Für Recruiter zählt er inzwischen zum Highlight unter den HR-Events: Der Recruiter Slam geht am 12. April in Stuttgart in seine dritte Runde. Analog zum Poetry Slam fassen Personaler und Dienstleister in einer kurzen Life-Performance ihre Recruiting-Erfahrungen und -Visionen gereimt - oder zumindest poetisch - zusammen.

Mit dabei sein dürfen beim Recruiter Slam laut Reglement maximal acht slammende Recruiting-Praktiker und -Dienstleister. Sie stehen bereits fest. Der Teilnehmer, der den ersten Slam 2015 für sich entscheiden konnte, geht auch dieses Jahr wieder in den Ring: Der Berater und Recruiting-Coach Henrik Zaborowski. Auch Robindro Ullah ist ein Slammer der ersten Stunde und wieder mit von der Partie. Neu dabei ist Thomas Rapp, Inhaber und Gründer von Talentgewinner.

Daneben konnte das Team um Slam-Initiator Michael Witt fünf waschechte Personaler gewinnen: Philipp Schmieja, CWS-Boco International GmbH, wird neben Nora Jarzynski, Voith, und Felix Bünting, Medifox GmbH, in den Ring treten. Auch Florian Schrodt, Verti AG, und Rebecca Glockner, Neoperl GmbH, gehen zum ersten Mal an den Start.

Recruiter Slam 2018: Die Slam-Regeln

Die Regeln: Die Veranstalter losen vier Paarungen aus, die in der Vorrunde live gegeneinander batteln. Wer ins Finale der vier Besten einzieht, entscheidet das Publikum per lautstarkem Applaus. Auch den Gewinner kürt das Publikum mit seinem Applaus. Die Beiträge selbst dürfen maximal sechs Minuten dauern und müssen sich mit Recruiting und Personalmarketing beschäftigen. Die Texte müssen durchweg selbstgeschrieben sein. Requisiten sind – abgesehen von einer Powerpoint-Präsentation – ausgeschlossen.

2016: Dadaistischer Sprechgesang gewinnt

2016 konnte Jannis Tsalikis, Blogger und HR-Direktor Vice Media, das Publikum am meisten überzeugen - mit seinem dadaistischen Sprechgesang über die Fantasiefigur Rainer: Dieser verkörpert den Archetypen des langweiligen, passiven, arbeitsscheuen, digitalisierungsfeindlichen Personalers und spiegelt all das wider, was an HR unsexy und ineffizient ist.

2015 fand der Wettkampf der poetischen Recruiter zum ersten Mal statt. Damals stellten sich sieben Kandidaten der Aufgabe, auf poetische Weise einen unterhaltsamen Einblick in ihr Unternehmen zu geben, ohne dass tatsächliche Werbung für das Unternehmen auf der Bühne stattfindet.

Am Ende konnte sich Blogger und Berater Henrik Zaborowski gegen seine Kontrahenten durchsetzen. Mit Reimen wie: "Mach ich als Recruiter ein schlechtes Ding, ersetzt mich bald ein Inder – oder Tinder" gewann er die Herzen und Stimmen der rund 300 Zuschauer.

Den kompletten Gewinner-Vortrag des Jahrs 2015 von Henrik Zaborowski können Sie hier ansehen: www.youtube.com.

Weitere Informationen über den "Recruiter Slam" und Tickets für die 2018er Ausgabe gibt es hier: www.recruiterslam.de.

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