Fachbeiträge & Kommentare zu Bewertungsgesetz

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 14... / 11.2.5 Gewinnverwirklichung und Gewinnverteilung

Rz. 206 Der Veräußerungsgewinn ist in dem Vz zu erfassen, in dem das wirtschaftliche Eigentum an den wesentlichen Betriebsgrundlagen auf den Erwerber übergeht. Abzustellen ist auf den Übergang von Nutzungen und Lasten. Maßgebend sind die tatsächlichen Verhältnisse. Eine vertraglich vereinbarte Rückbeziehung des Veräußerungszeitpunkts ist steuerlich nicht anzuerkennen. Nicht ...mehr

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Teilwert in der Steuerbilanz / 1 Begriff

Rz. 1 Nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 EStG ist Teilwert der Betrag, den ein Erwerber des ganzen Betriebs im Rahmen des Gesamtkaufpreises für das einzelne Wirtschaftsgut ansetzen würde; dabei ist davon auszugehen, dass der Erwerber den Betrieb fortführt. Rz. 2 Bevor der Begriff des Teilwerts 1934 in das Einkommensteuergesetz Eingang gefunden hatte, war er in der Rechtsprechung de...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Teilwert in der Steuerbilanz / 2 Bedeutung

Rz. 4 Neben den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, ggf. vermindert um die Absetzung für die Abnutzung ("Absetzungswert"), ist der Teilwert der wichtigste steuerliche Bewertungsbegriff. Im Handelsrecht kommt er nicht vor. Handelsrechtlich entspricht der steuerrechtlichen Teilwertabschreibung (zusammen mit der AfaA) die Abschreibung auf den beizulegenden niedrigeren Wert n...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Abgrenzung Bauwerk und Betriebsvorrichtung

Leitsatz Betriebsvorrichtungen sind keine Bauwerke i.S.v. § 13b Abs. 1 Nr. 4 Satz 1 UStG a.F. Normenkette § 13b Abs. 1 Nr. 4 Satz 1 UStG, Art. 199 Abs. 1 Buchst. a MwStSystRL, § 68 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 BewG Sachverhalt Die Klägerin ist im Anlagebau tätig und entwickelte eine aus 18 Einzelbauteilen bestehende Entrauchungsanlage für industrielle Großfeuerungsanlagen, speziell für...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Kapitalerhöhung GmbH: Zur Anwendbarkeit des § 13a ErbStG bei freigebiger Zuwendung an Neugesellschafter

Leitsatz 1. Wird im Zuge einer Kapitalerhöhung einer GmbH ein Dritter zur Übernahme des neuen Gesellschaftsanteils zugelassen, kann eine freigebige Zuwendung der Altgesellschafter an den Dritten vorliegen, wenn der gemeine Wert des Anteils die zu leistende Einlage übersteigt. Eine freigebige Zuwendung der Gesellschafter von Altgesellschaftern an den Dritten kommt nicht in Be...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / C. § 57 Abs 3 EStG

Rn. 4 Stand: EL 106 – ET: 08/2014 § 57 Abs 3 EStG setzt an die Stelle des in dem Gebiet der ehemaligen DDR entweder durch Zeitablauf überholten oder fehlenden Betriebseinheitswerts für LuF-Betriebe den Ersatzwirtschaftswert nach § 125 BewG. Diese Regelung ist für die im Eingang des Abs 3 genannten §§ 7g, 13a und 14a EStG von Bedeutung.mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Betriebsveräußerung/Betrieb... / 4.5.2 Entgeltliche Übertragung

Rz. 56 Wurden die wiederkehrenden Bezüge unter kaufmännischen Gesichtspunkten mit dem Wert des übertragenen Vermögens abgewogen, ist von einer entgeltlichen Übertragung auszugehen. Es ist für die steuerliche Beurteilung zu unterscheiden: Verkauf gegen Zahlung einer Leibrente, Verkauf gegen Zahlung eines festen Barpreises und einer Leibrente, Verkauf gegen Ratenzahlung, Verkauf ge...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Betriebsveräußerung/Betrieb... / 11.5 Ermittlung des Veräußerungs- oder Aufgabegewinns

Rz. 142 Der Veräußerungs- bzw. Aufgabegewinn ist wie folgt zu ermitteln: Veräußerungspreis (Betriebsveräußerung) oder Veräußerungspreise zuzüglich Summe der gemeinen Werte der in das Privatvermögen überführten Wirtschaftsgüter (Betriebsaufgabe)mehr

