Fachbeiträge & Kommentare zu Bewertungsgesetz

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 8. Nebenbetriebe

Rz. 120 Ebenfalls zum land- und forstwirtschaftlichen Wirtschaftsteil gehören die Nebenbetriebe, soweit sie nicht als Gewerbebetriebe einzustufen sind. Die Abgrenzung zwischen einem land- und forstwirtschaftlichen Nebenbetrieb und einem Gewerbebetrieb richtet sich dabei im Wesentlichen nach den ertragsteuerlichen Grundsätzen. Die Abgrenzung kann im Einzelfall schwierig sein...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / D. Anwendung im nichtsteuerlichen Bereich

Rz. 28 Da der Ersatzwirtschaftswert ebenso wie der Einheitswert oder der Wirtschaftswert (§ 46 BewG) auch im nichtsteuerlichen Bereich in zahlreichen Rechtsgebieten als Abgrenzungs- bzw. Bemessungskriterium von Bedeutung ist, muss auch in diesen Bereichen jeweils individuell geprüft werden, ob die Eigentumsverhältnisse für eine zutreffende Zuordnung von Bedeutung sind. Als ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / f) Weihnachtsbaumkultur

Rz. 261 Gegenstand der Bewertung ist der Anbau von Nadelgehölzen in zusammenhängenden, in sich geschlossenen Anlagen, die dem Anbau von Weihnachtsbäumen dienen. Nicht zur Weihnachtsbaumkultur als Art der sonstigen land- und forstwirtschaftlichen Nutzung gehören Flächen der forstwirtschaftlichen Nutzung, aus denen gelegentlich Weihnachtsbäume geschlagen werden. Bei der Abgre...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 7. Fortführung der Bodenschätzungsergebnisse

Rz. 96 Um die Bodenschätzungsergebnisse auf dem Laufenden zu halten, sieht § 11 BodSchätzG eine Nachschätzung vor, wenn nach Abschluss der Bodenschätzung Umstände eintreten, die die Ertragsbedingungen wesentlich verändern. Dadurch wird sichergestellt, dass eine Aktualisierung der Bodenschätzungsergebnisse grundsätzlich zulässig ist. Rz. 97 Die gesetzliche Regelung lässt ein...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / e) Denkmalschutz

Rz. 226 Der Denkmalschutz soll dafür sorgen, dass Kulturdenkmale dauerhaft erhalten werden. Die damit in Zusammenhang stehenden Verfügungsbeschränkungen sowie rechtlich verpflichtenden Unterhaltslasten für unter Denkmalschutz stehende Grundstücke können den gemeinen Wert bzw. den Einheitswert eines Grundstücks mindern. Vor diesem Hintergrund kann bei denkmalgeschützten Obje...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / (4) Lärm durch Truppenübungsplatz

Rz. 106 In der unmittelbaren Umgebung von Truppenübungsplätzen kann ein Abschlag wegen Lärmbeeinträchtigung gemäß § 82 Abs. 1 Nr. 1 BewG gerechtfertigt sein. Entsprechend dem in diesem Zusammenhang herausgegebenen Erlass der Finanzverwaltung sollen die folgenden Grundsätze gelten: Über einen Abschlag wegen Lärmbelastung in Zusammenhang mit einem Truppenübungsplatz kann nur n...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Binnenfischerei

Rz. 222 Gegenstand der Bewertung ist die Ausübung der Fischerei in Binnengewässern aufgrund von Fischereiberechtigungen. Dazu gehört neben der Fischerei in stehenden Gewässern auch die Fischerei in fließenden Gewässern einschließlich der Kanäle. Rz. 223 Für die Bewertung ist es unerheblich, ob die Fischereiberechtigung dem Inhaber des Fischereibetriebs als Ausfluss seines G...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / d) Übergroße Grundstücksflächen bei Hochhäusern

Rz. 296 Nach dem Wortlaut des Gesetzes kommt die Größe der nicht bebauten Fläche nur dann als werterhöhender Umstand in Betracht, wenn sich auf dem Grundstück kein Hochhaus befindet. Bei Grundstücken mit Hochhäusern ist daher kein Zuschlag wegen übergroßer Fläche zu gewähren. Grund dafür ist, dass bei derartigen Grundstücken mit einer relativ kleinen bebauten Fläche eine ve...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / c) Imkerei

