Krankenkasse wurde möglicherweise bei der Abrechnung von Medikamenten um mehrere Millionen Euro geschädigt Bild: Haufe Online Redaktion

Wegen des Verdachts des Betrugs mit hochpreisigen Medikamenten sind am 05.09.2017 bundesweit 28 Objekte durchsucht worden. Es bestehe der Vorwurf, dass eine Krankenkasse möglicherweise bei der Abrechnung um mehrere Millionen Euro geschädigt worden sei, sagte der Sprecher der federführenden Potsdamer Staatsanwaltschaft, Christoph Lange.

Nach Angaben von Lange richten sich die Vorwürfe gegen sechs Apotheker und Mediziner. Patienten kamen demnach nicht zu Schaden.

Potsdamer Klinik durchsucht

Durchsucht wurden unter anderem Räume in einer Potsdamer Klinik. 130 Polizisten waren auch in Wohnungen, Laboren und Apotheken in Berlin, Hamburg, Rostock und Hennef (Nordrhein-Westfalen) unterwegs. Beschlagnahmt wurden betriebliche Unterlagen wie Akten, aber auch Computer und CDs. Zudem wurden den Angaben zufolge Zeugen befragt. Die Ermittlungen stünden noch am Anfang, sagte Lange.

Schlagworte zum Thema:  Arzneimittel, Verschreibungspflichtige Arzneimittel, Betrug

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