Anfechtung des Arbeitsvertrags / 2.2.5 Anfechtung binnen Jahresfrist

War sie das, muss die Täuschungsanfechtung zu ihrer Wirksamkeit binnen Jahresfrist nach Entdeckung der Täuschung (oder Beendigung der durch Drohung entstandenen Zwangslage) erfolgen (§ 124 Abs. 1 BGB).[1] Der Arbeitgeber ist also bei der Anfechtung wegen arglistiger Täuschung nicht wie bei der Irrtumsanfechtung (§ 119 BGB) auf die Einhaltung der 2-Wochenfrist (entsprechend § 626 Abs. 2 BGB) angewiesen.

Die Anfechtung ist nach § 124 Abs. 3 BGB ausgeschlossen, wenn seit der Abgabe der Erklärung, also seit Abschluss des Arbeitsvertrags, 10 Jahre verstrichen sind.

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