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Abweichungen zwischen Hande... / 8.6 Steuerbilanz: Abzinsung bei einer Laufzeit von mindestens zwölf Monaten

Bei der Abzinsung von Rückstellungen sind die Grundsätze für die Abzinsung unverzinslicher Verbindlichkeiten entsprechend anzuwenden. Diese Grundsätze ergeben sich aus § 6 Abs. 1 Nr. 3 und 3a Buchst. e Satz 1 EStG. Die Abzinsung erfolgt allerdings stets mit einem Zinssatz von 5,5 %. Die Abzinsung erstreckt sich ausdrücklich sowohl auf Geld- als auch auf Sachleistungsverpflic...mehr

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Betriebsaufspaltung (Rechnu... / 4 Erbschaft und Schenkung

Rz. 41 Sowohl für das Besitzunternehmen als auch für die Betriebsgesellschaft ist eine Vermögensaufstellung (RM 4 Abs. 1 ErbStR) zu erstellen. Grundsätzlich umfasst das Betriebsvermögen gem. § 95 Abs. 1 BewG alle Teile eines Gewerbebetriebes i. S. d. § 15 Abs. 1 und 2 EStG, die bei der steuerlichen Gewinnermittlung zum Betriebsvermögen gehören. Insbesondere gilt daher bei de...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Personal Office Platin
Verbilligter Erwerb einer Beteiligung als Arbeitslohn

Leitsatz Der geldwerte Vorteil aus dem verbilligten Erwerb einer Beteiligung, der im Hinblick auf eine spätere Beschäftigung als Geschäftsführer gewährt wird, ist als Arbeitslohn zu berücksichtigen. Normenkette § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, § 17, § 8 Abs. 1 und Abs. 2 Satz 1 EStG, § 11 Abs. 2 BewG, § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO Sachverhalt K, zunächst selbstständig für die X-GmbH tätig, e...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umwandlung einer Kapitalges... / 3.3 Ansatz der gemeinen Werte in der steuerlichen Schlussbilanz

Die übertragende Körperschaft hat auf den steuerlichen Übertragungsstichtag eine steuerliche Schlussbilanz aufzustellen. In dieser steuerlichen Schlussbilanz sind grundsätzlich nach § 3 Abs. 1 UmwStG sämtliche übergehenden aktiven und passiven Wirtschaftsgüter, einschließlich nicht entgeltlich erworbener und selbst geschaffener immaterieller Wirtschaftsgüter (z. B. originäre...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / d) Divergenzen zwischen Steuer- u Zivilrecht

Rn. 237 Stand: EL 105 – ET: 06/2014 Zu beachten ist, dass bei der Abgrenzung zwischen "beweglichen" u "unbeweglichen" WG des AV Steuer- u Zivilrecht nicht unbedingt gleichlaufen:mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 19... / 7.1 Maßgeblicher Wert

Rz. 42 § 19a Abs. 2 EStG enthält nicht nur eine Regelung zur Ermittlung des Werts von nach § 19a EStG steuerbefreiten Vermögensbeteiligungen; die Vorschrift wird darüber hinaus auch zur Bewertung von Vermögensbeteiligungen angewendet, die der Arbeitgeber einem Arbeitnehmer stpfl. zuwendet (R 19a Abs. 6 LStR 2008). § 19a Abs. 2 EStG ist damit eine Spezialvorschrift zu § 8 EStG...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / ca) ABC bzgl Neubauten

Rn. 428 Stand: EL 105 – ET: 06/2014 Altbauteil Eine Verwendung von Altbauteilen war für die Frage des Neubaus unschädlich, wenn deren Teilwert 10 % des Teilwerts des (neu) hergestellten WG nicht überschritt (BFH BStBl II 1984, 631; FG Münster EFG 1997, 463 rkr). Anbau Anbauten sind ein Neubau, wenn dadurch selbstständige WG geschaffen werden o die Anbauten mit dem bestehenden Ge...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / b) Der Grundsatz der Einheitlichkeit der Abschreibung

Rn. 70 Stand: EL 104 – ET: 04/2014 Die AfA ist auch einheitlich zu ermitteln, dh, Teile von WG dürfen nicht nach unterschiedlichen AfA-Sätzen abgeschrieben werden, auch wenn sie sich unterschiedlich abnutzen. Dies betrifft zBmehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / c) Unbewegliche Wirtschaftsgüter