Rz. 241 Gegenstand der Bewertung ist die Imkerei. Sie umfasst alle Formen der Bienenhaltung, die auf ein wirtschaftliches Ziel ausgerichtet ist. Dabei ist nicht zu unterscheiden zwischen der Bienenhaltung zur Gewinnung von Honig und Wachs und anderen Formen der Bienenhaltung, wie z.B. Königinnenzucht oder Bienenhaltung für pharmazeutische Zwecke. Rz. 242 Die Nutzungsgröße e...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Istzustand in den neuen Bundesländern

Rz. 14 Zum Zeitpunkt des Einigungsvertrags wurden in der DDR die landwirtschaftlichen Flächen nahezu vollständig von landwirtschaftlichen Produktionsgenos senschaften (LPG) oder volkseigenen Gütern (VEG) bewirtschaftet. Die private Nutzung von land- und forstwirtschaftlichen Flächen war von ihrem Umfang her praktisch bedeutungslos. Die Zahlung von Pachten, Nutzungsentgelten...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / e) Pilzanbau

Rz. 256 Gegenstand der Bewertung ist der Anbau von Pilzen, die der menschlichen Ernährung dienen. Die Nutzungsgröße ergibt sich dabei aus den maßgeblichen Beetflächen. Zu diesen gehören auch die Flächen der Pasteurisierungs-, Anwachs- und Anspinnräume. Die maßgebliche Beetfläche ist bei Hügel-, Flach- und Dachbeeten für Champignons aus der Grundfläche der Beete, bei anderen...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / g) Saatzucht

Rz. 267 Gegenstand der Bewertung ist die Saatzucht. Sie züchtet Zuchtsaatgut und verkauft es. Vermehrung und Verkauf von Zuchtsaatgut ohne Züchtung bilden keine Saatzucht. Zum Saatgut zählen Samen, Pflanzgut oder Pflanzenteile, die für die Erzeugung von Kulturpflanzen bestimmt sind. Dabei ist nicht zu unterscheiden zwischen Nutzpflanzensaatgut und dem Saatgut anderer Kultur...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / aa) Grundfall

Rz. 181 Beispiel Das Gebäude eines Mietwohngrundstücks in einer Gemeinde mit mehr als 500 000 Einwohnern ist im Jahre 1895 errichtet worden. Es handelt sich um einen Massivbau. Die Jahresrohmiete beträgt 10 000 EUR. Das Gebäude muss 6 Jahre nach dem Hauptfeststellungszeitpunkt abgerissen werden. Der Gesamtwert berechnet sich wie folgt:mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Anwendung des Prozentsatzes für den Abschlag und Zuschlag auf den Bodenwert, Gebäudewert oder den gesamten Grundstückswert

Rz. 371 Je nach der Eigenart des Grundes für einen Ab- bzw. Zuschlag nach § 82 Abs. 1 und Abs. 2 BewG kann davon ausschließlich entweder der Boden bzw. das Gebäude oder das gesamte Grundstück betroffen sein. Dementsprechend sind die einzelnen jeweils in Betracht kommenden Prozentsätze entweder auf den Gesamtwert des Grundstücks, auf seinen Gebäudewertanteil oder Bodenwertan...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Flächen der Nutzungseinheit

Rz. 60 Der Ersatzwirtschaftswert bestimmt sich in besonderem Maße nach dem Wert des Grund und Bodens. Deshalb stellen die von einem Nutzer selbstbewirtschafteten Flächen den wesentlichen Bestandteil einer Nutzungseinheit dar und stehen im Vordergrund der Bewertung, was schon durch die Bezugsgrößen Hektar oder Ar in § 125 Abs. 6 und 7 BewG dokumentiert wird. Rz. 61 Grund und...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Weinbauliche Nutzung

Rz. 83 Weinbau ist der Anbau und die Pflege von Weinreben, die Gewinnung und Kelterung der Weintrauben und der Ausbau des gewonnenen Weines. Zur weinbaulichen Nutzung gehören folglich alle Wirtschaftsgüter, die diesem Zweck zu dienen bestimmt sind. Hierzu gehören neben dem Grund und Boden insb. die erforderlichen Hof- und Gebäudeflächen, die stehenden und der normale Bestan...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / d) Zivilrechtliche Grundstücksbelastungen

