Versetzung / 5.1 Zeitliche Einschränkung

Die Abordnung unterscheidet sich von der Versetzung (Einzelheiten unter Ziffer 4) zunächst in zeitlicher Hinsicht. Der Arbeitnehmer wird vorübergehend einer anderen Dienststelle zugewiesen. Während § 4 Abs. 1 TVöD bei der Versetzung von einer auf Dauer angelegten Maßnahme ausgeht, ist die Abordnung zeitlich befristet, wobei der Arbeitnehmer anzuhören ist, wenn er länger als 3 Monate abgeordnet werden soll.

 
Praxis-Tipp

Für die Dauer der Abordnung gibt es weder einen Mindest-, noch einen Höchstzeitraum. Es kommt vielmehr auf die Gesamtumstände an. Entscheidend ist, ob zum Zeitpunkt der Ausübung der Maßnahme ein zeitliches Ende absehbar ist, auch wenn ein konkreter Endzeitpunkt noch nicht feststeht. Eine Abordnung kann auch in der Gestalt flexibel geregelt werden, dass der Arbeitnehmer nur an bestimmten Tagen in der Woche seine Arbeitsleistung bei einer anderen Dienststelle erbringt. Es werden daher sehr flexible Regelungen möglich. Die Abordnung kann vorsehen, dass der Arbeitnehmer regelmäßig nur an bestimmten Tagen einer Woche oder eines Monats seine Arbeitsleistung in einer anderen Dienststelle erbringt.

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