Papierakten sollen in der Berliner Verwaltung ab 2022 Vergangenheit sein. Bild: Michael Bamberger

Bis 2022 soll es in den Berliner Amtsstuben keine Papierakten mehr geben. Die Berliner Behörden stellen ab 2019 schrittweise auf elektronische Aktenführung um.

Noch im Jahr 2017  soll ein Projektsteuerer gefunden werden, der dann 2018 eine europaweite Ausschreibung für die Akten-Software und alle damit verbundenen Dienstleistungen umsetzt. Im selben Jahr sollen auch vorbereitende Arbeiten in Behörden beginnen, ehe 2019 das «Rollout» startet.

Behördenarbeit soll effizienter werden

Durch elektronische Aktenführung verspricht sich der Senat eine effizientere Behördenarbeit. So sollen bestimmte Abläufe automatisiert und Suchvorgänge erleichtert werden sowie doppelte Erfassungen von Vorgängen wegfallen. Die Umstellung betrifft rund 60.000 Arbeitsplätze und wird schätzungsweise 224 Millionen Euro kosten.

Schlagworte zum Thema:  E-Government, Berlin, Behörde, Elektronische Akte

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