Rz. 216 Ein wertmindernder Umstand kann auch eine auf dem Grundstück ruhende Grunddienstbarkeit (§§ 1018–1029 BGB) sein. Bei Grunddienstbarkeiten handelt es sich um Belastungen eines Grundstück, des sog. dienenden Grundstücks, gegenüber dem jeweiligen Eigentümer eines anderen Grundstücks, des sog. herrschenden Grundstücks. Im Falle des Bestehens einer solchen Grunddienstbar...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / aa) Lärm

Rz. 62 Auch wenn die Frage nach einer relevanten Lärmbeeinträchtigung sich jeweils nur anhand des Einzelfalls beurteilen lässt, kann grundsätzlich von einer Ermäßigung des Grundstückswerts in den Fällen ausgegangen werden, in denen der Schallwechseldruck – in Dezibel (db (A)) ausgedrückt – bestimmte Grenzen überschreitet. Eine ungewöhnlich starke Beeinträchtigung durch Lärm...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Ausnutzung des Grundstücks für Reklamezwecke (Abs. 2 Nr. 2)

a) Allgemeines Rz. 316 Als werterhöhender Umstand kommt gemäß § 82 Abs. 2 Nr. 2 BewG ausdrücklich auch die nachhaltige Ausnutzung des Grundstücks für Reklamezwecke gegen Entgelt in Betracht. Für einen Zuschlag kommen somit im Allgemeinen nur die Fälle in Betracht, in denen das Grundstück (Boden, Wandflächen, Dach usw.) an Dritte zur Anbringung und zum Betrieb von Reklameeinr...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Ermäßigung des Grundstückswerts

1. Vorbemerkung Rz. 16 Der nach den Vorschriften der §§ 78 bis 81 BewG errechnete Grundstückswert kann gemäß § 82 Abs. 1 Satz 1 BewG ermäßigt werden, wenn wertmindernde Umstände vorliegen, die sich weder in der Jahresrohmiete noch in der Höhe des Vervielfältigers ausgewirkt haben. Insgesamt dürfen im Rahmen des § 82 BewG nur solche besonderen Umstände berücksichtigt werden, ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Ungewöhnlich starke Beeinträchtigung durch Lärm, Rauch oder Gerüche (Abs. 1 Nr. 1)

a) Allgemeines Rz. 41 Bei den in § 82 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 BewG aufgeführten Beeinträchtigungen – Lärm, Rauch, Gerüche –, die zu einer Ermäßigung des Werts des Grundstücks führen können, handelt es sich um solche Umstände, die von außen auf das Grundstück einwirken. Nach dem ausdrücklichen Gesetzeswortlaut führen derartige Einwirkungen zu einem Abschlag, wenn es sich um ungew...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / V. Höchstmaß der Ermäßigung und Erhöhung des Grundstückswerts (Abs. 3)

1. Allgemeines Rz. 341 § 82 Abs. 3 BewG enthält keine ausdrückliche allgemeine Regelung darüber, nach welchen Gesichtspunkten der Umfang eines zulässigen Ab- bzw. Zuschlags im Einzelnen zu ermitteln ist. Durch die gesetzliche Regelung wird lediglich vorgeschrieben, dass in bestimmten Fällen die Ermäßigung oder Erhöhung 30 % des nach §§ 78–81 BewG ermittelten Werts insgesamt ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Inhalt der Erläuterungen

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / c) Berechnungsbeispiele

aa) Grundfall Rz. 181 Beispiel Das Gebäude eines Mietwohngrundstücks in einer Gemeinde mit mehr als 500 000 Einwohnern ist im Jahre 1895 errichtet worden. Es handelt sich um einen Massivbau. Die Jahresrohmiete beträgt 10 000 EUR. Das Gebäude muss 6 Jahre nach dem Hauptfeststellungszeitpunkt abgerissen werden. Der Gesamtwert berechnet sich wie folgt:mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Schrifttum:

