Reuber, Die Besteuerung der... / I. Allgemeines
 

Tz. 1

Stand: EL 106 – ET: 02/2018

Bei der steuerlichen Beurteilung der Mitgliedsbeiträge an einen Verein ist zu unterscheiden, ob es sich um "echte" Mitgliedsbeiträgen oder um "unechte" Mitgliedsbeiträge handelt. Auch unterscheidet sich zum Teil die umsatzsteuerliche Beurteilung der Mitgliedsbeiträge von der ertragsteuerlichen Beurteilung.

Unter dem Begriff "Mitgliedsbeitrag" fallen alle die von einem Mitglied eines Vereins aufgrund der Satzung, Beitragsordnung, Beschluss der Mitgliederversammlung (Sonderumlagen) usw. geschuldeten Entgelte (Beiträge). Auch die im Zusammenhang mit der Aufnahme in einen Verein geschuldeten Aufnahmegebühren zählen zu den Mitgliedsbeiträgen.

Bei der Beurteilung der Mitgliedsbeiträge spielt der Status des Vereins (steuerbefreit, gemeinnützig oder steuerpflichtig) keine Rolle.

Durch die Mitgliedsbeiträge soll ein Verein in die Lage versetzt werden, seinen Zweck zu verwirklichen.

 

Tz. 2

Stand: EL 106 – ET: 02/2018

Mitgliedsbeiträge können sowohl in Geld- als auch in Sachleistungen bestehen.

Es kann sich hierbei entweder um wiederkehrende oder einmalige Beiträge handeln.

Mitgliedsbeiträge können daher auch in Form von

  • (regelmäßigen) Sonderumlagen,
  • Zusatzentgelten (z. B. Platzbenutzungsgebühren etc.),
  • Umlagen, die an eine neben dem Verein bestehende Personen- oder Kapitalgesellschaft gezahlt werden müssen,

geleistet werden.

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