Da sich genügend Ärzte gemeldet haben, können die Einstellungsuntersuchungen für Lehrer, die verbeamtet werden sollen, durchgeführt werden. Bild: Haufe Online Redaktion

Für die Verbeamtung von Lehrern in Thüringen stehen nun doch ausreichend Ärzte bereit. Zunächst war befürchtet worden, dass es wegen des Mangels an Amtsärzten zu Verzögerungen kommen könnte.

Es gebe genügend Ärzte, damit die notwendigen Untersuchungen für eine Eignung stattfinden könnten, sagte Bildungsstaatssekretärin Gabi Ohler. «Wir sind mit der Verbeamtung auf einem guten Weg.» Das Bildungsministerium hatte Ärzte aufgerufen, sich zu melden, um den Gesundheitscheck zu übernehmen.

2.000 Anträge auf Verbeamtung

In Thüringen darf nur dann der Beamtenstatus verliehen werden, wenn zu erwarten ist, dass jemand 20 weitere Jahre im Staatsdienst bleibt. 44 Mediziner haben sich laut Bildungsministerium gemeldet. Es handele sich überwiegend um Hausärzte.

Mehr als 2.000 Lehrer haben bislang einen Antrag bei den Schulämtern eingereicht, um verbeamtet zu werden. Mit der Wiedereinführung der Verbeamtung zum neuen Schuljahr werde die Attraktivität des Lehrerberufs in Thüringen deutlich gesteigert, sagte Ohler. «Es ist der richtige Schritt, damit wir die zahlreichen in diesem und den nächsten Jahren geplanten Neueinstellungen umsetzen können.» Das Land will dieses Jahr 500 und nächstes Jahr 900 Lehrer einstellen.

Schlagworte zum Thema:  Thüringen, Lehrer, Verbeamtung, Beamte, Untersuchung

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