaltung hat die Bewertung des Grundvermögens mit gleich lautenden Erlassen vom 5.5.2009 – GV-Erlass vom 5.5.2009 – näher erläutert und dabei in Abschn. 11 GV-Erlass Erläuterungen zur Zuordnung zu den Bewertungsverfahren aufgenommen. Rz. 3 Die Erbschaftsteuer-Richtlinien 2011 – ErbStR 2011 – vom 19.11.2011 haben den GV-Erlass vom 5.5.2009 abgelöst. Hierbei...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Zweck der Vorschrift

Rz. 9 Zum Verständnis des § 26 BewG muss man vom Begriff der "wirtschaftlichen Einheit" i.S. des § 2 BewG ausgehen. Diese Vorschrift gibt zwar keine Begriffsbestimmung der wirtschaftlichen Einheit. § 2 Abs. 1 BewG enthält aber Orientierungspunkte, nach denen das zu bewertende Objekt "wirtschaftliche Einheit" abzugrenzen ist. Danach werden Wirtschaftsgüter als wirtschaftlich...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / IV. Verfassungsmäßigkeit der Vorschrift

Rz. 36 Gegen die Rechtsgültigkeit der Vorläuferfassungen des § 26 BewG (§ 26 Nr. 1 BewG a.F.) bzw. seiner Vorgängerregelung (§ 24 BewG 1934) sind wiederholt Bedenken erhoben und Rechtsbehelfe eingelegt worden. Sie wurden im Wesentlichen damit begründet, dass sich durch die Zusammenrechnung von Wirtschaftsgütern der Ehegatten zu einer wirtschaftlichen Einheit steuerliche Nac...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Zurechnung beim Grundvermögen

Rz. 19 Ist der eine Ehegatte Eigentümer des Grund und Bodens und der andere Ehegatte wirtschaftlicher Eigentümer des aufstehenden Gebäudes, so sind Grund und Boden und Gebäude nach § 26 BewG zu einer wirtschaftlichen Einheit zusammenzufassen (s. oben Beispiel in Anm. 11). Dies gilt trotz der Vorschrift des § 70 Abs. 3 BewG (Gebäude auf fremdem Grund und Boden). § 7 0 Abs. 3...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Zurechnung bei land- und forstwirtschaftlichem Vermögen

Rz. 20 Der Grundgedanke des § 26 BewG, dass es bei der Abgrenzung einer wirtschaftlichen Einheit nicht darauf ankommen soll, wer von den beiden Ehegatten Eigentümer der wirtschaftlich zusammengehörenden Wirtschaftsgüter ist (s. Anm. 18), wird bei der Anwendung auf die Fälle von Land- und Forstwirtschaft besonders deutlich. Denn regelmäßig besteht ein solcher Betrieb aus ein...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Maßgebende Grundstücksarten

Rz. 11 Das Vergleichswertverfahren ist – unter der Voraussetzung des Vorliegens von Vergleichspreisen oder Vergleichsfaktoren des Gutachterausschusses – anzuwenden für Wohneigentum (§ 182 Abs. 2 Nr. 1 BewG), Teileigentum (§ 182 Abs. 2 Nr. 2 BewG), Ein- und Zweifamilienhäuser (§ 182 Abs. 2 Nr. 3 BewG).mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Maßgebende Grundstücksarten

Rz. 24 Das Ertragswertverfahren ist bei folgenden Grundstücksarten anzuwenden: Mietwohngrundstücke (§ 182 Abs. 3 Nr. 1 BewG), Geschäftsgrundstücke und gemischt genutzte Grundstücke, für die sich auf dem örtlichen Grundstücksmarkt eine übliche Miete ermitteln lässt (§ 182 Abs. 3 Nr. 2 BewG).mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Maßgebende Grundstücksarten

Rz. 37 Das Sachwertverfahren ist bei folgenden Grundstücksarten anzuwenden: Wohneigentum, Teileigentum und Ein- und Zweifamilienhäuser, sofern kein Vergleichwert vorliegt (§ 182 Abs. 4 Nr. 1 BewG), Geschäftsgrundstücke und gemischt genutzte Grundstücke, für die sich keine übliche Miete auf dem örtlichen Grundstücksmarkt ermitteln lässt (§ 182 Abs. 4 Nr. 2 BewG), sonstige bebau...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Allgemeines

