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Das Büro pünktlich zum Spielanpfiff verlassen? Wer auf Gleitzeit arbeitet, riskiert dabei keinen Anpfiff vom Chef. Bild: MEV Verlag GmbH

Grundsätzlich gilt die arbeitsvertraglich festgelegte Arbeitszeit. Während der WM können Arbeitnehmer und -geber jedoch andere Arbeitszeiten vereinbaren - zum Beispiel: Arbeitnehmer dürfen an Spieltagen früher Feierabend machen oder nach einer nächtlichen Übertragung später kommen.

Das ein oder andere Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft startet bei der WM in Russland bereits um 16 Uhr. Wer pünktlich zum Anpfiff dabei sein will , muss dann früher Feierabend machen. Dass man dringend noch einen Platz auf der Fanmeile ergattern möchte ist für Arbeitnehmer selbstverständlich kein Argument, um einfach den Arbeitsplatz zu verlassen.  

Absprachen zur Arbeitszeit treffen

Immer unter der Voraussetzung, dass der betriebliche Ablauf gewährleistet ist, können aber individuelle Vereinbarungen getroffen werden.

Nach Rücksprache mit dem Vorgesetzten kann beispielsweise ausgemacht werden, dass der Arbeitnehmer Überstunden abbaut und deshalb an den Spieltagen früher gehen oder an den Folgetagen später kommen kann. Nach Rücksprache mit dem Vorgesetzten können Arbeitnehmer auch Schichten mit weniger fußballverrückten Kollegen tauschen. 

Gleitzeitregelungen: Nur nicht alle auf einmal

Glück haben Arbeitnehmer, die in einem Unternehmen mit Gleitzeitregelung arbeiten. Der Arbeitnehmer kann dann einfach früher kommen oder die fehlende Arbeitszeit an einem anderen Tag nacharbeiten. Allerdings muss sichergestellt werden, dass die betrieblichen Abläufe nicht dadurch zum Stillstand kommen, dass beispielsweise während eines Deutschlandspiels alle Mitarbeiter zu einer bestimmen Zeit den Arbeitsplatz verlassen.

Schlagworte zum Thema:  Fußball, Arbeitszeit, Arbeitsplatz

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