Laut Experten könnten Roboter zur Kommunikation mit der Familie oder den Pflegekräften dienen. Bild: kirill_makarov - Fotolia

Pflege-Roboter könnten künftig eine Begleitung auf Spaziergängen sein, zu Gehirnjogging animieren oder die lästige Papierarbeit übernehmen. Erste Prototypen sind bereits im Einsatz. Experten auf einer Fachtagung in Mecklenburg-Vorpommern haben sich hierzu ausgetauscht.

Inwieweit die Robotertechnik eine Unterstützung im Gesundheits- und Pflegebereich sein kann, diskutierten Experten auf der Fachtagung des Landesverbands von Anbietern privater Dienste Mecklenburg-Vorpommern (bpa). Laut Trendforscherin Birgit Gebhardt werden die Roboter weich und flauschig wie ein Haustier sein, die auf den Schoß gesetzt oder mit ins Bett genommen werden können. Sie könnten Demenz vorbeugen, indem sie die Menschen zu Gehirnjogging animieren und mit ihnen spielen und sprechen. Senioren könnten auf Spaziergängen begleitet werden, was den Rollator ersetzbar macht. Es werde möglich sein, Bestellungen über die Roboter aufzugeben. Auch die Papierarbeit soll durch Roboter übernommen werden.

Pflegekräfte bleiben unersetzbar

Zu Arbeiten wie beispielsweise das Waschen alter Menschen sind die Roboter noch nicht in der Lage. Die Pflegekräfte können also nicht durch Roboter ersetzt werden. Vielmehr könnten sie sich durch die Unterstützung der Roboter auf die wichtigen Aufgaben konzentrieren.

Schlagworte zum Thema:  Pflege, Roboter

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