Rz. 1 Das vergleichende Verfahren, das grundsätzlich schon immer die Methode für die Bewertung des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens bildete, erfordert zur Festlegung der Ausgangsbasis für die Bewertung und der sich darauf aufbauenden vergleichenden Wertermittlung für die Masse der Betriebe der Land- und Forstwirtschaft die beratende Mitwirkung eines mit den Fragen ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Bewertung von Mietwohngrundstücken

Rz. 25 Mietwohngrundstücke sind stets im Ertragswertverfahren zu bewerten. Sollte wegen einer unentgeltlichen Überlassung oder Eigennutzung eines Mietwohngrundstücks keine tatsächliche Miete vorhanden sein und sich keine ortsübliche Miete ermitteln lassen, muss die übliche Miete geschätzt werden. Nach dem Wortlaut des § 182 Abs. 3 Nr. 1 BewG können Mietwohngrundstücke aussc...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / BewDV:

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Betriebsaufspaltung und Konzernverbund

Rz. 51 Die Finanzverwaltung hat bisher die Auffassung vertreten, dass die im Rahmen einer Betriebsaufspaltung tatsächlich gezahlte Miete bei der Bedarfsbewertung nach § 146 Abs. 2 BewG anzusetzen ist und die Berücksichtigung einer üblichen Miete nicht in Betracht kommt. Bei der Entscheidung, ob die tatsächliche oder die übliche Miete anzusetzen ist, verbleibt es auch nach §...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Übernahme der Befugnisse des Reichsschätzungsbeirats durch den Bewertungsbeirat

Rz. 13 Bei Ergehen des BewÄndG 1965 war die Bodenschätzung zwar schon weitgehend abgeschlossen. Doch waren auch in der Folgezeit noch gewisse Aufgaben des Bodenschätzungsgesetzes zu erfüllen. Hierbei handelt es sich insbesondere um die Nachschätzungen nach § 12 des BodschätzG 1934 und die Überprüfung der Bodenschätzung nach § 13 BodschätzG 1934. § 63 Abs. 3 BewG hatte daher...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Die einzelnen Abteilungen des Bewertungsbeirats

Rz. 8 Der aktuelle Bewertungsbeirat gliedert sich in vier Hauptabteilungen. Dabei handelt es sich um eine landwirtschaftliche Abteilung, eine forstwirtschaftliche Abteilung, eine Abteilung für Weinbau sowie eine Gartenbauabteilung. Die Gartenbauabteilung wiederum hat drei Unterabteilungen für die Bereiche Gemüse-, Blumen- und Zierpflanzenbau, für Obstbau und für Baumschulen...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Allgemeines

Rz. 18 Der Grundgedanke des § 26 BewG besteht darin, dass bei einer wirtschaftlichen Einheit, an der nur Ehegatten beteiligt sind, die privatrechtlichen Beziehungen der einzelnen Ehegatten zu den verschiedenen Teilen dieser wirtschaftlichen Einheit, insb. auch Art und Umfang der Beteiligung des einzelnen Ehegatten an der gesamten Vermögensmasse, in der sich die wirtschaftli...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Mischfälle

Rz. 26 Eine andere Ausgangslage liegt vor, wenn ein Gebäude, das wie ein Mietwohngrundstück gestaltet ist, zu einer wirtschaftlichen Einheit gehört, auf dem sich auch Gebäude befinden, für die sich keine übliche Miete ermitteln lässt. In diesen Fällen ist weder eine Schätzung der üblichen Miete noch eine Bewertung im Ertragswertverfahren möglich. In diesen Fällen ist das Sa...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Möglichkeit zur Ermittlung einer üblichen Miete als Voraussetzung

