Reuber, Die Besteuerung der... / I. Gemeinnützigkeit
 

Tz. 1

Stand: EL 103 – ET: 06/2017

Nach § 52 Abs. 2 Nr. 21 AO, Anhang 1b, ist die "Förderung des Sports"(hier: des Kegelsports) ein gemeinnütziger und somit steuerbegünstigter Zweck. Der Begriff des Sports umfasst somit auch den Kegelsport, wenn er wettkampf- und turniermäßig ausgeübt wird. Hierzu s. auch AEAO zu § 67a AO TZ 1-3 (Anhang 2). Stellt das Kegeln lediglich eine reine Freizeitbeschäftigung dar und steht die Geselligkeit im Vordergrund, handelt es sich nicht mehr um einen steuerbegünstigten (gemeinnützigen) Zweck. Steuerbegünstigungen und Steuerbefreiungen können dann nicht mehr in Betracht kommen.

Ein Indiz für die Annahme von sportlichen Betätigungen i. S. v. § 52 Abs. 2 Nr. 21 AO (s. Anhang 1b) ist auch die Teilnahme an Wettkämpfen oder ein geordneter Trainingsbetrieb. Zu Wettkämpfen s. BFH vom 27.04.2006, BStBl II 2007, 16. Die Finanzverwaltung wird bei Kegelsportvereinen im Regelfall die Sporteigenschaft besonders prüfen.

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