Reuber, Die Besteuerung der... / 3.1 Rentenversicherung
 

Tz. 11

Stand: EL 120 – ET: 02/2021

In der Renten- und Arbeitslosenversicherung besteht eine Pflichtversicherung

  • für die gegen Entgelt als Arbeiter oder Angestellte Beschäftigten,
  • für Auszubildende (zur Berufsausbildung Beschäftigte).
 

Tz. 12

Stand: EL 120 – ET: 02/2021

Während des Bezugs von Kurzarbeiter- oder Winterausfallgeld besteht die Versicherungspflicht fort (s. § 1 SGB VI). Seit 1996 sind auch Studenten, die eine mehr als geringfügige Beschäftigung ausüben, rentenversicherungspflichtig. Der Personenkreis, der in der Rentenversicherung versicherungsfrei ist, ergibt sich aus § 5 SGB VI. Der durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer je hälftig zu tragende Beitragssatz betrug von 2015 bis 2017 18,7 % (2014: 18,9 %) und seit 2018 18,6 % des Bruttoarbeitslohnes. Der Beitrag wird bis zur Höhe der Beitragsbemessungsgrenze erhoben (s. Tz. 92).

Die Beitragsbemessungsgrenze (West) beträgt 2021 7 100 Euro monatlich, mithin jährlich 85 200 Euro. In der knappschaftlichen Rentenversicherung beträgt sie 104 400 Euro jährlich bzw. 8 700 Euro monatlich. In den neuen Bundesländern beträgt die Beitragsbemessungsgrenze 2021 monatlich 6 700 Euro bzw. jährlich 80 400 Euro. In der knappschaftlichen Rentenversicherung beträgt diese Grenze 2019 8 250 Euro monatlich bzw. 99 000 Euro jährlich.

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