Beschäftigungsfähigkeit
  
Begriff

Unter Beschäftigungsfähigkeit wird die Fähigkeit zur Partizipation am Arbeits- und Berufsleben verstanden. Die individuelle Beschäftigungsfähigkeit ergibt sich schließlich aus den Anforderungen der Arbeitswelt sowie gleichzeitig aus den persönlichen, fachlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen sowie der persönlichen Gesundheit und Arbeitsfähigkeit eines jeden Beschäftigten.[1]

Die DIN SPEC 91020[2] definiert Beschäftigungsfähigkeit als individuelle Fähigkeit, eine Beschäftigung zu finden, in dieser zu bleiben und diese auch nachhaltig weiterzuentwickeln und zu sichern. Insbesondere die Sicherung bzw. der Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit betont die Notwendigkeit, durch regelmäßige Weiterqualifizierung und lebenslanges Lernen den sich ständig wandelnden Arbeits- und Kompetenzanforderungen gerecht zu werden.[3]

[1] BAuA (2016): Beschäftigungsfähigkeit, verfügbar unter www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Beschaeftigungsfaehigkeit/Beschaeftigungsfaehigkeit.html
[2] DIN SPEC 91020 (Juli 2012). Betriebliches Gesundheitsmanagement, Beuth, Berlin.
[3] Klenk: Gabler Wirtschaftslexikon. Beschäftigungsfähigkeit, 2016, verfügbar unter http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/beschaeftigungsfaehigkeit.html#sachgebiete

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