Rz. 29 Nach dem Wortlaut des § 182 Abs. 3 Nr. 2 BewG ist das Ertragswertverfahren bei Geschäftsgrundstücken und gemischt genutzten Grundstücken nur dann anzuwenden, wenn sich für sie auf dem örtlichen Grundstücksmarkt eine übliche Miete ermitteln lässt. Das bedeutet, die Ermittlung einer üblichen Miete muss auch dann möglich sein, wenn für das Grundstück eine tatsächliche M...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Inhalt der Erläuterungen

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Ausschluss von Mischverfahren

Rz. 44 Bereits in der bisherigen Bedarfsbewertung nach §§ 138 ff. BewG war auch in Sonderfällen ein "Mischverfahren" nicht mehr vorgesehen. Auch nach § 182 BewG ist kein Mischverfahren zwischen mehreren Bewertungsverfahren vorgesehen. Rz. 45 Die Finanzverwaltung hat im Interesse einer Vereinfachung geregelt, in welchen Fällen die Wertermittlung für eine wirtschaftliche Einh...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Vorlage eines Mietgutachtens

Rz. 31 Die Maßgeblichkeit des Bewertungsverfahren kann u.U. durch Vorlage eines Mietgutachtens – auch durch den Steuerzahler – beeinflusst werden. Sofern das Finanzamt bei der Bewertung eines Geschäftsgrundstücks oder eines gemischt genutzten Grundstücks nach dem örtlichen Mietspiegel davon ausgehen muss, dass sich keine übliche Miete ermitteln lässt, ist die Anwendung des ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 5. Kaufpreis für das Bewertungsobjekt

Rz. 18 Nach wie vor besteht eine Besonderheit bei der Anwendung des Vergleichswertverfahrens. Die Frage, ob ein innerhalb eines bestimmten Zeitraums – beispielsweise innerhalb eines Jahres vor dem Bewertungsstichtag – tatsächlich erzielter Kaufpreis für das zu bewertende Grundstück als Vergleichspreis herangezogen werden kann, ist derzeit nicht eindeutig zu beantworten. M.E...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Vergleichswertverfahren

1. Maßgebende Grundstücksarten Rz. 11 Das Vergleichswertverfahren ist – unter der Voraussetzung des Vorliegens von Vergleichspreisen oder Vergleichsfaktoren des Gutachterausschusses – anzuwenden für Wohneigentum (§ 182 Abs. 2 Nr. 1 BewG), Teileigentum (§ 182 Abs. 2 Nr. 2 BewG), Ein- und Zweifamilienhäuser (§ 182 Abs. 2 Nr. 3 BewG). 2. Anwendung des Verfahrens Rz. 12 Das Vergleic...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Ertragswertverfahren

1. Maßgebende Grundstücksarten Rz. 24 Das Ertragswertverfahren ist bei folgenden Grundstücksarten anzuwenden: Mietwohngrundstücke (§ 182 Abs. 3 Nr. 1 BewG), Geschäftsgrundstücke und gemischt genutzte Grundstücke, für die sich auf dem örtlichen Grundstücksmarkt eine übliche Miete ermitteln lässt (§ 182 Abs. 3 Nr. 2 BewG). 2. Bewertung von Mietwohngrundstücken Rz. 25 Mietwohngrun...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Inhalt der Erläuterungen

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Maßgeblichkeit der Miete

Rz. 28 Derartige wirtschaftliche Einheiten sind baurechtlich häufig in Gewerbegebieten anzutreffen, bei denen neben den gewerblich genutzten Gebäuden nur solche Wohngebäude errichtet werden dürfen, die als Betriebsinhaberwohnhaus genutzt werden. Eine getrennte Veräußerung von Wohngebäude und Gewerbegebäuden ist baurechtlich ausgeschlossen, so dass zwingend insgesamt eine wi...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / V. Besonderheiten

1. Ausschluss von Mischverfahren Rz. 44 Bereits in der bisherigen Bedarfsbewertung nach §§ 138 ff. BewG war auch in Sonderfällen ein "Mischverfahren" nicht mehr vorgesehen. Auch nach § 182 BewG ist kein Mischverfahren zwischen mehreren Bewertungsverfahren vorgesehen. Rz. 45 Die Finanzverwaltung hat im Interesse einer Vereinfachung geregelt, in welchen Fällen die Wertermittlu...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Inhalt der Erläuterungen