Eisele, Neufassung des Bodenschätzungsgesetzes durch das JStG 2008 – Gesetz zur Schätzung des landwirtschaftlichen Kulturbodens, NWB 2008, 2349; Grabarse, Zur Ermittlung des Einheitswertes von land- und forstwirtschaftlichem Vermögen, BuW 1996, 867; Marre, Zum Verfahren der Bodenschätzung, AgrarR 1977, 155; Rosch/Kurandt, Bodenschätzung, 3. Aufl., 1991; Rothkegel, Landwirtsc...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Grundaussagen der Vorschrift

1. Zweck der Vorschrift Rz. 1 In Anm. 6 bis 8 der Vorbemerkungen zu den §§ 33–67 BewG wurde schon auf den Wegfall der bisherigen Vermögensunterarten beim land- und forstwirtschaftlichen Vermögen, die Herausstellung des Betriebs der Land- und Forstwirtschaft mit den verschiedenen Nutzungen als der einzigen wirtschaftlichen Einheit sowie die getrennte Wertermittlung für den Wi...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / III. Absätze 2 bis 5 der Altfassung

1. Sonderregelung für Milchviehhaltung, Rindermast, Schweinemast und Legehennenhaltung (Abs. 2 a.F.) Rz. 11 Nach § 122 Abs. 2 BewG i.d.F. vom 10.12.1965 waren nur Abmelkställe in Berlin (West) ohne Rücksicht auf den Umfang des Tierbestandes zum land- und forstwirtschaftlichen Vermögen zu rechnen. Rz. 12 Durch das Einführungsgesetz zur Abgabenordnung vom 14.12.1976 wurde durc...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / V. Einwendungen

Rz. 11 Relevant wird der 40%-ige Zuschlag erst für die Ermittlung der Kürzung nach § 9 Nr. 1 GewStG. Daher können Einwendungen gegen den Zuschlag nicht bereits bei der Einheitsbewertung des Grundstücks erhoben werden, sondern erst im Rahmen der Veranlagung zur Gewerbesteuer. Rz. 12–13 Einstweilen frei.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / I. Grundzüge der Vorschrift

1. Zweck und Entstehung Rz. 1 § 50 BewG ist durch das BewÄndG 1965 in das Regelwerk eingefügt worden. Die Vorschrift enthält die notwendigen Ergänzungen zu § 38 Abs. 2 BewG. Während dort nur die allgemeinen Vorgaben für die Bewertung der landwirtschaftlich genutzten Grundstücke aufgeführt werden, konkretisiert § 50 Abs. 1 BewG die entsprechenden Vorgaben durch die Bezugnahme...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / J. Beschreibungen des Bewertungsverfahrens

I. Zusammensetzung des Ersatzwirtschaftswerts Rz. 125 In § 125 Abs. 6 BewG sind Vergleichszahlen für die landwirtschaftliche, weinbauliche und gärtnerische Nutzung aufgeführt. Diese Vergleichszahlen werden unter Anwendung der in § 40 Abs. 2 BewG für 100 Vergleichszahlen festgesetzten Ertragswerte in Ersatzvergleichswerte umgerechnet. Rz. 126 § 125 Abs. 7 BewG enthält demgege...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / IV. Erhöhung des Grundstückswerts

1. Vorbemerkung Rz. 271 Die Aufzählung der in § 8 2 Abs. 2 BewG beschriebenen werterhöhenden Umstände ist im Gegensatz zu den wertmindernden Umständen nach § 82 Abs. 1 BewG abschließend, d.h. andere zwar ebenfalls werterhöhende, jedoch nicht ausdrücklich aufgeführte Gründe dürfen daher nicht durch einen Zuschlag berücksichtigt werden. Das gilt z.B. auch für den Fall, dass be...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Größe der nicht bebauten Fläche (Abs. 2 Nr. 1)

a) Allgemeine Voraussetzungen für die Erhöhung wegen besonders großer Grundstücksflächen Rz. 276 Grund für die Vornahme von Zuschlägen bei Grundstücken mit übergroßen Flächen ist, dass der Boden in den auf die Jahresrohmiete abgestellten Vervielfältigern nur mit einer durchschnittlichen Größe enthalten ist (vgl. § 78 BewG Anm. 22 ff.). Grundsätzlich sind Abweichungen von der...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / VI. Gesellschaft bürgerlichen Rechts