Rn. 236 Stand: EL 105 – ET: 06/2014 Unbewegliche WG sind zBmehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / e) Der gemeine Wert als AfA-Bemessungsgrundlage (§ 6 Abs 4 EStG)

Rn. 150 Stand: EL 104 – ET: 04/2014 Nicht die AK/HK bilden die AfA-Bemessungsgrundlage, sondern der gemeine Wert (§ 9 BewG), wenn ein einzelnes WG außer iF der Einlage unentgeltlich vom BV des StPfl 1 in das BV des StPfl 2 übertragen wird (§ 6 Abs 4 EStG). Zu beachten ist, dass § 6 Abs 4 EStG nicht greift, wenn die Übertragung aus privaten Gründen stattfand. Der praktische An...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / b) Bewegliche Wirtschaftsgüter

Rn. 235 Stand: EL 105 – ET: 06/2014 Bewegliche WG können nur sein (BFH BStBl III 1964, 575 zu § 14 BerlinFG; BFH BStBl II 1979, 634 zu § 19 BerlinhilfeG; R 7.1 Abs 2, 3 EStR 2012):mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 2. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer als Maßstab bei WG des BV (§ 7 Abs 1 S 2 EStG)

Rn. 190 Stand: EL 104 – ET: 04/2014 Bei WG des BV ist die "Gesamtdauer der Verwendung/Nutzung" nach der "betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer" zu bestimmen. Diese Formulierung in § 7 Abs 1 S 2 EStG meint, dass die besonderen betrieblichen Verhältnisse zu beachten sind, unter denen das WG eingesetzt wird (BFH BStBl II 1998, 59; 2001, 311; 2011, 696; 2011, 709). Damit wird berück...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / bb) Die gesetzliche Definition der AK

Rn. 114 Stand: EL 104 – ET: 04/2014 § 255 Abs 1 S 1 HGB definiert die AK wie folgt: Es handelt sich um Aufwendungen, die geleistet werden, um soweit sie dem Vermögensgegenstand einzeln zugeordnet werden können. Das BilMoG (v 25.05.2009, BGBl I 2009, 1102) hat an dieser De...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / a) Begrifflichkeiten

Rn. 468 Stand: EL 105 – ET: 06/2014 Für das Verständnis des § 7 Abs 5a EStG Fall 1 ist zu unterscheiden (s FG He DStRE 2007, 1291 rkr; Engelberth, NWB 38/2011, 3220; Brandis in Blümich, § 7 EStG Rz 462 ff):mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 19... / 7.2 Bewertungsstichtag

Rz. 44 Der Bewertungsstichtag i. S. v. § 19a Abs. 2 EStG ist zu unterscheiden von dem Zeitpunkt des Zuflusses einer Vermögensbeteiligung. Zugeflossen ist eine Vermögensbeteiligung einem Arbeitnehmer in dem Zeitpunkt, in dem er die Vermögensbeteiligung erhält (§ 19a Abs. 1 EStG; vgl. Rz. 40f.). Bewertungsstichtag ist hingegen der Tag, an dem der Arbeitgeber die Überlassung be...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Entstehung und Bedeutung der Vorschrift

Rz. 7 § 24a BewG wurde durch Art. 3 Nr. 3 des BewÄndG 1971 erstmals in das Bewertungsgesetz eingefügt und ist seitdem unveränderter Bestandteil des Gesetzes. Das Bewertungsgesetz selbst wurde am 1.2.1991 neu bekannt gemacht. Rz. 8 Die Vorschrift korrigierte bei ihrer Einführung das Ergebnis der damaligen höchstrichterlichten Rechtsprechung , die den Erfordernissen der Praxi...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / VI. Neue Grundstücksbewertung ab 2009

Rz. 46 Die neue Bewertung von Grundstücken richtet sich für Besteuerungszeitpunkte nach dem 31.12.2008 nach dem ErbStRG , das eine Ergänzung des Bewertungsgesetzes vorsieht. Die gesetzlichen Regelungen sollten zunächst lediglich die grundsätzlichen Aussagen enthalten, die in zusätzlichen Rechtsverordnungen näher bestimmt werden sollten. Die zur Bewertung des Grundbesitzes ko...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Anwendungsbereich des § 146 Abs. 3 BewG vor 2007

