Fachbeiträge & Kommentare zu Bewertungsgesetz

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 13... / 1.5 Sachlicher Geltungsbereich

Rz. 21 § 13 EStG bestimmt, welche Einkünfte zu den Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft gehören. Knüpfen Regelungen des KStG (z. B. § 4 Abs. 1 S. 1 oder § 5 Abs. 1 Nr. 9 S. 3 KStG) oder des GewStG (z. B. § 2 Abs. 3 GewStG oder § 3 Nr. 6 GewStG) an den Begriff der Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft an, gelten die Grundsätze zu § 13 EStG. Im Rahmen des UStG gilt dies ...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 13... / 2.8.1 Allgemeines

Rz. 78 Zu den Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft gehören nicht nur Einkünfte aus einer land- und forstwirtschaftlichen Tätigkeit i. S. v. § 13 Abs. 1 Nr. 1 S. 1 EStG, sondern auch solche aus landwirtschaftlicher Tierzucht und Tierhaltung i. S. v. § 13 Abs. 1 Nr. 1 S. 2 EStG, wenn die in § 13 Abs. 1 Nr. 1 S. 2 bis 4 EStG genannten Voraussetzungen vorliegen. Danach gehör...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 19... / 1.2 Abgrenzung zu anderen Einkunftsarten

Rz. 6 Die Abgrenzung der Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit von denen aus selbstständiger oder gewerblicher Tätigkeit stellt einen Angelpunkt des Steuerrechts dar: Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit unterliegen der ESt (LSt). Bei einer selbstständigen Tätigkeit kommt zusätzlich eine USt-Pflicht (§ 2 Abs. 1 UStG) und bei einer gewerblichen neben der USt-Pflicht ...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 13... / 2.8.7.2 Tierzucht und Tierhaltung

Rz. 124 Nur die nachhaltige Überschreitung der Mindestflächendeckung führt zu gewerblichen Einkünften aus Tierzucht und Tierhaltung (Rz. 78ff.). Dies folgt aus § 13 Abs. 1 Nr. 1 S. 4 EStG i. V. m. § 51 Abs. 2 S. 1 BewG und § 15 Abs. 2 EStG. Ein nur vorübergehendes Überschreiten der Mindestflächendeckung führt noch nicht zur Annahme eines Gewerbebetriebs. Hinsichtlich des Mer...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Einheitsbewertung eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs bei Deckhengsthaltung

Leitsatz Eine Deckhengsthaltung, die gemessen am Flächenschlüssel gemäß § 51 Abs. 1a BewG auf einer ausreichenden Futtergrundlage erfolgt, ist auch dann der landwirtschaftlichen Nutzung i.S.d. § 34 Abs. 2 Nr. 1 Buchst. a BewG zuzurechnen, wenn der Pferdesamen in einer betriebsfremden Besamungsstation gewonnen wird und die Hengste im Pferdesport als Dressurpferde verwendet we...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Grunderwerbsteuer beim Erwerb eines erbbaurechtsbelasteten Grundstücks

Leitsatz Beim Kauf eines erbbaurechtsbelasteten Grundstücks durch den Erbbauberechtigten oder einen Dritten unterliegt lediglich der nach Abzug des Kapitalwerts des Erbbauzinsanspruchs vom Kaufpreis verbleibende Unterschiedsbetrag der Grunderwerbsteuer. Der Kaufpreis ist nicht nach der sog. Boruttau’schen Formel aufzuteilen (Änderung der Rechtsprechung). Normenkette § 2 Abs. ...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Erweiterte Kürzung bei der Ermittlung des Gewerbeertrags

Leitsatz Werden nicht nur Grundstücke, sondern auch Betriebsvorrichtungen vermietet, ist dies für die erweiterte Kürzung beim Gewerbeertrag schädlich. Entschieden wurde dies für die Vermietung eines Hotels mitsamt den Einrichtungsgegenständen der Hotelzimmer. Sachverhalt Eine GmbH vermietete Wohngebäude sowie einen Sport- und Gewerbepark mit Hotel. Bei der Berechnung des Gewe...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Instandhaltungsrücklage / 3 Erbschaft- und Schenkungsteuer

Die Entscheidung des BFH im Urteil v. 9.10.1991, dass das gleichzeitig mit einer Eigentumswohnung erworbene Guthaben aus einer Instandhaltungsrücklage nicht in die grunderwerbsteuerliche Gegenleistung einzubeziehen ist, da das Guthaben aus der Instandhaltungsrücklage nach dem WEG eine mit einer Geldforderung vergleichbare Vermögensposition darstellt, die nicht unter den Grun...mehr

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Windkraftanlagen: Können Lärm und Schattenwurf den Einheitswert mindern?