1. Allgemeines Rz. 181 Die Vorschrift des § 34 Abs. 6 BewG ist vom Finanzausschuss des Bundestages auf Vorschlag des Ernährungsausschusses in das Gesetz eingefügt worden. Sie soll einer neueren Entwicklung in der Landwirtschaft Rechnung tragen und die Bildung der wirtschaftlichen Einheit erleichtern, wenn der Betrieb der Land- und Forstwirtschaft von einer Gesellschaft oder ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / A. Hintergrund und Entwicklung der Vorschrift

I. Gesetzgeberische Absicht Rz. 1 Mit dem Einigungsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik v. 31.8.1990 ist ab dem 1.1.1991 das Recht der Bundesrepublik Deutschland für die Besitz- und Verkehrssteuern im beigetretenen Teil Deutschlands in Kraft getreten. § 125 BewG ist die erste Vorschrift in dem durch den Einigungsvertrag ne...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Ermäßigung des Wirtschaftswerts (Abs. 4 a.F.)

Rz. 16 Absatz 4 ist durch Art. 1 Nr. 4 des Gesetzes zur Änderung und Ergänzung bewertungsrechtlicher Vorschriften und des Einkommensteuergesetzes vom 22.7.1970 dem § 122 mit Rückwirkung zum 1.1.1964 angefügt worden.mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / D. Begriff der Nutzungseinheit

I. Loslösung vom Eigentum Rz. 38 Schon mit der in § 125 Abs. 2 Satz 2 BewG formulierten Abweichung von § 2 BewG löst sich die Ermittlung der Ersatzwirtschaftswerte von den Eigentumsverhältnissen. Deshalb spricht der Gesetzgeber im weiteren Verlauf auch nicht mehr von der durch § 2 BewG definierten wirtschaftlichen Einheit, sondern von der Nutzungseinheit. In diese Nutzungsei...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Einzelfälle

Rz. 61 Die Entscheidung über eine im Einzelfall vorliegende ungewöhnlich starke Beeinträchtigung durch Lärm, Rauch oder Gerüche hängt weitgehend von den Umständen des einzelnen Falls ab. Verwaltung und Rechtsprechung haben für häufig wiederkehrende Sachverhalte die Voraussetzungen für eine Gewährung der Abschläge näher präzisiert und Entscheidungshilfen für die Berechnung d...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Sondervorschriften für die Bewertung für Betriebe in Berlin (West)

1. Sinngemäße Anwendung der Grundsätze des Bodenschätzungsgesetzes Rz. 7 Für die Bewertung der landwirtschaftlichen Nutzung ist nach § 50 Abs. 1 BewG bei Beurteilung der natürlichen Ertragsbedingungen einschließlich des Bodenartenverhältnisses von den Ergebnissen der Bodenschätzung auszugehen (s. § 50 BewG Anm. 26–99). Das Gleiche gilt nach § 60 Abs. 1 BewG für die Bewertung...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Schrifttum:

Aweh, LuF: Kleinbetriebe oder Gartenbewirtschaftung für Eigenbedarfszwecke, EStB 2011, 323; Bruschke, Die (ungewollte) Mitunternehmerschaft in der Land- und Forstwirtschaft, ZSteu 2006, 315; Geisler, Die Einheitsbewertung des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens – Die Abgrenzung der wirtschaftlichen Einheit, Inf 1984, 561; Geisler, Die Einheitsbewertung des land- und fo...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Inhalt der Erläuterungen

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / H. Bezug zum bisherigen Bewertungsrecht