Rz. 191 In § 146 Abs. 3 Satz 1 BewG sind die Fälle genannt, in denen es zum Ansatz der üblichen Miete kommt, und zwar bei Nichtnutzung, Eigennutzung durch den Eigentümer oder dessen Familie, unentgeltlicher Überlassung an andere und Überlassung an Angehörige oder Arbeitnehmer des Grundstückseigentümers gegen Zahlung einer Miete. Rz. 192 Der Anwendungsbereich des § 146 Abs. 3 Be...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 146 Bebaute Grundstücke

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Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 24a Änderung von Feststellungsbescheiden

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / V. Die Änderungsvorschrift des § 24a Satz 2 BewG

1. Allgemeine Voraussetzungen Rz. 28 Nach der Vorschrift des § 24a Satz 2 BewG sind die vorzeitig erteilten Fortschreibungs- und Feststellungsbescheide zu ändern oder aufzuheben, wenn sich bis zum maßgebenden FeststelIungszeitpunkt an der wirtschaftlichen Einheit Änderungen ergeben, die zu einer abweichenden Feststellung führen. Rz. 29 Die Regelung des Satzes 2 schafft das n...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Berechnung des Mindestwerts

Rz. 381 Zur Berechnung des Mindestwerts nimmt § 146 Abs. 6 BewG auf die Bewertungsvorschrift für unbebaute Grundstücke in § 145 Abs. 3 BewG Bezug. Danach ist als Mindestwert grundsätzlich die Grundstücksfläche × Bodenrichtwert abzüglich eines Abschlags von 20 % anzusetzen. Weichen die Merkmale, die in der Bodenrichtwertkarte für das Bodenrichtwertgrundstück angegeben sind, ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / IV. Vorzeitige Erteilung von Feststellungsbescheiden

Rz. 18 § 24a Satz 1 BewG betrifft den vorzeitigen Erlass von Bescheiden über Fortschreibungen und Nachfeststellungen beim Grundbesitz. Der Begriff des Grundbesitzes ist in § 19 Abs. 1 BewG näher definiert. Danach gehören die wirtschaftlichen Einheiten des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens (§§ 33 ff. BewG), des Grundvermögens (§§ 68 ff. BewG) und die Betriebsgrundstü...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Fortschreibungs- und Nachfeststellungsbescheide

Rz. 19 Nach dem Gesetzeswortlaut dürfen nur Fortschreibungsbescheide (§ 22 BewG) und Nachfeststellungsbescheide (§ 23 BewG) vorzeitig erteilt werden. Auf Bescheide über die Hauptfeststellung (§ 21 BewG) und über die Aufhebung (§ 24 BewG) von Einheitswerten ist die Vorschrift nach ihrem ausdrücklichen Wortlaut nicht anwendbar. Jedenfalls bei Hauptfeststellungsbescheiden best...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / G. Abrundung

Rz. 420 Der Ertragswert nach § 146 Abs. 2 bis 5 BewG, der Mindestwert (§ 146 Abs. 6 BewG) sowie der nachgewiesene niedrigere Verkehrswert (§ 146 Abs. 7 BewG idF vor dem Jahressteuergesetz 2007 bzw. § 138 Abs. 4 BewG idF des Jahressteuergesetzes 2007), sind je nach dem, welcher Wert als Grundstückswert festzustellen ist, auf volle 500 EUR nach unten abzurunden (§ 139 BewG). I...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Bedarfsbewertung bei entgeltlicher Überlassung des Grundstücks im Rahmen einer Betriebsaufspaltung (zu Anm. 149 ff.)

Rz. 439 Der BFH hat bereits mehrfach entschieden, dass der typisierenden Bedarfsbewertung bebauter Grundstücke gemäß § 146 Abs. 2 BewG auch in Fällen entgeltlicher Überlassung im Rahmen einer Betriebsaufspaltung die vertraglich vereinbarte Miete zugrunde zu legen ist und ein Ansatz der üblichen Miete gemäß § 146 Abs. 3 BewG nicht in Betracht kommt. Dies gilt unabhängig davo...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Änderungen tatsächlicher und rechtlicher Art