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / IV. Sachwertverfahren

1. Maßgebende Grundstücksarten Rz. 37 Das Sachwertverfahren ist bei folgenden Grundstücksarten anzuwenden: Wohneigentum, Teileigentum und Ein- und Zweifamilienhäuser, sofern kein Vergleichwert vorliegt (§ 182 Abs. 4 Nr. 1 BewG), Geschäftsgrundstücke und gemischt genutzte Grundstücke, für die sich keine übliche Miete auf dem örtlichen Grundstücksmarkt ermitteln lässt (§ 182 Abs...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Zurechnung bei Ehegatten

1. Allgemeines Rz. 18 Der Grundgedanke des § 26 BewG besteht darin, dass bei einer wirtschaftlichen Einheit, an der nur Ehegatten beteiligt sind, die privatrechtlichen Beziehungen der einzelnen Ehegatten zu den verschiedenen Teilen dieser wirtschaftlichen Einheit, insb. auch Art und Umfang der Beteiligung des einzelnen Ehegatten an der gesamten Vermögensmasse, in der sich di...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Grundaussagen

1. Inhalt/Zweck und Entstehung der Vorschrift Rz. 1 § 182 BewG benennt die drei verschiedenen Bewertungsverfahren des Bewertungsgesetzes (Vergleichs-, Ertrags- und Sachwertverfahren) und ordnet den einzelnen Grundstücksarten des § 181 BewG das jeweils geltende steuerliche Bewertungsverfahren zu. Die Vorschrift ist durch das Erbschaftsteuerreformgesetz v. 24.12.2008 in das Be...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Bedeutung von Unterlagen der Finanzverwaltung

Rz. 16 In der Praxis wird befürchtet, dass die Finanzverwaltung häufig auf Kaufpreissammlungen zurückgreifen könnte, die aus finanzamtsinternen Erkenntnissen stammen. Diese nach R B 182 Abs. 2 Satz 2 ErbStR 2011 vorgesehene Möglichkeit könnte die Unsicherheiten bei der Kalkulation der Steuerbelastung im Rahmen einer gestaltenden Beratung vergrößern. M.E. ist dies eine relat...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Verfügbarkeit von Vergleichswerten

Rz. 14 Ob Vergleichspreise oder Vergleichsfaktoren für die genannten Grundstücksarten flächendeckend vorliegen, ist regional unterschiedlich. Während beim Wohneigentum davon ausgegangen werden kann, dass überwiegend eine relativ gute Datengrundlage der Gutachterausschüsse zur Verfügung stehen müsste, ist diese Aussage für Ein- und Zweifamilienhäuser in dieser Allgemeinheit ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Sachwertverfahren bei bestimmten Grundstückstypen

Rz. 39 Es kann davon ausgegangen werden, dass das Auffangverfahren bei Fabrikgrundstücken regelmäßig anzuwenden ist, weil bei diesem Grundstückstyp kaum damit zu rechnen ist, dass sich auf dem örtlichen Grundstücksmarkt eine übliche Miete für eine Fabrik ermitteln lässt. Rz. 40 Das wird im Wesentlichen bei den folgenden Grundstückstypen der Fall sein: Badehäuser, Bankgebäude,...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Anwendung des Verfahrens

Rz. 12 Das Vergleichswertverfahren kann von der Natur des Verfahrens nur angewandt werden, wenn entsprechende Vergleichswerte vorliegen. Das bedeutet, der Gutachterausschuss muss Vergleichsfaktoren oder Vergleichspreise veröffentlicht haben, damit das Vergleichswertverfahren in tatsächlicher Hinsicht angewandt werden kann. Rz. 13 Das Finanzamt kann allerdings auch ohne eine...mehr

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Zerb 2/2015, Der Nießbrauch... / 2. Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht

