Aktiengewinnberechnung: Options- und Termingeschäfte

Das BMF hat sich zur Einbeziehung von Verlusten und Gewinnen aus Options- und Termingeschäften in die Aktiengewinnberechnung nach § 8 InvStG 2004 geäußert.

Aktiengewinnberechnung nach InvStG 2004

DAs BMF-Schreiben erläutert, wann die Verluste und Gewinne eines (Spezial-)Investmentfonds aus Options- und Termingeschäften in die Aktiengewinnberechnung nach § 8 InvStG in der bis zum 31.12.2017 geltenden Fassung (InvStG 2004) mit einzubieziehen sind. Die Finanzverwaltung bezieht sich auf jüngere Rechtsprechung (FG Niedersachsen, Urteil v. 6.7.2017, 6 K 150/16, BFH, Beschluss v. 29.3.2018, I B 79/17) und weist in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass Anleger, die bisher den Aktiengewinn abweichend dieser Grundsätze ermittelt und erklärt haben, verpflichtet sind, dies unverzüglich anzuzeigen und zu korrigieren.

Kein Vertrauensschutz

Hinweis: Da es sich hier um eine erstmalige Entscheidung zu einer Rechtsfrage handelt, können sich Anleger nicht auf Vertrauensschutz berufen.

BMF, Schreiben v. 17.11.2020, IV C 1 - S 1980-1/19/10082 :006

Schlagworte zum Thema:  Aktien, Gewinn, Verlust, Investmentsteuergesetz