Die Bedeutung der Datenschu... / 8 Praxistipps zur Umstellungsphase auf die DSGVO

Damit die im vorstehenden Kapitel genannten neuen Bußgelder nicht von den Aufsichtsbehörden verhängt werden, sollten die Unternehmen sich auf die DSGVO vorbereiten.

Zunächst sollten alle Verantwortlichen im Unternehmen, insbesondere die Geschäftsführung, für die Wichtigkeit des Schutzes personenbezogener Daten sensibilisiert werden. Aufgrund der mit der Rechenschaftspflicht einhergehenden Dokumentationspflichten sollten zudem vor allem Ressourcen zur Verfügung gestellt werden, damit die Umstellung reibungslos gelingen kann.

  1. Als ersten Schritt sollten die Dokumentationspflichten, insbesondere das Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten, erstellt bzw. aktualisiert werden. Die erfassten Verarbeitungstätigkeiten sollten anschließend einer Risikobewertung unterzogen werden. Das Ergebnis dieser Bewertung sollte ebenfalls dokumentiert werden.
  2. Anschließend sollten alle datenschutzrelevanten Formulare, wie beispielsweise Einwilligungserklärungen oder Vereinbarungen zu Auftragsdatenverarbeitung, auf Aktualität und Einhaltung der Anforderungen der DSGVO geprüft werden.
  3. Daran anknüpfend sollte das Datenschutzkonzept aktualisiert und überarbeitet werden. Insbesondere sollte darin der Umgang mit Betroffenenrechten und der Umgang bei Verletzungen zum Schutz personenbezogener Daten ("Datenpannen") beschrieben werden.
  4. In einem letzten Schritt sollten alle relevanten Beschäftigten im Hinblick auf die Anforderungen der DSGVO sensibilisiert und geschult werden. Nur wenn alle Beschäftigten in einem Unternehmen dasselbe Verständnis für die Normen und Anforderungen der DSGVO entwickelt haben, kann sich ein Unternehmen im Umgang mit personenbezogenen Daten rechtskonform aufstellen.

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