Mehr Freiheit: Homeoffice und Gigwork auf dem Vormarsch
18 Prozent der Arbeitsplätze in Deutschland könnten automatisiert werden. Das sind zwar deutlich weniger als beispielsweise in der Slowakei, aber dennoch mehr als im OECD-Durchschnitt. Doch nicht nur die Automatisierung hat wesentlichen Einfluss auf die Zukunft der Arbeit. Einige Daten sprechen auch dafür, dass flexible Arbeitsbedingungen und die Gig Economy in Zukunft wichtiger werden.
Flexibler Arbeitsplatz: Bedeutung im Jobprofil nimmt zu
Die Infografik von Statista, die Ergebnisse aus drei verschiedenen Trendstudien aufgreift, zeigt, dass der Begriff "flexibler Arbeitsplatz" in Stellenanzeigen fast doppelt so häufig genannt wird, als noch vor einigen Jahren. Dies entspricht auch den Wünschen von vor allem jüngeren Bewerbern und Arbeitnehmern, wie der Generationenvergleich zeigt. Im internationalen Vergleich wird jedoch deutlich, dass in Deutschland flexible Arbeitsformen verhältnismäßig wenig verbreitet sind.
Die Vorteile der Gig Economy
Portale für Gelegenheitsjobs, kurzfristige Aufträge und Crowdworking: Mit der Gig Economy nimmt ein neues Arbeitsmarktmodell allmählich an Fahrt auf. Das glauben zumindest viele Führungskräfte. Fast 80 Prozent gehen davon aus, dass Vertragsarbeiter künftig von Freelancern abgelöst werden. Die Grafik zeigt außerdem, welche Vorteile sich Freelancer von den neuen Arbeitsbedingungen erhoffen. Auch hier steht Flexibilität hoch im Kurs.
Roboter statt Kollegen
Die Themen Digitalisierung und Automatisierung sind weiterhin mit großen Hoffnungen und Ängsten belegt. Die Übersicht zeigt, dass derzeit etwa 18 Prozent der Arbeitsplätze in Deutschland von einem hohen Automatisierungsrisiko bedroht sind. Zum Vergleich: In der Slowakei sind es ein Drittel, im Durschnitt aller OECD-Länder sind es 14 Prozent der Arbeitsplätze. Gezählt wurden Arbeitsplätze, bei denen 70 Prozent der Tätigkeiten automatisierbar sind.
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