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Pädagogen fordern Sofortmaßnahmen gegen Lehrermangel

Was kann gegen den Lehrermangel getan werden?
Bild: Haufe Online Redaktion

Vor der für Montag in Dresden geplanten Protestaktion haben Sachsens Pädagogen erneut gemahnt, etwas gegen den Lehrermangel zu tun.

«Sofortmaßnahmen zur Lehrergewinnung sind zwingend erforderlich!», sagte der Vorsitzende des Landesverbandes (SLV), Jens Weichelt, beim Zwickauer Lehrertag am Wochenende. Dem akuten Defizit dürfe keinesfalls mit der Erhöhung der Regelstunden und Reduzierung der Altersermäßigungen begegnet werden.

Attraktivere Arbeitsplätze durch Verbeamtung

Der SLV verlangt attraktivere Arbeitsbedingungen durch Verbeamtung und qualifizierte Seiteneinsteiger sowie eine bundesweite Werbung um Lehrernachwuchs. Hintergrund des gemeinsamen Protests mit dem Philologen- und dem Berufsschullehrerverband zu Wochenbeginn vor dem Kultus- und Finanzministerium sind die dortigen Haushaltsverhandlungen, wo laut SLV erste Weichen zur künftigen Lehrerzahl, Höhergruppierungsstellen und Arbeitsbedingungen gestellt werden.

Nach SLV-Vorstellungen sollten etwa Oberschullehrer künftig sofort und nicht erst nach Ablauf von vier Jahren in eine höhere Gehaltsgruppe eingestuft werden, um ausgebildete Gymnasiallehrer für eine Beschäftigung an einer Oberschule zu gewinnen.

Schlagworte zum Thema:  Lehrer, Beamte, Eingruppierung

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