Erbschaft- und schenkungsteuerlich ist zwischen dem Zuwendungs- und Vermächtnisnießbrauch und dem Vorbehaltsnießbrauch zu differenzieren. Die unentgeltliche Bestellung eines Nießbrauchs an einem GmbH-Geschäftsanteil in Form eines Zuwendungs- oder Vermächtnisnießbrauchs ist als Erwerb von Todes wegen nach § 3 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG bzw als Schenkung unter Lebenden nach § 7 Abs. ...mehr

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Abkürzungsverzeichnis

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§ 17 Geltendmachung von Pfl... / e) Wert des Nachlasses ("Aktiva")

Rz. 111 Die Feststellung des Nachlasswertes bereitet dem Anwalt in der Praxis erhebliche Schwierigkeiten. In manchen Fällen ist die exakte Bestimmung des Wertes gar nicht möglich. Während das Steuerrecht durch das Bewertungsgesetz und verschiedene Verwaltungserlasse eine umfangreiche Unterstützung bietet, mangelt es im zivilrechtlichen Bereich an solchen Vorschriften. Die Ze...mehr

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§ 19 Erbteilungsklage / d) Rechtswirkungen der Zuweisung

Rz. 303 Mit Rechtskraft der Entscheidung des Landwirtschaftsgerichts geht das Eigentum an den zugewiesenen Sachen und Rechten auf den Zuweisungsempfänger über, § 13 Abs. 2 GrdstVG. Die weichenden Miterben erhalten statt ihres Erbteils am landwirtschaftlichen Betrieb einen Abfindungsanspruch in Geld, der wertmäßig ihrem Anteil am Betrieb entspricht, § 16 Abs. 1 S. 1 GrdstVG. ...mehr

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§ 7 Risikoausschlüsse / 9. Steuer- und Abgabenrecht (§ 3 Abs. 2 lit. i ARB 2010)

Rz. 117 Es besteht kein Rechtsschutz für die Interessenwahrnehmung wegen:mehr

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§ 19 Erbteilungsklage / ee) Begriff der Schenkung

Rz. 142 Es gelten die §§ 516 ff. BGB, insbesondere ist die Einigung über die Unentgeltlichkeit erforderlich. Reine Schenkungen sind selten. In der Regel sind Gegenleistungen – und seien es nur Auflagen – mit der Schenkung verbunden. Rz. 143 Von gemischter Schenkung spricht man, wenn der Wert des geschenkten Gegenstands objektiv höher ist als der der Gegenleistung. Es liegt ei...mehr

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§ 21 Die Ansprüche des Erbv... / cc) Bewertung eines Nießbrauchs

Rz. 21 Hat sich der Schenker – was in der Praxis häufig vorkommt – den Nießbrauch an dem geschenkten Gegenstand vorbehalten, so ist vom Wert des Gegenstandes der dem Schenker eingeräumte kapitalisierte Nießbrauch abzuziehen. Nur dieser Rest ist der Wert der Schenkung. Wie die Kapitalisierung des Nießbrauchs zu erfolgen hat, wird vom BGH nicht präzisiert. In Frage kommt eine B...mehr

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§ 18 Steuerrechtliche Aspekte / V. Vermögenssteuer

Rz. 71 Die deutsche Vermögensteuer war eine Substanzsteuer, die vom Wert des Nettovermögens (Bruttovermögen abzüglich Schulden) des Steuerpflichtigen (natürliche oder juristische Person) berechnet wurde, das zu einem bestimmten Stichtag vorhanden ist. Ihre Bewertungsmethodik wurde 1995 für verfassungswidrig erklärt und wird daher seit 1997 nicht mehr erhoben. Die Wiedereinfü...mehr

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§ 3 Testamentsgestaltung / VII. Muster: Einzeltestament, Anordnung eines Rentenvermächtnisses

Rz. 449 Muster 49 Ich, _________________________, geb. am _________________________ in _________________________, wohnhaft _________________________, verheiratet, deutscher Staatsangehöriger, errichte nachfolgendes Testament. Für mein Testament soll deutsches Erbrecht zur Anwendung gelangen. Über Auslandsvermögen verfüge ich nicht. I. Testierfreiheit Ich erkläre, dass ich nich...mehr