Kommentar Die OFD Nordrhein-Westfalen legt mit aktueller Verfügung dar, ob und wann Beeinträchtigungen durch Windkraftanlagen den Einheitswert eines Grundstücks mindern können. Die Weisung zeigt, dass die Hürden für einen Wertabschlag sehr hoch liegen und Grundstückseigentümer meist einen Gutachter einschalten müssen. Wie hoch die Grundsteuer für bebaute und unbebaute Grundst...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Sonderregelung für Milchviehhaltung, Rindermast, Schweinemast und Legehennenhaltung (Abs. 2 a.F.)

Rz. 11 Nach § 122 Abs. 2 BewG i.d.F. vom 10.12.1965 waren nur Abmelkställe in Berlin (West) ohne Rücksicht auf den Umfang des Tierbestandes zum land- und forstwirtschaftlichen Vermögen zu rechnen. Rz. 12 Durch das Einführungsgesetz zur Abgabenordnung vom 14.12.1976 wurde durch Neufassung des Absatzes 2 im Rahmen einer Ermächtigung an den Senat von Berlin die Vergünstigung a...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 127 Erklärung zum Ersatzwirtschaftswert

Kommentierung Rz. 1 Die Vorschrift des § 127 BewG wurde mit dem Einigungsvertrag vom 31.8.1990 in das Bewertungsgesetz eingefügt und seitdem nicht verändert. Die Vorschrift war erforderlich, da ansonsten keine Grundlage für die Anforderung einer Erklärung vorgelegen hätte. § 28 Abs. 1 BewG umfasst nur eine Erklärungspflicht im Zusammenhang mit einer Hauptfeststellung, die ab...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Entstehung und Bedeutung

Rz. 1 Die Vorschrift des § 128 BewG wurde mit dem Einigungsvertrag vom 31.8.1990 in das Bewertungsgesetz aufgenommen und ist seitdem im Wesentlichen unverändert. Eine redaktionelle Änderung erfolgte durch das Steueränderungsgesetz 2001. Hierbei handelte es sich allerdings nur um eine Folgeänderung, da bereits durch das Gesetz zur Fortsetzung der Unternehmenssteuerreform vom...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / B. Anwendung im Grundsteuermessbetragsverfahren

Rz. 27 Mit dem in § 125 Abs. 2 Satz 1 BewG erstmals eingeführten Begriff "Ersatzwirtschaftswert" hat der Gesetzgeber einerseits eine Verbindung zur Einheitsbewertung dadurch geschaffen, dass in diesem Begriff der Wirtschaftswert i.S. des § 46 BewG mit angesprochen wird und andererseits durch den Begriffsteil "Ersatz" gleichzeitig deutlich gemacht wird, dass eine völlige Ide...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Ermächtigungsgrundlage 21 Abs. 1 BewG

Rz. 7 § 21 Abs. 1 BewG ist durch das Gesetz zur Fortsetzung der Unternehmenssteuerreform von 29.10.1997 geändert worden und enthält seitdem keine Ermächtigungsgrundlage mehr. Die Bezugnahme in § 123 BewG hat sich damit erledigt.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Gesetzgeberische Absicht

Rz. 1 Mit dem Einigungsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik v. 31.8.1990 ist ab dem 1.1.1991 das Recht der Bundesrepublik Deutschland für die Besitz- und Verkehrssteuern im beigetretenen Teil Deutschlands in Kraft getreten. § 125 BewG ist die erste Vorschrift in dem durch den Einigungsvertrag neu angefügten Vierten Teil d...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Zeitlicher Anwendungsbereich

Rz. 20 Die Vorschrift des § 34 BewG ist mit dem BewG 1965 in Kraft getreten und gilt daher erstmals für den Hauptfeststellungszeitpunkt zum 1.1.1964. § 34 Abs. 6a BewG wurde erst durch das BewÄndG 1971 eingefügt und ist erstmals zum Bewertungsstichtag 1.1.1974 anzuwenden. Rz. 21 Das Bewertungsgesetz ist insgesamt zum 1.2.1991neu bekannt gemacht worden. § 34 BewG hat in dies...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 121b

Kommentierung § 121b BewG ist durch Art. 1 Nr. 28 des Jahressteuergesetzes 1997 v. 20.12.1996 (BGBl. I 1996, 2049 = BStBl. I 1996, 1523) mit Wirkung ab 1.1.1997 aufgehoben worden.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 124

Kommentierung § 124 BewG ist durch das Jahressteuergesetz 1997 v. 20.12.1996 (BGBl. I 1996, 2049 = BStBl. I 1996, 1523 mit Wirkung ab dem 1.1.1997 aufgehoben worden.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Sondervorschriften für das Grundvermögen und die Betriebsgrundstücke (Abs. 3 a.F.)

