Das sind die Sieger des New Work Award 2016
Bereits zum dritten Mal hat Xing den New Work Award für zukunftsweisende Arbeitskonzepte verliehen. Bei der feierlichen Gala am Donnerstagabend im Berliner Museum für Kommunikation wurden auch in diesem Jahr Unternehmen ausgezeichnet, die ihre Arbeitskultur auf vorbildliche und wegweisende Art anders definieren. Beworben für den New Work Award 2016 hatten sich mehr als 140 Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum – Maschinenbau-Firmen ebenso wie Kommunikationsagenturen, Elektronikkonzerne und Dienstleistungs-Startups. Zwölf von ihnen war der Sprung auf die Shortlist des so genannten "Ideenlabors" gelungen, einem Expertengremium um den Publizisten Thomas Sattelberger und den CEO von XING, Thomas Vollmoeller. Aus diesen zwölf Finalisten wählte anschließend die Netzgemeinde die drei Sieger.
Erster Platz: Robert Bosch
Den ersten Platz sicherte sich die Robert Bosch GmbH mit ihrem Konzept „Vielfalt ist unser Vorteil“. Das Unternehmen setzt Impulse für eine flexible und familienbewusste Arbeitskultur von morgen. Dabei berücksichtigt Bosch die jeweiligen Lebensphasen der Mitarbeiter und bietet personalisierte Lösungen wie zum Beispiel Homeoffice, Job-Sharing und auf Betreuungszeiten abgestimmte Familienarbeitsplätze – und das auch in der Produktion. Sein Konzept von einer "Wertorientierten Arbeitskultur" erläuterte Bosch-Arbeitsdirektor Christoph Kübel bereits vor einem halben Jahr im Interview mit dem Personalmagazin.
Zweiter Platz: Heitkamp & Hülscher
Das Bauunternehmen Heitkamp & Hülscher aus Stadtlohn überzeugte mit seiner Initiative „Das H-Team: Mitarbeiter als Erfolgsfaktor“ und landete auf dem zweiten Platz. Die Infrastrukturexperten machen ihre Mitarbeiter zu Mitunternehmern und beteiligen sie nicht nur am Erfolg, sondern am ganzen Unternehmen – das fördert die Motivation und Zufriedenheit und steigert gleichzeitig die Attraktivität von Heitkamp & Hülscher als Arbeitgeber.
Dritter Platz: Bike Citizens
Der dritte Platz des New Work Awards geht an die Grazer Bike Citizens GmbH. Die Bike Citizens verkürzten ihre Arbeitszeiten zur 36-Stunden-Woche von Montag bis Donnerstag, vom Chef bis zum Praktikanten. Das Ergebnis: Die Mitarbeiter des Web- und App-Unternehmens sind produktiver und kreativer, weniger Krankheitstage und eine gute Stimmung im Büro. Weitere Neuerungen wie Stillarbeit am Vormittag steigern die Produktivität zusätzlich.
Für Thomas Vollmoeller, CEO der Xing AG und Co-Vorsitzender des Ideenlabors, war eine Erkenntnis des diesjährigen Preises besonders erfreulich: „Es sind nicht nur Großkonzerne oder Start-Ups, die sich mit neuen Arbeitsmodellen beschäftigen, sondern zunehmend auch Firmen aus traditionelleren Branchen, die sich trauen, Arbeit neu und anders zu organisieren.“ Die eingereichten Konzepte seien „so bunt und unterschiedlich wie die Lebensläufe der einzelnen Mitarbeiter“ gewesen, so Vollmoeller.
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