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§ 15 Vermächtniserfüllung / ee) Zug-um-Zug-Verurteilung zur Durchführung der Vermächtniskürzung

Rz. 136 Besteht der Vermächtnisanspruch in einer teilbaren Leistung, so ist die Durchführung der Kürzung problemlos. Handelt es sich bei dem Vermächtnis jedoch um einen unteilbaren Gegenstand, z.B. um ein Grundstück, einen Nießbrauch oder ein Wohnungsrecht, so kann der Vermächtnisschuldner bei Geltendmachung des Vermächtnisses im Gegenzug den Kürzungsbetrag verlangen. Dazu de...mehr

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Allgemeines Literaturverzei... / Kommentare:

Bamberger/Roth, Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch, 3. Auflage 2012 Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, Zivilprozessordnung, 72. Auflage 2014 BGB-RGRK, 12. Auflage 1975–1999 Damrau, Praxiskommentar Erbrecht, 2. Auflage 2011 Daragan/Halaczinsky/Riedel, Praxiskommentar ErbStG und BewG, 2. Auflage 2012 Demharter, Grundbuchordnung, 29. Auflage 2014 Erman, Handkommentar zum Bürgerl...mehr

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§ 19 Erbteilungsklage / a) Rechtsgrundlage

Rz. 278 Die Höfeordnung in der Fassung vom 26.7.1976 gilt seit 1.7.1976 in den Ländern Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein, und zwar als partikuläres Bundesrecht gem. Art. 125, 72 Abs. 2, 74 Nr. 1 GG. Nur im Saarland, in Bayern, in Berlin und in den neuen Bundesländern gelten keine höferechtlichen Sonderregelungen. In Baden-Württemberg gilt unt...mehr

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zerb 5/2015, Die latente St... / aa) Konsequenz der Bewertungsmethode

Wie bei der Ermittlung des Zugewinns wird dem Nachlasswert iSd § 2311 I S. 1 BGB in der Regel der "gemeine Wert" zugrunde gelegt. Nach dem BGH kann dabei auf die Legaldefinition des § 9 II BewG zurückgegriffen werden. Demnach wird der gemeine Wert durch den Verkaufspreis bestimmt, der im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach der Beschaffenheit des Wirtschaftsgutes bei einer Ver...mehr

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§ 19 Erbteilungsklage / d) Abfindung der weichenden Erben

Rz. 287 Für diejenigen nach § 1922 BGB berufenen Miterben, die nicht Hoferben geworden sind (bei Erbfällen seit 1.4.1998 auch die nichtehelichen Kinder), tritt gem. § 4 S. 2 HöfeO an die Stelle des Hofes der Hofwert. Sofern der Erblasser durch Verfügung von Todes wegen oder Rechtsgeschäft unter Lebenden nichts anderes bestimmt hat, erhalten diese Erben als Abfindung einen Ge...mehr

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§ 1 Zuwendungen unter Lebenden / 3. Hinweise zum Muster

Rz. 254 Übergabe Zur Erhaltung landwirtschaftlicher Betriebe einerseits und zur Erlangung der landwirtschaftlichen Altersrente andererseits ist die vorweggenommene Erbfolge das regelmäßige Gestaltungsmittel der Nachfolgeplanung. Gleichzeitig werden umfangreiche Versorgungsleistungen (Wohnungsrecht mit geregelter Lastentragung, Pflege- und Dienstleistungen, Verköstigung, Verso...mehr

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§ 1 Zuwendungen unter Lebenden / a) Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuer

Rz. 115 Im Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuerrecht kommt, ebenso wie beim Grunderwerbsteuerrecht, dem Verwandtschaftsgrad besondere Bedeutung zu. Von dem Verwandtschaftsverhältnis hängt es ab, wie hoch letztlich die Steuerbelastung ist. Die Freibeträge und Steuersätze richten sich nach dem Verwandtschaftsverhältnis. Demgemäß stellt die Einbeziehung der verwandtschaftlichen ...mehr