Rz. 14 § 122 Abs. 3 i.V.m. § 123 Abs. 1 BewG ermächtigte die Bundesregierung, mit Zustimmung des Bundesrates im Hinblick auf die besonderen Verhältnisse auf dem Grundstücksmarkt in Berlin (West) bestimmte, von dem im Übrigen Bundesgebiet geltenden Bewertungsrecht abweichende Bewertungsvorschriften für das Grundvermögen und die Betriebsgrundstücke zu erlassen. Bei den Probeb...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Rechtliche Entwicklung und Bedeutung

Rz. 7 § 34 BewG wurde in mehreren Schritten aufgebaut, wobei teilweise Regelungen aus anderen (älteren) Bewertungsgesetzen übernommen und modifiziert wurden. In einzelnen Absätzen finden sich allerdings auch komplett neue Bestimmungen. Rz. 8 So sind die Absätze 1 bis 3 insgesamt neu. Nach Absatz 1 gliedert sich der Betrieb der Land- und Forstwirtschaft in den Wirtschafts- u...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 50 Ertragsbedingungen

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 82 Ermäßigung und Erhöhung

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Rechtliche Entwicklung

Rz. 21 Wie bereits ausgeführt (vgl. Anm. 1), wurde § 125 BewG mit dem Einigungsvertrag in das Bewertungsgesetz eingefügt. In der Folgezeit hat die Vorschrift nahezu unverändert Bestand gehabt. Erst durch das Standortsicherungsgesetz wurde an Absatz 2 der Vorschrift ein vierter Satz angefügt. Dieser Satz hat zur Folge, dass bestimmter Grundbesitz von Religionsgemeinschaften,...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 34 Betrieb der Land- und Forstwirtschaft

Richtlinien: Abschn. 1.05, 1.07–1.13, 1.16 BewRL; R B 158.1 – RB 168 ErbStR. Inhalt der Erläuterungenmehr

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 126 Geltung des Ersatzwirtschaftswerts

Inhalt der Erläuterungen A. Entwicklung der Vorschrift Rz. 1 Die §§ 127 bis 128 BewG sowie § 40 GrStG sind als Teil eines Gesamtpakets im Rahmen des Einigungsvertrags zu sehen, das in erster Linie darauf ausgerichtet ist, in möglichst kurzer F...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 123 Ermächtigungen

Inhalt der Erläuterungen I. Allgemeines Rz. 1 Durch das Jahressteuergesetz 1997 wurde in Absatz 1 die Ermächtigung für die Änderung des § 122 Abs. 3 BewG entfernt, da § 122 Abs. 3 BewG ebenfalls durch das Jahressteuergesetz 1997 entfallen war (s. Anm. 4 zu § 122 BewG). Rz. 2 Absatz 2 wurde gestrichen und...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 122 Besondere Vorschriften für Berlin (West)

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 125 Land- und forstwirtschaftliches Vermögen

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 121a Sondervorschrift für die Anwendung der Einheitswerte 1964

Inhalt der Erläuterungen I. Allgemeines Rz. 1 Die Vorschrift des § 121a ist in ihrer ursprünglichen Fassung durch das VStRG 1974 in das BewG eingefügt worden. Nach dieser Vor...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 128 Auskünfte, Erhebungen, Mitteilungen, Abrundung

Inhalt der Erläuterungen I. Entstehung und Bedeutung Rz. 1 Die Vorschrift des § 128 BewG wurde mit dem Einigungsvertrag vom 31.8.1990 in das Bewertungsgesetz aufgenommen und ist seitdem im Wesentlichen unverändert. Eine redaktionelle Änderung erfolgte durch das Steueränderungsgesetz 2001. Hierbei handelte es si...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Nichtanwendung des § 27 BewG (Abs. 5 a.F.)