I. Anzuwendende Vorschriften Rz. 101 In § 125 Abs. 4 Satz 1 BewG wird eine Auswahl einzelner Verfahrensvorschriften angesprochen, die auch bei der Hauptfeststellung der Einheitswerte auf den 1.1.1964 anzuwenden waren. Es wird außerdem darauf hingewiesen, dass es sich bei der Ermittlung der Ersatzwirtschaftswerte um ein vereinfachtes Bewertungsverfahren handelt. Danach kommen...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 5. Nicht ausdrücklich in Abs. 1 erwähnte wertmindernde Umstände

a) Allgemeines Rz. 191 Bereits aus dem Wortlaut der Regelung des § 82 Abs. 1 Satz 2 "kommen z.B. in Betracht" ergibt sich, dass die wertmindernden Gründe in § 82 Abs. 1 BewG nicht abschließend aufgeführt worden sind. Andere als die bereits dargestellten Gründe für eine Wertminderung werden zwar nur verhältnismäßig selten vorkommen, sind jedoch nicht ausgeschlossen. Entsprech...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / Inhalt der Erläuterungen

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Der Wirtschaftsteil

1. Allgemeines Rz. 25 Der Wirtschaftsteil umfasst die in § 34 Abs. 2 BewG aufgeführten land- und forstwirtschaftlichen Nutzungen und Wirtschaftsgüter sowie die hierzu gehörigen Nebenbetriebe. Diese Aufzählung ist abschließend. Der Begriff der Nutzung i.S. der Vorschriften zur Bewertung des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens, der durch das BewG 1965 neu eingeführt und ...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Teichwirtschaft sowie Fischzucht für Binnenfischerei und Teichwirtschaft

Rz. 230 Wegen unterschiedlicher Organisationsformen und stark voneinander abweichender Ertragsverhältnisse wird bei der Teichwirtschaft unterschieden zwischen Forellenteichwirtschaft und übriger Teichwirtschaft und bei der Fischzucht zwischen Fischzucht für Forellenteichwirtschaft und Fischzucht für Binnenfischerei und übrige Teichwirtschaft. Bei der Teichwirtschaft sowie b...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Durchführung der Bodenschätzung

Rz. 74 Die Masse der Schätzungsarbeiten wurde durch Schätzungsausschüsse erledigt. Sie wurden vom Oberfinanzpräsidenten für jeden Finanzamtsbezirk berufen (§ 7 BodSchätzG 1934, § 11 BodSchätzDB). Um die Gleichmäßigkeit der Bodenschätzung in allen Teilen des Landes zu sichern, hat der von dem ehemaligen Reichsminister der Finanzen berufene Reichsschätzungsbeirat (§ 8 BodSchä...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Grünlandschätzungsrahmen

Rz. 50 Ebenso wie der Ackerschätzungsrahmen ist auch der Grünlandschätzungsrahmen nach den Bodenarten Sand, Lehm und Ton eingeteilt. Da die Bodenverhältnisse beim Grünland aber nicht die ausschlaggebende Rolle spielen wie beim Ackerland, ist eine so weitgehende Unterteilung wie beim Ackerschätzungsrahmen nicht vorgesehen. Der Gründlandschätzungsrahmen ist dementsprechend nu...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Schätzungsmethoden

Rz. 34 Vor Durchführung einer Bodenschätzung musste die Vorfrage geklärt werden, ob im Vordergrund die Bodenarten, also die physikalischen Eigenschaften des Bodens, oder die Bodentypen, d.h. die Einteilung nach der Entwicklung des Bodens, stehen sollte. Im Hinblick darauf, dass die Bodenschätzung einen Vergleich auf engem Raum ermöglichen soll, wurde der Einteilung nach den...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / bb) Rauch oder Staub

Rz. 116 Rauch ist ein grundsätzlich durch Verbrennung entstehender Stoff in Form von Abgasen, Partikeln (z.B. Ruß, Flugasche, Unverbranntes) oder Nebel (z.B. Wasser, Öldämpfe, Säuredämpfe). Staub ist eine Bezeichnung für feine und feste Teilchen, die in Gasen, insbesondere in der Luft aufgewirbelt lange Zeit schweben können. Staub kann aus organischen (z.B. Blütenpollen, Bak...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Ehegattengemeinschaft

Rz. 190 Besonderheiten bestehen hier bei Ehegatten. Hier kann eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts ohne den Abschluss eines gesonderten Gesellschaftsvertrages entstehen, wenn bezüglich der Eigentumsverhältnisse eine bestimmte Situation eingetreten ist. Zwar ist die Auffassung des Niedersächsischen Finanzgerichtes, wonach zwischen Ehegatten, von denen der eine Alleineigentü...mehr