Für zukünftige Leistung gelten 12 auf die Antragseinreichung folgende Beträge

Für den laufenden Unterhalt maßgebend sind die auf die Antragseinreichung folgenden zwölf Monate (§ 51 Abs. 1 FamGKG). Es gilt also weder der Jahreswert, noch das Zwölffache des verlangten Betrags, noch ein Durchschnittswert, sondern exakt der Wert der zwölf Monate, die auf die Antragseinreichung folgen. Diese Unterscheidung hat dann Bedeutung, wenn für die ersten zwölf Monate unterschiedliche Beträge geltend gemacht werde, etwa beim bezifferten Kindesunterhalt aufgrund Altersklassenänderung.

 

Beispiel

Der Unterhaltsantrag wird im April 2019 bei Gericht eingereicht.

Die auf die Einreichung folgenden zwölf Monate sind Mai 2019 bis April 2020.

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