Reuber, Die Besteuerung der... / 2.3.3 Fahrausweise
 

Tz. 19

Stand: EL 103 – ET: 06/2017

Fahrausweise, die zur Beförderung von Personen ausgegeben werden, gelten als Rechnungen, wenn sie mindestens folgende Angaben enthalten (s. § 34 Abs. 1 UStDV, Anhang 6):

  • den vollständigen Namen und die vollständige Anschrift des Unternehmers, der die Beförderungsleistung ausführt. § 31 Abs. 2 UStDV (s. Anhang 6) ist entsprechend anzuwenden;
  • das Ausstellungsdatum;
  • das Entgelt und den darauf entfallenden Steuerbetrag in einer Summe;
  • den anzuwendenden Steuersatz, wenn die Beförderungsleistung nicht dem ermäßigten Steuersatz nach § 12 Abs. 2 Nr. 10 UStG (s. Anhang 5) unterliegt und
  • im Fall der Anwendung des § 26 Abs. 3 UStG (s. Anhang 5) einen Hinweis auf die grenzüberschreitende Beförderung von Personen im Luftverkehr.
 

Tz. 20

Stand: EL 103 – ET: 06/2017

Auf Fahrausweisen der Eisenbahnen, die dem öffentlichen Verkehr dienen, kann an Stelle des Steuersatzes die Tarifentfernung angegeben werden.

Die übrigen formalen Voraussetzungen des § 14 UStG (s. Anhang 5) sind zu beachten. Zur Erstellung von Fahrausweisen im Online-Verfahren s. Abschn. 14.4 Abs. 5 UStAE.

 

Tz. 21

Stand: EL 103 – ET: 06/2017

Weitere Ausführungen zum Abzug von Vorsteuerbeträgen aus Fahrausweisen s. Abschn. 14.7 UStAE.

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