New Work steigert Arbeitgeberattraktivität
Auch Kennzahlen wie Arbeitgeber-Attraktivität, Umsatz und geringe Mitarbeiterfluktuation korrelieren mit dem Umsetzungsgrad von New-Work-Maßnahmen wie etwa einer demokratischen Führungskultur, schnellen Entscheidungsprozessen und Creative Workspaces. An der Studie haben 128 Mitarbeiter und Führungskräfte teilgenommen.
Korrelation von New-Work-Instrumenten und Mitarbeiterzufriedenheit
Konkret ergab sich für die Korrelation zwischen der Gesamtumsetzung von New-Work-Tools und der Mitarbeiterzufriedenheit ein positiver Koeffizient von 0,36 sowie zur Arbeitgeber-Attraktivität ein Wert von 0,27. Ein weiteres Ergebnis war, dass Unternehmen, die New-Work-Tools anwenden, eine dreimal höhere Chance haben, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein: Während unter Firmen, die New Work nicht umsetzen, das Verhältnis von attraktiven zu unattraktiven Arbeitgebern etwa 1:1 beträgt, beläuft es sich bei denen, die New Work anwenden, auf fast 3:1.
New Work steigert Arbeitgeberattraktivität
„Diese Ergebnisse bestätigen das starke Potenzial von New Work zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität, gerade bei Unternehmen mit wechselnden Aufgaben und hoher Innovationsrate“, hebt Marc Wagner, Partner bei Detecon und verantwortlich für die Themen Transformation und People Management hervor. Die Studie erhob auch Wunsch und Zustand der Umsetzung von zwölf verschiedenen New-Work-Instrumenten. Besonders starke Differenzen zwischen Wunsch und Wirklichkeit bestehen hinsichtlich der Maßnahmen „Mitarbeiterbeteiligung an der Strategieentwicklung“, „Arbeitszeit für selbstbestimmte Projektarbeit“ und „flexibler Wechsel zwischen Führungs- und Fachkarrieren“.
Mehr zu der Studie lesen Sie auch im Personalmagazin Ausgabe 2/2016, die Sie sich hier als App herunterladen können.
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