Arbeitsentgelt/-lohn in der... / 2.3 Bezug zum Arbeits- bzw. Dienstverhältnis

Ein Bezug zum Arbeits- bzw. Dienstverhältnis ist anzunehmen, wenn der Arbeitgeber die Bezüge oder sonstigen Vorteile nur deshalb gewährt, weil der Zuwendungsempfänger als Arbeitnehmer bei ihm beschäftigt ist. Der Vorteil muss also mit Rücksicht auf das konkrete Dienstverhältnis eingeräumt werden. Kein Arbeitslohn liegt vor, wenn die Zuwendung wegen anderer, nicht auf dem Dienstverhältnis beruhender Beziehungen gewährt wird.

Beispielsweise ist die an einen Arbeitnehmer gezahlte Vergütung für eine Arbeitnehmererfindung Arbeitslohn.

Streikunterstützungen werden aufgrund der Mitgliedschaft in der Gewerkschaft geleistet. Deshalb sind sie nicht steuerbar und stellen damit keinen Arbeitslohn dar.

Ähnlich verhält es sich, wenn der Arbeitnehmer einen Raum als Außendienstmitarbeiter-Büro an den Arbeitgeber vermietet: Das Mietentgelt rechnet zu den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung. Ein Lohnsteuerabzug ist selbst dann nicht vorzunehmen, wenn die Vermietung vorrangig im betrieblichen Interesse des Arbeitgebers erfolgt.

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt Haufe Personal Office Platin. Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich Haufe Personal Office Platin 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Inhalt.


Meistgelesene beiträge