Das FG Köln hat klar gestellt, dass Absagen von Kollegen anlässlich einer Betriebsveranstaltung steuerrechtlich nicht zu Lasten der tatsächlich Feiernden gehen.

In dem Urteilsfall plante das Unternehmen eine Weihnachtsfeier. 27 Arbeitnehmer meldeten sich an, doch 2 sagten kurzfristig ab. Die Kosten wurden infolge der Absagen für die Veranstaltung jedoch nicht reduziert. Das Unternehmen berechnete im Rahmen der Lohnversteuerung die Zuwendung an die einzelnen Arbeitnehmer und berücksichtigte die ursprünglich angemeldeten 27 Arbeitnehmer. 

Finanzamt berücksichtigte nur die tatsächlichen Teilnehmer

Das Finanzamt berechnete jedoch die Lohnversteuerung auf Basis der tatsächlich teilnehmenden 25 Arbeitnehmer. Entsprechend erhöhte sich der zu versteuernde Betrag. Das FG Köln entschied zugunsten des Arbeitgebers. Die Revision ist beim BFH unter Az. VI R 31/18 anhängig.

FG Köln, Urteil v. 27.6.2018, 3 K 870/17, veröffentlicht am 3.9.2018


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