Rz. 17 Zu Absatz 5 in der Fassung des Gesetzes vom 21.12.1993 s. Anm. 3.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Verordnungen

Rz. 6 Von der Ermächtigung in § 123 Abs. 1 BewG hat die Bundesregierung bis jetzt den folgenden Gebrauch gemacht:mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / VIII. Stückländereien

Rz. 213 § 34 Abs. 7 BewG schafft keine neue Rechtslage. Auch nach bisherigem Recht bildeten Stückländereien schon eine selbständige wirtschaftliche Einheit und damit einen Betrieb der Land- und Forstwirtschaft. Diese Rechtslage ist durch § 34 Abs. 7 BewG nun im Bewertungsgesetz unter gleichzeitiger Bestimmung des Begriffs der Stückländereien normiert worden. Rz. 214 Eine St...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Begrenzung der Ermäßigung und Erhöhung

Rz. 351 § 82 Abs. 3 BewG bestimmt eine Höchstgrenze von 30 % für den Abschlag und den Zuschlag. Nach dem Wortlaut des § 8 2 Abs. 3 BewG betrifft dies nur für die folgenden Abschläge bzw. Zuschläge Abschlag wegen außergewöhnlich starker Beeinträchtigungen durch Lärm, Rauch und Gerüche (vgl. § 82 Abs. 1 Nr. 1 BewG), Abschlag wegen behebbarer Baumängel und Bauschäden (§ 82 Abs. ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Loslösung vom Eigentum

Rz. 38 Schon mit der in § 125 Abs. 2 Satz 2 BewG formulierten Abweichung von § 2 BewG löst sich die Ermittlung der Ersatzwirtschaftswerte von den Eigentumsverhältnissen. Deshalb spricht der Gesetzgeber im weiteren Verlauf auch nicht mehr von der durch § 2 BewG definierten wirtschaftlichen Einheit, sondern von der Nutzungseinheit. In diese Nutzungseinheit sind alle von derse...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Allgemeines

Rz. 2 Nach dem zur Grundstückswertermittlung anzuwendenden Reinertragsverfahren ergibt sich der Grundstückswert grundsätzlich durch Anwendung des maßgeblichen Vervielfältigers (§ 80 BewG) auf die Jahresrohmiete (§ 79 BewG), ggf. korrigiert um die außergewöhnliche Grundsteuerbelastung (§ 81 BewG). Dies gilt jedoch nur für die Fälle, in denen bei dem einzelnen Grundstück kein...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Vorbemerkung

Rz. 271 Die Aufzählung der in § 8 2 Abs. 2 BewG beschriebenen werterhöhenden Umstände ist im Gegensatz zu den wertmindernden Umständen nach § 82 Abs. 1 BewG abschließend, d.h. andere zwar ebenfalls werterhöhende, jedoch nicht ausdrücklich aufgeführte Gründe dürfen daher nicht durch einen Zuschlag berücksichtigt werden. Das gilt z.B. auch für den Fall, dass bei einer Grunddi...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Sinngemäße Anwendung der Grundsätze des Bodenschätzungsgesetzes

Rz. 7 Für die Bewertung der landwirtschaftlichen Nutzung ist nach § 50 Abs. 1 BewG bei Beurteilung der natürlichen Ertragsbedingungen einschließlich des Bodenartenverhältnisses von den Ergebnissen der Bodenschätzung auszugehen (s. § 50 BewG Anm. 26–99). Das Gleiche gilt nach § 60 Abs. 1 BewG für die Bewertung gärtnerischer Nutzungen (s. Anm. 1 und 2 zu § 60 BewG). In Berlin...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Der Wohnteil

Rz. 124 Die Wohnungen und Wohnräume, die in die wirtschaftliche Einheit des land und forstwirtschaftlichen Vermögens einzubeziehen sind, gehören teils zum Wirtschaftsteil, teils zum Wohnteil. Soweit sie zum Wirtschaftsteil rechnen, werden sie im Vergleichswert der einzelnen Nutzungen erfasst, dabei allerdings nicht besonders bewertet. Eine Ausnahme bilden hier nur die Zusch...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / IV. Fremde Gebäude und Betriebsmittel

Rz. 150 Grundsätzlich dürfen Wirtschaftsgüter nur dann zu einer wirtschaftlichen Einheit zusammengefasst werden, wenn sie demselben Eigentümer gehören (§ 2 Abs. 2 BewG, vgl. insb. § 2 BewG Anm. 54–60). § 34 Abs. 4 BewG enthält jedoch eine Ausnahmevorschrift von diesem Grundsatz. Hiernach sind die der Bewirtschaftung des Betriebs dienenden Betriebsmittel und die auf dem Grun...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Kein Zuschlag zu den Einheitswerten des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens

Rz. 8 Die Erhöhung gilt nicht für die Einheitswerte für das land- und forstwirtschaftliche Vermögen (§§ 33, 48a und 51a BewG), sondern ausdrücklich nur für die Einheitswerte der Grundstücke i.S. des § 70 BewG und der Betriebsgrundstücke i.S. des § 99 Abs. 1 Nr. 1 BewG .mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Keine Bildung von Gutachterausschüssen

