zerb 10/2018, Inhalt und Fo... / 1

Vor dem Hintergrund der Streitanfälligkeit der Auskunftserteilung nach § 2314 Abs. 1 BGB wurde aufbauend auf die bisherige Rechtsprechung und Literatur in Teil 1 des Beitrags damit begonnen, worauf sich die Auskunft konkret zu beziehen hat. So wurde zum einen beleuchtet, welche Angaben der Erbe mit Blick auf die Pflichtteilsquote des Auskunftsgläubigers machen muss. Zum anderen wurde im Zusammenhang mit dem Nachlasswert als weitere Stellschraube des Pflichtteilsanspruchs der Frage nachgegangen, worauf sich die Auskunft bezüglich der Aktiva des tatsächlichen Nachlasses zu erstrecken hat. Der vorliegende Teil 2 des Beitrags wendet sich nunmehr den Nachlasspassiva und dem fiktiven sowie dem digitalen Nachlass zu; er zeigt auf, welche Auskünfte hier im Einzelnen geschuldet werden. Der abschließende Teil 3 im nächsten Heft wird sich sodann der Frage widmen, welche konkreten Anforderungen an ein notarielles Nachlassverzeichnis zu stellen sind, und zwar unter Zugrundelegung der Erkenntnisse, die sich aus den vorausgegangenen beiden Beitragsteilen zu den notwendigen Bestandteilen einer Auskunft nach § 2314 Abs. 1 BGB ergeben.

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