Rz. 36 Unter den Begriff der Änderungen i.S. des § 24a Satz 2 BewG fallen zunächst die Änderungen tatsächlicher Art, die zu einer abweichenden Feststellung führen. Ohne Bedeutung ist, wann dem Finanzamt die Änderungen bekannt werden. Änderungen in diesem Sinne liegen z.B. vor, wenn sich infolge zwischenzeitlicher Bebauung die Grundstücksart ändert, wenn auf der wirtschaftli...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Änderung oder Aufhebung eines Zurechnungsfortschreibungsbescheides

Rz. 49 Ist auf den maßgebenden Feststellungszeitpunkt ein Zurechnungsfortschreibungsbescheid nach § 24a Satz 1 BewG erteilt worden und tritt vor dem maßgebenden Feststellungszeitpunkt ein erneuter Eigentumswechsel im Wege der Einzelrechtsnachfolge ein, so ist der Bescheid nach § 24a Satz 2 BewG aufzuheben. Der (neue) Rechtsnachfolger erhält einen neuen Zurechnungsfortschrei...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Jahresmiete bei Betriebsaufspaltung

Rz. 149 Im Fall der Betriebsaufspaltung verpachtet das Besitzunternehmen idR nicht nur Grundstücke, sondern auch das übrige Anlagevermögen einschließlich immaterieller Wirtschaftsgüter sowie zum Teil das Umlaufvermögen an eine Betriebsgesellschaft. Die Pachtzahlungen der Betriebsgesellschaft betreffen daher nicht nur die Grundstücksnutzung, sondern auch die Überlassung des ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Allgemeine Grundsätze

Rz. 51 Die Frage, was zu der wirtschaftlichen Einheit des bebauten Grundstücks gehört, wird nicht in § 146 BewG beantwortet, sondern in § 138 Abs. 3 Satz 2 BewG. Dort wird Bezug genommen auf § 70 BewG. Danach ist jedes Grundstück eine wirtschaftliche Einheit des Grundvermögens (§ 70 Abs. 1 BewG). Der Begriff des Grundstücks bestimmt sich nicht nach dem Zivilrecht, sondern n...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Änderung oder Aufhebung eines kombinierten Fortschreibungsbescheides

Rz. 54 Ist vor dem maßgebenden Feststellungszeitpunkt ein Fortschreibungsbescheid nach § 24a Satz 1 BewG über eine Wert- und/oder Artfortschreibung und über eine Zurechnungsfortschreibung erteilt worden, ändern sich aber noch vor dem Feststellungszeitpunkt die Eigentumsverhältnisse, so ist nach den oben in Anm. 42 ff. für die Aufhebung oder Änderung eines Nachfeststellungsb...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / d) Bewertung des Grundbesitzes

Rz. 45 Zur Bedarfsbewertung des Grundbesitzes führt das BVerfG unmissverständlich aus, dass das Ertragswertverfahren mit einem starren Einheitsvervielfältiger von 12,5 eine Bewertung mit dem gemeinen Wert regelmäßig verfehlt. Die gewählte Methode sei struktuell ungeeignet, um den gemeinen Wert in einer gleichheitsgerechten Annäherung abzubilden. Das BVerfG führt aus: „Auch b...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / F. Nachweis eines niedrigeren Verkehrswerts

Rz. 419 Der Grundstückseigentümer kann einen unter dem Ertragswert, ggf. begrenzt auf den Mindestwert, liegenden Verkehrswert für das zu bewertende Grundstück nachweisen (§ 146 Abs. 7 BewG idF vor dem Jahressteuergesetz 2007). Ein solcher Nachweis besteht für Besteuerungszeitpunkte vor dem 1.1.2007 neben der Nachweismöglichkeit in § 146 Abs. 6 BewG idF vor dem Jahressteuerg...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Überblick über das Ertragswertverfahren für die Grundstücksbewertung ab 1996

Rz. 9 § 146 Abs. 1 BewG enthält die Begriffsbestimmung für bebaute Grundstücke, und zwar als Negativabgrenzung zu den unbebauten Grundstücken. Alle Grundstücke, die nach § 145 Abs. 1 BewG nicht als unbebaut anzusehen sind, rechnen demnach zu den bebauten Grundstücken. Rz. 10 In § 146 Abs. 2 BewG wird die Bewertung von vermieteten Grundstücken geregelt. Ausgangsgröße ist die...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / V. Durchschnittliche Jahresmiete – vor 2007

