Bewegung und Psyche: Stress... / 1 Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen

Jedes Jahr entstehen durch krankheitsbedingte Produktionsausfälle hohe Kosten für die deutsche Volkswirtschaft, wobei allein 15 % dieser Kosten auf psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen zurückzuführen sind.[1]

Demzufolge steigt auch die Anzahl der durch psychische Erkrankungen verursachten Fehltage: Im Jahr 2020 waren 17 % der Fehltage durch psychische Erkrankungen begründet. Damit belegen sie Platz 2 direkt nach den Muskel-Skelett-Erkrankungen (DAK, 2020).[2] Ein bedeutsamer Risikofaktor für die Entstehung von psychischen Erkrankungen, wie z. B. Depressionen oder Angststörungen, ist chronischer Stress.[3] Laut der Stressstudie der Techniker Krankenkasse (TK) aus dem Jahr 2016 geben 61 % der Befragten an, mehr Stress als vor 3 Jahren zu haben. Studien bestätigen, dass das Risiko für physische als auch psychische Erkrankungen durch chronischen Stress ansteigt.[4]

[1] BAuA (2019): Grundauswertung der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018. Dortmund, Berlin, Dresden. Zugriff am 11.2.2021.
[2] DAK-Gesundheit (2020): Beiträge zur Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung. Hamburg: DAK-Gesundheit.
[3] Bühring (2012): Psychische Erkrankungen: Stress am Arbeitsplatz macht krank. Deutsches Ärzteblatt, 109(24), A-1210.
[4] Dar/Radfar/Abohashem/Pitman/Tawakol/Osborne (2019): Psychosocial stress and cardiovascular disease. Current treatment options in cardiovascular medicine, 21.

Lederbogen/Ströhle (2012): Stress, psychische Erkrankungen und koronare Herzkrankheit. Der Nervenarzt, 83(11), 1448–1457.

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