20.10.2015 | Hessen

Neue Beihilfe-Regelung für Beamte

Zweibettzimmer und Chefarztbehandlung soll es für hessische Landesbeamte nur noch mit Zuzahlung geben.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die schwarz-grüne Landesregierung Hessens hat sich vorgenommen, bei der Beihilfe für die Beamten 20 Millionen Euro einzusparen. Der Anspruch auf Chefarztbehandlung und Zweibettzimmer wird künftig wegfallen.

Ein Sprecher des Innenministeriums bestätigte, dass die Regelung ab 1. November wirksam wird. Den Beamten wird angeboten, dass sie für einen monatlichen Zusatzbetrag von 18,90 Euro die bisherigen Leistungen beibehalten können. Eine entsprechende Regelung hatte der Landtag bereits im März mit den Stimmen der Regierungsmehrheit verabschiedet.

Steuergewerkschaft: Öffentlicher Dienst wird unattraktiver

Die Deutsche Steuergewerkschaft zeigte sich «entsetzt» darüber, dass die Landesbediensteten zu Beginn der Ferien per Post über die Einsparungen bei der Beihilfe zur Krankenversicherung informiert wurden. Der öffentliche Dienst werde in Hessen immer unattraktiver, kritisierte die Steuergewerkschaft und wies auf die Nullrunde in diesem Jahr und eine Wochenarbeitszeit von 42 Stunden hin.

Schlagworte zum Thema:  Hessen, Beihilfe, Beamte

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