Rz. 162 Nach § 146 Abs. 2 Satz 1 BewG ist aus den Jahresmieten der letzten drei Jahre vor dem Besteuerungszeitpunkt eine durchschnittliche Jahresmiete zu errechnen. Hierfür werden die Dreijahresmieten zu einer Summe zusammengerechnet und durch drei dividiert. Rz. 163 Die Jahresmieten für die letzten drei Jahre vor dem Besteuerungszeitpunkt sind nach dem Gesetzeswortlaut tag...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / 5. Organschaft

Rz. 184 Zur Bewertung von Grundstücken bei Organschaften enthalten die Hinweise zu 167 zu Tz. 46 der gleich lautenden Erlasse v. 2.4.2007 das nachstehende Beispiel: Beispiel An der grundstücksbesitzenden C-GmbH sind die A-GmbH zu 75 % und die B-GmbH zu 25 % beteiligt. Gleichzeitig mit dem Erwerb von 80 % der Anteile an der B-GmbH durch die A-GmbH begründen alle Gesellschafte...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Einheitsbewertung zum 1.1.1964 bzw. 1.1.1935

Rz. 1 Bebaute Grundstücke in den alten Bundesländern werden bei der Einheitsbewertung 1964 unter Ansatz einer Jahresrohmiete oder einer vergleichbaren üblichen Miete, multipliziert mit einem gesetzlich vorgeschriebenen Vervielfältiger, bewertet. Das Produkt aus "Miete × Vervielfältiger" kann im Einzelfall durch Zuschläge erhöht oder durch Abschläge gekürzt werden. Der so er...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 1. Allgemeine Voraussetzungen

Rz. 28 Nach der Vorschrift des § 24a Satz 2 BewG sind die vorzeitig erteilten Fortschreibungs- und Feststellungsbescheide zu ändern oder aufzuheben, wenn sich bis zum maßgebenden FeststelIungszeitpunkt an der wirtschaftlichen Einheit Änderungen ergeben, die zu einer abweichenden Feststellung führen. Rz. 29 Die Regelung des Satzes 2 schafft das notwendige Korrektiv zu der Re...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Bedarfsbewertung ehemaliger Hofstellen (zu Anm. 364 ff.)

Rz. 438 Die Erblasserin erklärte im Jahr 1991 gegenüber dem Finanzamt, dass sie keine Landwirtschaft mehr betreibe. Die landwirtschaftlichen Nutzflächen habe sie vollständig verpachtet. Vieh halte sie nicht mehr. Die Hofstelle des landwirtschaftlichen Betriebes nutze sie ausschließlich zu Wohnzwecken. Daraufhin nahm das Finanzamt auf den 1.1.1990 eine Nachfeststellung vor u...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Zweck der Vorschrift

Rz. 1 § 24a Satz 1 BewG dient nach der amtlichen Begründung zum Bewertungsänderungsgesetz 1971 in erster Linie dem Zweck, die Gemeinden in die Lage zu versetzen, die Grundsteuerbescheide den betroffenen Steuerpflichtigen bereits vor dem Zeitpunkt der ersten Fälligkeit der Grundsteuer zusenden zu können. Dies wird dadurch ermöglicht, dass die Bescheide über Fortschreibungen ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Wertminderung wegen tatsächlicher Bebauung

Rz. 397 Die tatsächliche Bebauung eines Grundstücks kann sich sowohl erhöhend als auch mindernd auf den Wert des Grund und Bodens auswirken. § 5 Abs. 1 Satz 2 WertV bestimmt in diesem Zusammenhang, dass dann, wenn vom Maß der zulässigen Nutzung am Wertermittlungsstichtag in der Umgebung des zu bewertenden Grundstücks regelmäßig nach oben abgewichen wird oder wenn die zuläss...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Gürsching/Stenger, Bewertun... / E. Mindestwert

Rz. 376 Der Ertragswert, ermittelt nach § 146 Abs. 2 bis 5 BewG, darf nicht geringer sein als der Wert, mit dem der Grund und Boden allein als unbebautes Grundstück nach § 145 Abs. 3 BewG zu bewerten wäre (Mindestbewertung nach § 146 Abs. 6 BewG). Wie bei der Einheitsbewertung 1964 hat der Gesetzgeber bei der Ertragsbewertung bebauter Grundstücke nach § 146 BewG eine Unterg...mehr