Anschlussrehabilitation / Zusammenfassung
 
Begriff

Die Anschlussrehabilitation ist eine ganztägige ambulante oder stationäre Leistung zur medizinischen Rehabilitation. Die Leistung wird nur bei bestimmten Erkrankungen erbracht und schließt sich unmittelbar an eine stationäre Krankenhausbehandlung an (spätestens 2 Wochen nach der Krankenhausentlassung). Die Anschlussrehabilitation wird meistens durch das Krankenhaus angeregt (Entlassmanagement). Der Sozialdienst des Krankenhauses unterstützt beim Antrag. Ob die Leistung von der Krankenkasse oder vom Rentenversicherungsträger übernommen wird, hängt davon ab, ob die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen der Rentenversicherung erfüllt sind. Versicherte leisten eine Zuzahlung. Dabei werden in bestimmten Fällen die Zuzahlungen aus demselben Kalenderjahr angerechnet.

 
Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung

Sozialversicherung: Die Leistungen zur medizinischen Rehabilitation ergeben sich aus §§ 1 ff. SGB IX. Die Zuständigkeit und die Voraussetzungen für die Leistungen richten sich nach den für den jeweiligen Rehabilitationsträger geltenden Leistungsgesetzen (§ 7 Abs. 1 Satz 2 SGB IX). Anspruchsgrundlagen und Zuzahlungsregeln für die Krankenversicherung enthalten die §§ 40, 61 SGB V. Entsprechende Vorschriften für die Rentenversicherung bestimmen die §§ 15, 32 SGB VI. Der Abschluss von Versorgungsverträgen über die Durchführung der Anschlussrehabilitation ist in den §§ 111 bis 111c SGB V geregelt.

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