Die Erschwerniszulage für Beamte des Spezialeinsatzkommandos in Brandenburg soll von 225 Euro monatlich auf 300 Euro ab 2019 erhöht werden. Stimmt das Kabinett zu, so wird Brandenburg dann neben drei weiteren Bundesländern die höchste SEK-Zulage zahlen.

Brandenburg zahlt den Beamten des Spezialeinsatzkommandos (SEK) bisher eine Erschwerniszulage von 220 Euro. Durch eine geplante Änderung der Erschwerniszulagenverordnung soll diese Zulage auf 300 Euro erhöht werden. Damit die Beamten ab dem kommenden Jahr die höhere Zulage erhalten, muss nach Änderung der Erschwerniszulagenverordnung noch das Kabinett zustimmen.

Dem Abwerben von Beamten entgegengewirken

Mit der Erhöhung der Zulage sollen die gestiegenen Belastungen ausgeglichen, die Nachwuchsgewinnung erleichtert und dem Abwerben von Beamten entgegengewirkt werden. Brandenburg will in der Konkurrenz mit dem Bund und anderen Ländern bestehen. Mit der erhöhten Erschwerniszulage würde Brandenburg dann neben Bremen, Hessen und Nordrhein-Westfalen die höchste SEK-Zulage aller Bundesländer zahlen.

Attraktivität des öffentlichen Dienstes erhöhen

Bereits im November 2016 wurden Verbesserungen für einzelne Berufsgruppen beschlossen: So werden die Eingangsämter für Lehrkräfte an Grundschulen von A 12 auf A 13 und für den mittleren Polizeivollzugsdienst und den Justizvollzugsdienst von A 7 auf A 8 angehoben. Bereitschaftspolizistinnen und -polizisten erhalten eine monatliche Erschwerniszulage von 60 Euro.

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