Rz. 8 Die in § 67 BewG vorgesehenen Gutachterausschüsse sind für Berlin-West nicht zu bilden. § 122 Abs. 1 BewG nimmt auch § 67 BewG ausdrücklich aus. Rz. 9–10 Einstweilen frei.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Allgemeines

Rz. 1 Durch das Jahressteuergesetz 1997 wurde in Absatz 1 die Ermächtigung für die Änderung des § 122 Abs. 3 BewG entfernt, da § 122 Abs. 3 BewG ebenfalls durch das Jahressteuergesetz 1997 entfallen war (s. Anm. 4 zu § 122 BewG). Rz. 2 Absatz 2 wurde gestrichen und in § 158 BewG (Schlussbestimmungen) übernommen. Rz. 3 Durch das Steueränderungsgesetz 2001 vom 20.12.2001 wurd...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Entstehung der Vorschrift

Rz. 1 Die ursprüngliche Fassung des § 122 BewG hatte fünf Absätze. Die Sonderregelungen für Berlin (West) waren mit den besonderen Verhältnissen am dortigen Grundstücksmarkt begründet. Nach Auffassung des BFH bestanden gegen die Berlin-Ermäßigungen, die der ursprüngliche § 122 Abs. 3 BewG vorsah, keine verfassungsrechtlichen Bedenken. Rz. 2 § 122 Abs. 1 BewG, der als einzig...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / aa) Bergschäden

Rz. 197 Nichtbehebbaren Bergschäden, die zu einer wesentlichen Verkürzung der Lebensdauer geführt haben, ist durch Ansatz eines nach der verkürzten Lebensdauer unter Zugrundelegung eines fiktiven Baujahres ermittelten Vervielfältigers gemäß § 80 Abs. 3 BewG Rechnung zu tragen. Falls sich nicht nachweisen lässt, dass die Lebensdauer wesentlich verkürzt ist, oder die Verkürzung...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Zweck der Vorschrift

Rz. 1 In Anm. 6 bis 8 der Vorbemerkungen zu den §§ 33–67 BewG wurde schon auf den Wegfall der bisherigen Vermögensunterarten beim land- und forstwirtschaftlichen Vermögen, die Herausstellung des Betriebs der Land- und Forstwirtschaft mit den verschiedenen Nutzungen als der einzigen wirtschaftlichen Einheit sowie die getrennte Wertermittlung für den Wirtschafts- und Wohnteil...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / A. Entwicklung der Vorschrift

Rz. 1 Die §§ 127 bis 128 BewG sowie § 40 GrStG sind als Teil eines Gesamtpakets im Rahmen des Einigungsvertrags zu sehen, das in erster Linie darauf ausgerichtet ist, in möglichst kurzer Frist den absehbaren erheblichen Finanzbedarf der Gemeinden im beigetretenen Teil Deutschlands (= Beitrittsgebiet) zu beheben (s. § 125 BewG Anm. 5 f.). Rz. 2 Zur Verwirklichung dieses Ziel...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Zusammentreffen von wertmindernden und werterhöhenden Umständen

Rz. 361 Bei einem Zusammentreffen von wertmindernden und werterhöhenden Umständen ist gemäß § 82 Abs. 3 Satz 2 BewG ein Höchstsatz von 30 % nur auf das Ergebnis des Ausgleichs anzuwenden. Dafür sind zunächst die Prozentsätze für wertmindernde und werterhöhende Umstände zu saldieren. Nur wenn dieser Saldobetrag den Höchstsatz von 30 % übersteigt, kommt die gesetzlich vorgese...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Zusammensetzung des Ersatzwirtschaftswerts

Rz. 125 In § 125 Abs. 6 BewG sind Vergleichszahlen für die landwirtschaftliche, weinbauliche und gärtnerische Nutzung aufgeführt. Diese Vergleichszahlen werden unter Anwendung der in § 40 Abs. 2 BewG für 100 Vergleichszahlen festgesetzten Ertragswerte in Ersatzvergleichswerte umgerechnet. Rz. 126 § 125 Abs. 7 BewG enthält demgegenüber unmittelbar Ersatzvergleichswerte für d...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Wertverhältnisse

Rz. 119 Der in § 125 Abs. 5 BewG enthaltene Hinweis auf die Wertverhältnisse, die bei der Hauptfeststellung der Einheitswerte des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens in der Bundesrepublik Deutschland auf den 1.1.1964 zugrunde gelegt worden sind, hat in erster Linie deklaratorischen Charakter. Denn durch die Festlegung der einzelnen Vergleichszahlen und Vergleichswerte...mehr