30.12.2015 | Sachsen

Lehrerverband will schnelleren Generationswechsel

Lehrerverband in Sachsen fordert Neueinstellungen.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Der Sächsische Lehrerverband will wegen des Generationenwechsels bei den Lehrern an den Schulen mit dem Land Tarifverhandlungen führen.

Dabei gehe es unter anderem um eine Verlängerung der Altersteilzeit und ein Konzept zur Entwicklung der Lehrerzahlen und zu Neueinstellungen, teilte der Verband nach einem Sondierungsgespräch mit Finanzminister Georg Unland und Kultusministerin Brunhild Kurth (beide CDU) mit.

Lehrerverband fordert gute Arbeitsbedingungen

Laut Lehrerverband werden 2016 etwa 900 Lehrer in den Ruhestand gehen, im Schuljahr 2017/2018 mehr als 1.200 und in den Folgejahren mehr als 1.600. Zudem stiegen die Schülerzahlen weiter. Es würden mehr neue Lehrer gebraucht als bisher angenommen. Deshalb müssten attraktive Arbeitsbedingungen geschaffen werden, um Lehrer nach Sachsen zu holen und im Land zu halten.

Es müsse Anreizsysteme für bestimmte ländliche Regionen und Qualifikationsmöglichkeiten für Seiteneinsteiger geben. Auch um die Eingruppierung der Lehrkräfte solle es in den Verhandlungen gehen, die laut Verband Ende Januar 2016 beginnen sollen.

Im November 2013 hatten die Gewerkschaften DBB und GEW schon einmal ein Generationen-Paket mit dem Land ausgehandelt.

Schlagworte zum Thema:  Schule, Lehrer, Sachsen, Einstellung

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