Nach einer Statistik der Finanzverwaltung ist die Zahl der Beschäftigten des Landes Berlin im letzten Jahr erneut gestiegen. Insgesamt arbeiten über 118.400 Menschen für das Land Berlin und seine Bezirke.

Nach vielen Jahren des Personalabbaus nimmt die Zahl der Beschäftigten im Berliner Landesdienst wieder langsam zu. Im Januar 2018 arbeiteten 118.410 Menschen für das Land und die Bezirke - das waren 1.832 mehr als zwölf Monate zuvor, wie aus einer neuen Statistik der Finanzverwaltung hervorgeht. Damit geht es in den Amtsstuben nun schon das vierte Jahr in Folge bergauf. Allerdings ist es für Berlin angesichts des Fachkräftemangels und der Konkurrenz der Bundesbehörden in der Stadt anhaltend schwierig, geeignetes Personal zu finden. Das betrifft etwa Ingenieure oder Lehrer.

Anteil der Angestellten gegenüber den Beamten steigt

Wie aus der Statistik weiter hervorgeht, arbeiten in der Hauptverwaltung auf Landesebene rund 95.700 Menschen. In den Bezirksverwaltungen sind es etwa 22.700. Mit rund 58.800 ist knapp die Hälfte der Beschäftigten verbeamtet - Tendenz seit Jahren rückläufig. Gut 59.600 Beschäftigte sind Angestellte. Ihr Anteil wird immer größer. Gut ein Fünftel der Landesbediensteten - 21,3 Prozent - arbeitet in Teilzeit.

Das Durchschnittsalter in der Verwaltung liegt bei 48,1 Jahren, es sinkt seit einigen Jahren langsam. Die Frauen sind mit einem Anteil von fast 60 Prozent klar in der Überzahl. Die Zahl der Auszubildenden im Landesdienst stieg im Vergleich zum Vorjahr um gut 200 auf 9.344.

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