(1) 1Zur Annahme eines Kindes durch einen Ehegatten allein ist die Einwilligung des anderen Ehegatten erforderlich. 2Das Familiengericht kann auf Antrag des Annehmenden die Einwilligung ersetzen. 3Die Einwilligung darf nicht ersetzt werden, wenn berechtigte Interessen des anderen Ehegatten und der Familie der Annahme entgegenstehen.

 

(2[2]) Die Einwilligung des Ehegatten ist nicht erforderlich, wenn er zur Abgabe der Erklärung dauernd außerstande oder sein Aufenthalt dauernd unbekannt ist.

[1] Abs. 2 aufgehoben durch Gesetz zur Bekämpfung von Kinderehen. Anzuwenden bis 21.07.2017.
[2] Geändert durch Gesetz zur Bekämpfung von Kinderehen. Absatz 3 wird Absatz 2. Geänderte Zählung anzuwenden ab 22.07.2017.

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